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Ausgabe Nr. 32/2026 vom 05.08.2026, Foto: zvg
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Petra Frey
Petra Frey: „Das Ende kam stets im verflixten 7. Jahr“
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Sie ist eine der wenigen Schlagersängerinnen unseres Landes und alleinerziehende Mutter. Drei langjährige Beziehungen haben nicht gehalten.
Doch Petra Frey singt weiter von der Liebe und befragt die Sterne.
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Frau Frey, wie geht es Ihnen?

Bis auf einen Bandscheibenvorfall, an dem ich seit drei Monaten laboriere, eigentlich ganz gut. Irgendwann muss man halt zum Service und ein Pickerl machen. Das Dumme ist nur, dass ich kein Video zur neuen Single drehen konnte.

Das Lied heißt „Für immer da“ und es geht in diesem Schlager um die Liebe. Um ein Paar, das neue Wege geht und sich dabei immer wieder findet. Haben Sie dabei
auf eigene Erfahrungen zurückgegriffen?


Also, ganz ehrlich: Mit 48 hat man in der Liebe ja schon fast alles erlebt – oder zumindest beobachtet. Ich habe viele Freunde, die wahnsinnig lange zusammen sind. Im Alltag vergisst man manchmal, warum man sich verliebt hat. Das Lied ist eine Erinnerung daran, sich das wieder ins Bewusstsein zu rufen und das Feuer neu zu entfachen.

Sie selbst haben sich vor sechs Jahren vom Vater Ihrer Tochter Zoe getrennt. Sind Sie wieder vergeben?

Das muss ich jetzt leider für mich behalten. Manchmal ist privat einfach privat.

Sie waren vor vielen Jahren mit Ihrem Kollegen Gregor Glanz liiert. Ein Wiederaufflammen?

Also, das fällt jetzt in die Kategorie Jugendliebe. Ich hatte in meinem Leben drei längere Beziehungen, die alle sieben Jahre gehalten haben. Das Sprichwort vom „verflixten siebenten Jahr“ ist mir also nicht fremd.

Wie ergeht es Ihnen als Alleinerzieherin?

Ich darf mich nicht beschweren, weil ich mit meinen Eltern in einem Haus wohne und sie immer für mich da sind. Natürlich hat meine Tochter auch einen Papa, aber trotzdem ist man alleinerziehend und trägt im Alltag oft die komplette Verantwortung. Das geht aber vielen Frauen in Beziehungen so.

Zoe ist mittlerweile zehn Jahre alt. Sie waren 15, als Sie 1994 für unser Land zum Song Contest nach Dublin (Irland) gereist sind. Was würden Sie sagen, wenn Zoe in fünf Jahren zu Ihnen sagt: „Mama, ich fahr’ zum Song Contest“ …

Das ist ein schwere Frage. Ich war ein Gastronomiekind und meine Eltern haben Hausmusik gemacht. Deshalb war diese Welt für mich nicht so weit weg. Das ist 2026 alles anders. Früher hat Natürlichkeit gereicht, heute geht es nur noch um Optik und Dauerpräsenz in den sozialen Medien. Junge Künstler haben kaum Zeit, sich zu entwickeln, alles ist vergänglicher. Deshalb würde ich es meiner Tochter auch nicht raten. Ich bin froh, dass ich nicht noch einmal anfangen muss.

Ihr Lied hieß „Für den Frieden der Welt“.
Welche Erinnerungen haben Sie daran?


Als ich zwölf war, habe ich einen Plattenvertrag unterschrieben, und mit 15 bin ich zum Song Contest gefahren. Damals gab es noch eine Vorentscheidung in Wien in der Disko „Nachtwerk“. Es waren namhafte Künstler dabei, und ich hätte nie damit gerechnet, dass ich gewinne. Am Vortag war ich noch Schülerin, einen Tag später hat es jeder mitbekommen, dass ich nach Dublin fahre. Das war schon prägend.

