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Ausgabe Nr. 40/2026 vom 30.09.2026, Fotos: APA-Images, ORF
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Christoph Waltz wird 70.
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„Du bist nicht allein“,
Fr., 2.10., 20.15 Uhr, ORF 3

Drama um den Schlagersänger Black.
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„Der Gott des Gemetzels“,
Fr., 2.10., 23.25 Uhr, ORF 3

Waltz in einer schwarzen Komödie.
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„Kommissar Rex“,
Sa., 3.10., 11.55 Uhr, ORF 3

Christoph Waltz mit Tobias Moretti.
Christoph Waltz wird 70:
Ein echter Wiener
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Am 4. Oktober feiert Christoph Waltz ein rundes Jubiläum. Wo und wie er es feiert, bleibt ein Geheimnis. Denn der zweifache „Oscar“-Preisträger hält Privates unter der Tuchent.
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Er stammt aus einer Theaterfamilie. Sein Vater arbeitete als Bühnenbildner, seine Mutter als Kostümbildnerin. Seine Großeltern mütterlicherseits waren Schauspieler und standen auf den Brettern des Burgtheaters in Wien.

Das Enkerl Christoph gab‘s billiger. Der am 4.10.1956 in Wien geborene Bub absolvierte 1977 seinen ersten Fernsehauftritt in der ORF-Kindersendung „Am Dam Des“. Dass er dabei richtig glücklich wirkte, ließ schon damals sein außergewöhnliches Talent ahnen. Zu dieser Zeit, von 1975 bis 1978, studierte er auch das Schauspiel-Handwerk am renommierten Reinhardt Seminar. Danach hatte er etliche Bühnenengagements.

In den folgenden Jahren stand er dann nahezu regelmäßig für deutschsprachige Krimiserien wie „Derrick“, „Der Alte“, „Polizeiruf 110“, „Kommissar Rex“ und „Unter Verdacht“ vor der Kamera. Es waren Rollen, die den ehrgeizigen Christoph Waltz nichtzufriedenstellten.

In einem Radiointerview für Ö 1 verriet er, dass er sich im deutschen Fernsehen „unterschätzt gefühlt“ habe. Seine Zeit als wenig bekannter Seriendarsteller in Deutschland sei „eine fade und frustrierende Angelegenheit gewesen“.

Doch es ging bergauf. Ab Anfang der neunziger Jahre wirkte er vermehrt in internationalen Produktionen mit. In Deutschland sorgte er als Schlagersänger Roy Black in „Du bist nicht allein“ für Aufsehen. Waltz hatte freilich noch größere Ambitionen. „Hollywood ist immer das Ziel, für jeden“, erklärte er.

Die Chance, die Traumfabrik zu erobern, gab ihm der Kult-Regisseur Quentin Tarantino, 63, der ihn 2009 für die Rolle des SS-Standartenführers Hans Lada in „Inglourious Basterds“ engagierte. Waltz meisterte die Aufgabe genial und wurde mit einem „Oscar“ als bester Nebendarsteller belohnt. Drei Jahre später, wieder in einer Tarantino-Inszenierung, holte er sich ein zweites „goldenes Manderl“ für „Django Unchained“.

Zwei „Oscars“ für einen Österreicher sind einmalig. Wobei Waltz erst seit 2010 offiziell ein Österreicher ist. Er besaß zwar die deutsche Staatsbürgerschaft wie sein Vater, aber nicht die österreichische wie seine Mutter. „Ich bin in Wien geboren, ich bin in Wien aufgewachsen, ich ging in Wien in die Schule, ich habe in Wien maturiert, ich habe in Wien zum ersten Mal Theater gespielt, ich habe in Wien zum ersten Mal gedreht – österreichischer geht‘s doch gar nicht“, ärgerte sich Waltz, ehe ihm die Staatsbürgerschaft nach Jahren verliehen wurde.

Vorwiegend wohnt er mit Judith Holste, seiner zweiten Ehefrau, und der gemeinsamen Tochter jedoch in den USA in Los Angeles. Da ist es nach Hollywood nur ein Katzensprung.


Christoph Waltz im Fernsehen:

„Django Unchained“,
Fr., 2.10., 20.15 Uhr, Pro7

„Du bist nicht allein“,
Fr., 2.10., 20.15 Uhr, ORF 3
Drama um den Schlagersänger Black.

„Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer
Großstädter zur Paarungszeit“
,
Fr., 2.10., 21.55 Uhr, ORF 3

„Der Gott des Gemetzels“,
Fr., 2.10., 23.25 Uhr, ORF 3
Waltz in einer schwarzen Komödie.

„Die Verzauberung“,
Sa., 3.10., 11 Uhr, ORF 2

„Kommissar Rex“,
Sa., 3.10., 11.55 Uhr, ORF 3
Christoph Waltz mit Tobias Moretti.

„Die Zürcher Verlobung – Drehbuch zur Liebe“,
Sa., 3.10., 12 Uhr, BR

„Inglourious Basterds“,
So., 4.10., 20.15 Uhr, Pro7

„Deutschland-Premiere: Die Christoph Waltz Story“,
So., 4.10., 23.30 Uhr, Pro7
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