Ausgabe Nr. 41/2026 vom 07.10.2026, Fotos: APA-Images / AFP / MICHAEL TRAN, Universal Studios
Meg Ryan, 64:
Die vergessene Blondine
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An ihre Welterfolge in romantischen Filmen der neunziger Jahre konnte Meg Ryan später nicht anschließen. Jetzt versucht sie‘s im Regiesessel.
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Ihr Vater unterrichtete Mathematik, ihre Mutter war Schauspiellehrerin. Die am 19. November 1961 geborene Tochter Meg, von allen „Peggy“ gerufen, wollte nicht in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, doch sie war froh, dass ihr die Mama schon früh Rollen in Werbefilmchen organisierte.
„Das verdiente Geld habe ich gespart, um mir ein Studium zu finanzieren, das mich interessierte“, erinnert sich Meg Ryan heute.
Nach ihrem Schulabschluss studierte sie dann tatsächlich Kommunikations-
wissenschaften an der Universität New York (USA). Aber nicht lange. Eingedenk des relativ leicht verdienten Geldes bei der Werbung entschloss sie sich, doch eine Karriere vor der Kamera anzustreben. Die Mama half gerne.
Als 20jährige drehte sie „Die wilden Reichen“, danach ergatterte Ryan für zwei Jahre eine Fixrolle in der Seifenoper „Jung und leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt“. Erste Anzeichen eines größeren Bekanntheitsgrades erspielte sie sich jedoch erst in einer kleinen Nebenrolle des Welterfolges „Top Gun“.
Der Durchbruch glückte ihr schließlich im Jahr 1989 in der romantischen Komödie „Harry und Sally“ – und zwar mit einem Orgasmus.
In dem Film sitzt sie mit ihrem Freund beim Essen in einem Lokal. Das Paar unterhält sich darüber, dass viele Frauen beim sexuellen Höhepunkt schummeln und ihn nur vortäuschen. „Bei mir nicht“, widerspricht „Harry“ Billy Crystal, 78. „Glaubst du, ich würde das nicht sofort merken?“ Anstatt eine Antwort zu geben, demonstriert „Sally“ Meg Ryan im vollbesetzten Restaurant lautstark, wie echt es klingen kann, wenn eine Frau einen Orgamus nur spielt.
Legendär wurde auch die Reaktion einer anderen Restaurant-Besucherin, die nach „Sallys“ Ausbruch beim Ober ihre Bestellung aufgibt: „Ich will genau das, was sie hatte.“
Nach diesem Film war Meg Ryan ein „Star“ und verdiente bis zu 15 Millionen Dollar pro Rolle. Liebesgeschichten wie „Schlaflos in Seattle“ und „e-m@il für Dich“ untermauerten ihre Beliebtheit.
Privates Glück kam dazu, im Jahr 1991 heiratete sie ihren Kollegen Dennis Quaid, 72, der gemeinsame Sohn Jack ist heute 34 Jahre alt und als Schauspieler erfolgreich. 2001 folgte die Scheidung, da sich Meg Ryan ein mehrmonatiges Pantscherl mit Russell Crowe, 62, gönnte.
Weitere Beziehungen scheiterten, auch beruflich blieben die großen Erfolge aus. Außerdem gab es Kritik wegen ihrer zahlreichen Schönheits-Operationen. Das bestreitet sie energisch. „Solche Eingriffe lehne ich ab“, beteuert sie. „Ich ernähre mich gesund, trainiere regelmäßig und versuche, dem Alter durch viel Schwitzen zu entkommen.“
Seit dem Jahr 2015 führt Meg Ryan auch Regie, etwa bei der Romanze „What Happens Later“, die Kritiker als „interessant, aber ungewöhnlich“ bezeichneten.
„Das verdiente Geld habe ich gespart, um mir ein Studium zu finanzieren, das mich interessierte“, erinnert sich Meg Ryan heute.
Nach ihrem Schulabschluss studierte sie dann tatsächlich Kommunikations-
wissenschaften an der Universität New York (USA). Aber nicht lange. Eingedenk des relativ leicht verdienten Geldes bei der Werbung entschloss sie sich, doch eine Karriere vor der Kamera anzustreben. Die Mama half gerne.
Als 20jährige drehte sie „Die wilden Reichen“, danach ergatterte Ryan für zwei Jahre eine Fixrolle in der Seifenoper „Jung und leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt“. Erste Anzeichen eines größeren Bekanntheitsgrades erspielte sie sich jedoch erst in einer kleinen Nebenrolle des Welterfolges „Top Gun“.
Der Durchbruch glückte ihr schließlich im Jahr 1989 in der romantischen Komödie „Harry und Sally“ – und zwar mit einem Orgasmus.
In dem Film sitzt sie mit ihrem Freund beim Essen in einem Lokal. Das Paar unterhält sich darüber, dass viele Frauen beim sexuellen Höhepunkt schummeln und ihn nur vortäuschen. „Bei mir nicht“, widerspricht „Harry“ Billy Crystal, 78. „Glaubst du, ich würde das nicht sofort merken?“ Anstatt eine Antwort zu geben, demonstriert „Sally“ Meg Ryan im vollbesetzten Restaurant lautstark, wie echt es klingen kann, wenn eine Frau einen Orgamus nur spielt.
Legendär wurde auch die Reaktion einer anderen Restaurant-Besucherin, die nach „Sallys“ Ausbruch beim Ober ihre Bestellung aufgibt: „Ich will genau das, was sie hatte.“
Nach diesem Film war Meg Ryan ein „Star“ und verdiente bis zu 15 Millionen Dollar pro Rolle. Liebesgeschichten wie „Schlaflos in Seattle“ und „e-m@il für Dich“ untermauerten ihre Beliebtheit.
Privates Glück kam dazu, im Jahr 1991 heiratete sie ihren Kollegen Dennis Quaid, 72, der gemeinsame Sohn Jack ist heute 34 Jahre alt und als Schauspieler erfolgreich. 2001 folgte die Scheidung, da sich Meg Ryan ein mehrmonatiges Pantscherl mit Russell Crowe, 62, gönnte.
Weitere Beziehungen scheiterten, auch beruflich blieben die großen Erfolge aus. Außerdem gab es Kritik wegen ihrer zahlreichen Schönheits-Operationen. Das bestreitet sie energisch. „Solche Eingriffe lehne ich ab“, beteuert sie. „Ich ernähre mich gesund, trainiere regelmäßig und versuche, dem Alter durch viel Schwitzen zu entkommen.“
Seit dem Jahr 2015 führt Meg Ryan auch Regie, etwa bei der Romanze „What Happens Later“, die Kritiker als „interessant, aber ungewöhnlich“ bezeichneten.
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