"Masken sind nutzlos"
Derzeit müssen wir vielerorts Maske tragen. Der Wiener Arzt DDr. Christian Fiala stuft das Tragen von Masken im Alltag als kritisch ein. Sie führen nachweislich zu einer erhöhten Konzentration von Kohlendioxid im Blut, was körperliche Beschwerden zur Folge hat. Kritik an den Masken übt auch der deutsche Mikrobiologe und Infektionsepidemiologe Sucharit Bhakdi. Der vor einer Hysterie warnt.
Masken sind zu den Begleitern unseres täglichen Lebens geworden. Wir müssen sie beim Einkaufen tragen, in Bus und Bahn, beim Arzt und in der Bank. Über das Für und Wider der Maskenpflicht wird seit Beginn der
Corona-Pandemie heftig gestritten. Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) riet anfangs vom Tragen der Masken ab und gab klar zu verstehen, dass das generelle Tragen von Masken in der Öffentlichkeit keinen Zweck erfüllt.

Die WHO änderte später ihren Standpunkt und empfiehlt nun das Tragen von Schutzmasken. Auch das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Einschätzung geändert. Zuerst wurde von Masken abgeraten, aber jetzt könnte das Tragen eines Mundschutzes helfen, Tröpfchen beim Sprechen zurückzuhalten, heißt es. Allerdings untersteht das Robert-Koch-Institut dem deutschen Gesundheitsministerium und gibt das vor, was die Regierung rund um Kanzlerin Angela Merkel für richtig hält. Auch deren Maßnahmen sind heftig umstritten. Zumal das RKI verlauten ließ: „Wenn Menschen – auch ohne Symptome – vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere verhindern. Wissenschaftlich belegt ist das aber nicht.“

"Niemand trägt gerne eine Maske vor dem Gesicht"
Der Univ.-Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, ein Mikrobiologe und Infektionsepidemiologe aus Deutschland, der das Erfolgsbuch „Corona Fehlalarm?“ (Verlag Goldegg) in Zusammenarbeit mit Dr. Karina Reiss geschrieben hat, ist erstaunt, wie sehr die Menschen in unserem Nachbarland an die Maske glauben. „Kein (normaler) Mensch trägt gerne eine Maske vor dem Gesicht. Aber durch die mediale Gehirnwäsche machen sie es dennoch. Was sagen die Bürgerinnen und Bürger auf der Straße, wenn sie zur Maskenpflicht befragt werden: ,Wenn es vorgeschrieben ist und alle mitmachen, dann ist es auch sinnvoll.‘ Also wenn es vorgeschrieben wäre, dass alle Menschen eine rote Pappnase tragen sollten, und alle machen mit – wäre das auch sinnvoll? Dass nichts mehr in diesem Land hinterfragt wird, ist alarmierend. Im Gegenteil, anstatt die Bevölkerung aufzuklären, wird von Politik und Medien Panik verbreitet. Eine Warnung
nach der anderen wird herausgegeben. Wer auf die Fakten hinweist – die klar zeigen, dass wir es mit einem Grippeähnlichen Krankheitserreger zu tun haben, der nicht die Menschheit ausrotten wird – wird mit bemerkenswerter Entschlossenheit diffamiert.“

Schon der 16. amerikanische Präsident Abraham Lincoln (er lebte von 1809 bis 1865) wusste: „Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man tausend Mal hört, als die Wahrheit, die man nur einmal hört.“

Amerikanischer Sender log mit Bildern aus Italien
Für Panikmache in Corona-Zeiten scheint alles erlaubt zu sein. Der amerikanische Medienkanal CBS flog allerdings auf, als Bilder aus Italien, ein Land mit zahlreichen Corona-Toten, als Schreckensnachricht aus New York verkauft werden sollten. Der eng-
lische Professor John Oxford, einer der weltweit führenden Virologen, meinte zur Corona-Krise: „Persönlich würde ich sagen, dass der beste Rat darin besteht, weniger Zeit mit Fernsehnachrichten zu verbringen, diese sind ,sensationell‘, aber nicht sehr gut. Persönlich sehe ich diesen Covid-Ausbruch als eine Art schwere Influenza-Epidemie im Winter an. Wir leiden unter einer Medien-Epidemie.“

Da jetzt die Zahl der Infizierten wieder größer wird, versuchen die Regierungen das, was sie schon einmal gemacht haben, zu wiederholen. Mit zunehmenden Sanktionen und Strafen bei Verstößen. Und wieder scheinen sie über das Ziel hinauszuschießen, wie eine Schweizer Studie für den Kanton Genf zeigt. Daraus geht hervor, dass das Sterberisiko im Falle einer Infektion für über 65jährige bei 5,6 Prozent, für 50- bis 64jährige hingegen bei 0,14 Prozent und für 20- bis 49jährige bei nur 0,0092 Prozent, also bei 9,2 Personen pro 100.000 Infizierten liegt. Vergleiche helfen, Risiken zu erfassen. Im Schweizer Straßenverkehr starben im zehnjährigen Durchschnitt jährlich 3,2 Personen pro 100.000 Einwohner. Im Jahr 1990 starben noch 13,9, und im Verkehr der USA sterben heute noch 12,4 Personen pro 100.000 Einwohner.

