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Ausgabe Nr. 40/2026 vom 30.09.2026, Fotos: action press, Photo Press Service, APA-Images
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Auf dem Laufsteg machte er eine gute Figur.
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In dieser Klinik starb Presley Gerber.
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Rande Gerber und Cindy Crawford mit ihren Kindern Kaia und Presley.
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Presley als Neunjähriger mit Schwester Kaia und Vater.
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Gerber wurde 27 Jahre alt.
Nach dem Drogentod ihres Sohnes Presley Gerber wird Cindy Crawford nun kritisiert
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Cindy Crawford, 60, und ihr Ehemann Rande Gerber, 64, trauern um den gemeinsamen Sohn Presley Gerber († 27). Trotz des tragischen Schicksales werden die Eltern mit Vorwürfen konfrontiert.
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Die einflussreiche amerikanische Moderatorin Megyn Kelly, 55, schimpfte in ihrer Sendung: „Seien wir ehrlich. Beide Kinder von Cindy Crawford wurden früh kommerzialisiert. Presley sagte, dass er mit 15 Jahren als Modell unter Vertrag genommen worden sei. Cindy Crawford muss die Gefahren in der Branche gekannt haben. Wenn sich dein Sohn das Gesicht mit dem Wort ,Missverstanden‘ tätowieren lässt, hast du ein seriöses Problem in der Familie. Dann muss eingegriffen werden.“

Presley Walker Gerber war ein gutaussehender Mann. Er und seine Schwester Kaia, 25, machten es der berühmten Mutter nach und arbeiteten als Fotomodell. Sein Leben fand aber ein jähes Ende. Gerber starb am Montag vor einer Woche an einer Überdosis Drogen in einer Entzugsklinik in der kalifornischen Küstenstadt Santa Monica. Wie er in der geschlossenen Einrichtung an den tödlichen „Schuss“ gelangte, bleibt ein Rätsel.

In der Früh um 9.35 Uhr traf ein Anruf beim Notruf von Santa Monica ein. Eine aufgeregte Stimme rief „Herzstillstand“, dann brach die Verbindung ab. Auf dem Computer des Telefonisten erschien die Adresse einer örtlichen Entzugsklinik. Sekunden danach klingelte es wieder und jemand sagte, „Überdosis“.

Zehn Minuten später fand eine Polizeistreife in der noblen Einrichtung für Suchtkranke namens „Resolutions Living Sober“ einen Toten, der als Presley Gerber identifiziert wurde.

Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass sich Presley Gerber, der seit Jahren gegen seine Drogensucht kämpfte, am Vortag in die Klinik begeben hat. „Es ging ihm nicht gut. Er wusste nicht, was er mit seinem Leben anfangen sollte“, sagte ein Freund.

Etwas mehr als zwei Monate zuvor hatte Crawford ihren Sohn auf der Plattform „Instagram“ als „Helden“ gewürdigt, weil er seine Sucht unter Kontrolle gebracht zu haben schien. „Ich bin stolz auf den Mann, der du geworden bist. Du bist ein Kämpfer“, schrieb Crawford anlässlich des 27. Geburtstages ihres Kindes.

Im Gegensatz zu ihrem Sohn, der seinen labilen psychischen Zustand regelmäßig im Internet veröffentlichte, verschwiegen die Eltern lange seine Drogen-Abhängigkeit. Sie ließen ihn aber nicht im Stich, sondern unterstützten ihn in seinem Kampf.

Als Jugendlicher nahm Gerber bereits die Betäubungsmittel Ketamin und Kratom. Im Alter von 19 Jahren wurde er betrunken am Steuer erwischt. Die Folge waren drei Jahre in einem Entzugs-Programm. Im Jahr 2020 ließ er sich das Wort „Missverstanden“ ins Gesicht stechen. Ein Jahr später war es wieder verschwunden. Im März dieses Jahres reiste er nach Mexiko und begann eine Therapie mit der umstrittenen Droge „Ibogain“.

Seine zwei Jahre jüngere Schwester Kaia war stets für ihren Bruder da. „Wenn so etwas in einer Familie geschieht, macht es alle fertig. Deshalb versuche ich, unkompliziert zu sein und nie um Hilfe zu bitten. Ich glaube, es ist zu viel für die Eltern, wenn beide Kinder in Not sind“, erzählte die 25jährige. Wie ihr Bruder arbeitet sie als Foto-Modell. Während Kaia jedoch Gefallen an dem Beruf fand, wurde er für Presley zum Albtraum.

Eine Zeitlang buchten internationale Firmen den männlichen Crawford-Nachwuchs. Doch seine Karriere kam ins Stocken, als er von Depressionen und Drogen berichtete. „Als ich zu arbeiten begann, verminderte sich meine Lebensqualität“, klagte der junge Mann.

Cindy Crawford hat sich seit dem Tod ihres Sohnes aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Umso mehr wirken nun jene Worte nach, die sie vor 15 Jahren sprach. In einem Interview mit der englischen Zeitung „Mirror“ erwähnte sie den frühen Tod ihres jüngeren Bruders Jeffrey, der im Alter von drei Jahren an Leukämie starb.

„Ich kann mir den Schmerz nicht vorstellen, ein Kind zu verlieren“, sagte sie damals. kauck
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