Sie belegten beim Song Contest Platz 17 von 25 Teilnehmern. Das war kein Spitzenplatz, aber der Beginn Ihrer erfolgreichen Karriere …

Die meisten, die ein ähnliches Schicksal erlitten haben, sind danach abgetaucht. Bei mir war das Gegenteil der Fall. Der Song Contest war ein „Antrieb“. Ich hatte viele Einladungen in deutsche Fernsehshows. So ging es dann los.

Heute kann mithilfe Künstlicher Intelligenz jeder Musik machen. Wie sehen Sie das?

Einerseits positiv, weil damit zum Beispiel für wenig Geld wunderbare Musikvideos zu machen sind. Aber generell zerstört sie auf lange Sicht die Branche. Ich persönlich bin vom alten Schlag und ziehe mich mit meinen Produzenten ein paar Tage zurück. Dann schreiben wir. Generell glaube ich, dass man Menschen Gefühle auf Dauer nicht vortäuschen kann. Sie wollen etwas Authentisches und etwas zum Anfassen.

Ein neues Werk muss unter die Menschen gebracht werden. Wie gehen Sie dabei vor?

Früher habe ich Werbetouren gemacht und bin zu jedem Radiosender gefahren. Dort habe ich den Redakteuren die CD in die Hand gedrückt. Heute geht das über das Internet, wo sich die Medien alles herunterladen können. Im Normalfall gibt es auch ein Video dazu, das ich aber leider nicht drehen konnte.

Sind Sie, abgesehen von Ihrem Bandscheiben- vorfall, noch so sportlich wie früher? Sie haben 2012 ja auch „Dancing Stars“ gewonnen?

Die Zeit, um zwei Stunden täglich Sport zu machen, habe ich nicht mehr. Mittlerweile mache ich lieber Sport mit einem mentalen Aspekt. Beim Bogenschießen komme ich wunderbar zur Ruhe.

Was nimmt die meiste Zeit in Ihrem Leben ein: Ihre Tochter, die Musik oder die Astrologie, die
Sie seit einigen Jahren betreiben?


Ganz klar meine Tochter. Danach kommt die Musik – und die Astrologie mache ich zwischendurch. Ich habe während Corona online eine dreijährige Ausbildung gemacht und bin für Freunde und Bekannte gerne da. Ich habe gemerkt, dass es schwierig ist, sich abzugrenzen, wenn die Menschen deine Nummer haben.
Viele rufen dann einfach aus Neugier an. Ich möchte auch nicht immer fremde Menschen in mein Haus lassen. Diejenigen, denen es wirklich wichtig ist, finden mich auch so.

Könnten Sie theoretisch nachsehen, ob Ihre Single Platz eins belegt oder wann Sie sich wieder verlieben?

Das sind tatsächlich die gängigsten Fragen. Aber so einfach ist das nicht. Astrologie geht viel tiefer.
Ein Radix (Anm.: Stand der Planeten bei der Geburt eines Menschen) sagt viel mehr darüber aus, welche Anlagen jemand hat und wo er gerade in seiner Entwicklung steht. Ich kann mir aber zum Beispiel gesundheitliche Aspekte ansehen – einen Bandscheibenvorfall etwa. Und da sieht es zum Glück bald wieder ganz gut für mich aus …

Zur Person:

Petra Frey wurde am 27. Juni 1978 in Hall in Tirol geboren und ist gelernte Hotelkauffrau. Mit gerade
einmal 15 Jahren vertrat sie unser Land beim
„Eurovision Song Contest“ und gewann daneben
mehrfach die ZDF-Hitparade.

Sie war Jurorin in der ORF-Talenteshow
„Die große Chance“ und feierte im Jahr 2012 mit ihrem Tanzpartner Vadim Garbuzov einen Sieg bei der ORF- Tanz-Show „Dancing Stars“. Zuhause spielt Petra Frey gerne Klavier und hat während der Corona-Pandemie eine astrologische Ausbildung gemacht.

Sie ist Mutter einer zehnjährigen Tochter und lebt
in Wattens in Tirol. Soeben ist ihre neue Single
„Für immer da“ erschienen.
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