Prof. Bhakdi ist überzeugt: „Natürlich werden wir in der jetzigen Corona-Saison wieder mehr SARS-CoV-2 finden – wenn wir danach suchen. Und auch hier wird wieder gelten, je mehr wir suchen, desto mehr werden wir finden. Aber es spielt überhaupt keine Rolle. Es gibt keinen Grund, in Hysterie auszubrechen. Wohl aber, das Tragen von Masken kritisch zu hinterfragen. Denn Corona-Viren haben eine Größe von 160 Nanometer (0,16 Mikrometer), die Größe der ,Poren‘ in einfachen Baumwollmasken beträgt 0,3 Mikrometer. Sie fliegen durch herkömmliche Masken oder Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff wie durch ein offenes Fenster.“

Das Argument, mit der Maske könne die Übertragung durch Aerosole, also Tröpfchenkerne, verhindert werden, hält genauerer Betrachtung ebenfalls kaum stand. „Weil es Hinweise gibt, dass Aerosole keine große Rolle bei der Übertragung der Erkrankung spielen. Die alleinige Tatsache, dass SARS-CoV-2 in Aerosoltröpfchen gefunden werden kann, bedeutet nicht, dass die Dosis ausreicht, um eine Erkrankung auszulösen.“

In den Schulzimmern wird ja empfohlen, regelmäßig zu lüften, um gerade die Anzahl dieser Aerosoltröpfchen niedrig zu halten. Immerhin eine sinnvolle Maßnahme, die in anderen Bereichen ebenso nützlich wäre. Zum Beispiel in Altersheimen oder für ältere Menschen allgemein, denn wenn sie über längere Zeit unter Bewegungsmangel leiden, steigt deren Gefahr, an Thrombosen zu sterben. In Schweden hat das funktioniert. Während wir hierzulande eingesperrt waren, riet der Epidemiologe Johan Giesecke seinen Landsleuten, möglichst oft an die frische Luft zu gehen und sich zu bewegen.

Mund-Nasen-Schutz ein wabernder Fetzen
Das könnte auch hierzulande zielführend sein, zumal in den Wintermonaten eben auch die Grippe-Erkrankungen zunehmen werden, weil wir uns häufiger in den eigenen vier Wänden aufhalten.
Wer einen Spaziergang macht, kann dies auch ohne Maske tun. Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene und Infektiologie, weiß, warum. Er leitet in Leonding (OÖ) eine reisemedizinische Praxis. „Was derzeit als Mund-Nasen-Schutz verwendet wird, ist ein wabernder Fetzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er eine signifikante Schutzwirkung hat. Wirksam sind nur Masken der Sorten FFP2 und FFP3“, sagt der Mediziner.

Die blauen Papiermasken, die viele im Gesicht tragen, seien wirkungslos und werden in Billiglohnländern wie China oder Indien hergestellt. Teilweise werden sie unter nicht hygienischen Bedingungen produziert.

Einer, der wie Haditsch das Tragen von Masken kritisch analysiert, ist DDr. Christian Fiala. Der 60jährige ist Leiter des Gynmed-Ambulatoriums in Wien.

Herr DDr. Fiala, was halten Sie davon, eine Schutzmaske zu tragen?
Im Operationssaal ist eine Maske sinnvoll, im Alltag nicht. Beim Operieren ist die Maske nicht als Virenschutz gedacht, sondern es geht darum, die offene Wunde zu schützen. Durch das Sprechen und Atmen könnten sonst Tröpfchen oder Bakterien in die Wunde gelangen. Die Maske wird locker angelegt und ist seitlich offen. Aber jetzt wird die Maske in einem ganz anderen Kontext verwendet, nämlich im Alltag. Im täglichen Leben ist die Maske nachgewiesenermaßen unwirksam und möglicherweise ein Risiko.

Wie können Sie da so sicher sein?
Studien zeigen eindeutig, dass das Tragen von Masken nicht wirksam als Schutz vor Viren ist, aber negative Folgen für die Gesundheit haben kann. Es gibt eine Untersuchung der Universität München. Dabei wurde getestet, ob es zu einem Anstieg von CO2, also Kohlendioxid, im Blut kommt, wenn eine Maske getragen wird.

Was kam dabei heraus?
Es wurden zwei handelsübliche Masken untersucht, die im Spital verwendet werden. Das Ergebnis hat gezeigt, dass es bereits nach wenigen Minuten zu einem signifikanten Anteil von CO2 im Blut kam. Die Teilnehmer waren während des Tests in Ruhe, also nicht in Bewegung. Man muss davon ausgehen, dass sich der CO2-Anteil weiter erhöht, wenn sich die Menschen im Alltag bewegen.

Was bewirkt CO2 im Körper?
Der Mensch atmet Kohlendioxid aus, die Maske behindert dies. Anstelle des lebensnotwendigen Sauerstoffes atmen wir mehr Kohlendioxid wieder ein. CO2 führt unter anderem zu Schläfrigkeit, Kopfweh und Konzentrationsmangel. Stark betroffen sind Schwangere.

Inwiefern?
Der Fötus gibt das CO2 an das Blut der schwangeren Frau ab. Das geht aber nur, wenn der Gehalt an CO2 im Blut der Frau niedrig ist. Mit einer Maske ist er aber erhöht und der Fötus kann das CO2 nicht mehr ungehindert abgeben. Es gibt im realen Leben eine vergleichbare Situation. Einige Frauen haben in der Schwangerschaft eine erschwerte Atmung. Das führt zu einem Anstieg von Kohlendioxid im Blut. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Kinder dieser Frauen häufig in der Entwicklung zurückgeblieben sind. Das heißt, es besteht die Gefahr, dass ein ganzer Jahrgang von Kindern durch das Tragen der Maske einem Risiko ausgesetzt ist.

Viele Menschen tragen die blauen Papiermasken. Darf ich diese Maske mehrmals verwenden?
Aufgrund der verfügbaren Studien gibt es keinen Grund, im Alltag eine Maske zu tragen. Aber falls Sie das trotzdem tun, sollten sie aus hygienischen Gründen jedes Mal eine neue Maske aufsetzen. Viren, Bakterien und Pilze werden normalerweise ausgeatmet. Mit der Maske werden diese Erreger in einem feuchtwarmen Milieu vor dem Mund gesammelt. Das sind ideale Zuchtbedingungen.

Muss ich eine neue Maske benutzen, selbst wenn ich nur kurz in den Supermarkt husche?
Ja, wobei es aus wissenschaftlicher Sicht keinen Grund gibt, im Supermarkt eine Maske zu tragen. Dort besteht kein erhöhtes Infektionsrisiko und deshalb gab es dort auch noch nie ein erhöhtes Aufkommen.

Können Papiermasken desinfiziert werden?
Auf keinen Fall. Desinfektionsmittel bestehen meist auf Alkoholbasis und sollten nicht eingeatmet werden. Diese Mittel sind für eine gezielte Desinfektion gedacht und müssen eine Minute flüssig auf der Haut, etwa den Händen, bleiben. Das macht schon fast niemand. Für die Haut ist das wiederholte Anwenden von Desinfektionsmitteln ungesund.

Wie sieht es mit Stoffmasken aus? Werden die Viren beim Waschen bei 90 Grad getötet?
Ja, das überleben die Viren nicht, weil sie beim Waschen zusätzlich verdünnt werden. Außerdem ist Waschmittel dabei. Überhaupt nicht wirksam als Virenschutz sind auch die „Face Shields“, der durchsichtige Gesichtsschutz. Es ist auf den ersten Blick ersichtlich, dass die Atemluft und damit alle Erreger an dem Gesichtsschutz vorbei ausgeatmet werden. Sie sind jedoch für den Träger möglicherweise weniger gesundheitsgefährdend, weil die Atmung kaum behindert wird und es nicht zu einer Ansammlung von Bakterien und Viren kommt.

Muss jeder eine Maske tragen?
Im Gesetz ist klar geregelt, dass Menschen von der Maskenpflicht befreit sind, wenn ein medizinischer gesundheitlicher Grund vorliegt. Das besagt der Paragraph 11, Absatz 3, des Covid-Gesetzes. Man muss dies laut Gesetz nicht unbedingt durch ein Attest bestätigen, sondern „glaubhaft machen“. Allerdings nur der Polizei gegenüber. Ein Verkäufer hat kein Recht, den gesundheitlichen Grund zu erfahren oder ein Attest zu fordern. In solchen Situationen genügt es, darauf hinzuweisen, dass Sie laut Covid-Gesetz eine medizinische Ausnahme von der Maskenpflicht haben. Diesen Menschen darf auch die Bedienung nicht verweigert werden, weil das eine Diskriminierung darstellt und strafbar ist.
widlak