Ausgabe Nr. 30/2026 vom 22.07.2026, Fotos: AdobeStock, Matthias Silveri, www.slow-food.at
Maiskeimöl enthält hohe Mengen Omega-6-
Fettsäuren.
Davon benötigen wir wenig, daher sparsam einsetzen.
Fettsäuren.
Davon benötigen wir wenig, daher sparsam einsetzen.
Damit die Körner am Grill nicht austrocknen,
die Maiskolben zuvor kochen.
Die Grillzeit wird deutlich verkürzt.
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Die Grillzeit wird deutlich verkürzt.
Frischer Kukuruz liefert jede Menge Energie
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Zuckermais („Kukuruz“) ist eine ebenso beliebte wie energiereiche Sommerspeise. Seine Ballaststoffe bringen die Verdauung in Schwung. Sogar bei Glutenunverträglichkeit ist sein Genuss erlaubt.
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Er gehört zum Sommer wie das Grillen und die Sonne. Ein herzhafter Biss in einen dampfenden, tiefgelben Maiskolben lässt bei Jung und Alt das Herz höherschlagen und den Gaumen jubeln. Die gelben Körner schmecken süß und sie machen schnell satt.
Im Zuckermais, oder Kukuruz und Zuckerkorn, wie er in Teilen unseres Landes noch genannt wird, steckt Gutes für unsere Gesundheit, vor allem, wenn wir ihn frisch genießen, nicht aus der Dose oder als Popcorn mit Salz und Butter.
„Frischer Zuckermais ist eine beliebte saisonale Beilage und liefert neben Kohlenhydraten wichtige Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter B-Vitamine, Kalium und Magnesium. Mit rund 60 Kalorien pro 100 Gramm gekocht, lässt er sich gut in eine ausgewogene Ernährung einbauen“, erklärt Mag. Alexandra Hofer, Ernährungswissenschaftlerin bei der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung.
Mais versorgt auch unsere Muskeln und Nerven mit einer guten Menge Kalium und Magnesium. Seine hohe Menge an Ballaststoffen, unverdauliche Fasern, bringen den Darm in Schwung. „Maiskörner sollten gut gekaut werden, damit die enthaltenen Nährstoffe bestmöglich aufgenommen werden können. Die Schale der Maiskörner besteht vorwiegend aus Zellulose, die unser Darm nicht vollständig aufspalten kann“, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin.
Zuckermais, der botanisch nicht zum Gemüse, sondern zum Getreide gehört, wird roh und gekocht gegessen. Im Sommer kommen Maiskolben gerne auch auf den Grill. „Am besten schmeckt Mais, wenn er frisch geerntet wurde, da der enthaltene Zucker relativ rasch abgebaut wird und sich der Geschmack somit schnell wandelt.“
Da Mais im Gegensatz zu anderen Getreidesorten kein Klebereiweiß (Gluten) enthält, können Menschen mit der chronischen Autoimmunerkrankung Zöliakie Mais unbeschwert genießen.
Bei Zöliakie reagiert der Darm mit Entzündungen auf das Klebereiweiß im Getreide. Als Folge der Entzündungen werden die wichtigen Darmzotten im Dünndarm zerstört. Betroffene leiden an Durchfall, Bauchschmerzen, Blähbauch, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Diese Beschwerden treten beim Genuss von frischem Mais nicht auf.
Auf Zuckermais, ähnlich wie auf Erdäpfel oder Süßerd-
äpfel, müssen Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht verzichten. „Wegen der Kohlenhydrate sollten Portionsgröße und Mahlzeitenzusammensetzung aber berücksichtigt werden. Die Kombination mit eiweißreichen Lebensmitteln sowie ballaststoffreichem Gemüse oder gesunden Fetten kann den Blutzuckeranstieg nach der Mahlzeit verlangsamen“, rät Mag. Hofer.
Aus den fetthaltigen Keimlingen im Maiskorn wird Maiskeimöl gewonnen. Für die Herstellung eines Liters sind 120.000 Keimlinge nötig. Teilweise wird Maiskeim-
öl jedoch Beta-Carotin, also Provitamin A, zugesetzt, wodurch es eine goldgelbe Farbe erhält.
Maiskeimöl weist ein ähnliches Fettsäuremuster wie Sonnenblumenöl auf und enthält überwiegend Omega-6-Fettsäuren, hauptsächlich Linolsäure. „Da ein hohes Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis (Mais 50:1) im Körper entzündungsfördernd wirken kann, ist für die tägliche Verwendung aufgrund der günstigeren Fettsäurezusammensetzung Rapsöl (2:1) zu bevorzugen. Dank seines Vitamin-E-Gehaltes eignet sich Maiskeimöl gut zum Braten bei höheren Temperaturen.“
Ähnlich beliebt wie frisch zubereitete Maiskolben sind „fertig verpackte“ Maiskörner. „Mais im Glas oder in der Dose ist eine praktische Alternative. Empfehlenswert sind Produkte ohne Zuckerzusatz und mit wenig Salz. Den Mais vor dem Essen kurz mit Wasser abzuspülen, kann helfen, den Salzgehalt zu verringern“, rät Mag. Hofer.
Tests, die im deutschen Verbraucherschutzmagazin Öko-Test veröffentlicht wurden, zeigten in der Vergangenheit, dass bei Maiskörnern in Konservendosen Vorsicht geboten war. „Unser Test von 26 Maiskonserven, darunter Dosen und Gläser, hat gezeigt, dass es ein Problem mit der Massenchemikalie Bisphenol A, kurz BPA, gibt. In allen überprüften Maiskonserven aus der Dose hat das beauftragte Labor Mengen von BPA gemessen, die wir als ,stark erhöht‘ bewerten“, hieß es im Jahr 2024.
Bisphenol A wirkt wie Östrogen im Körper oder stört es in seiner Funktion. Dazu kann es allergische Lungenentzündungen und Autoimmunerkrankungen fördern. Da BPA von den Innenbeschichtungen der Dosen auf Lebensmittel übergeht, hat die EU ein Bisphenol-A-Verbot auf Innen- und Außenflächen von Lebensmittelverpackungen aus Metall wie Konservendosen erlassen.
„Mit 21. Juli 2026 dürfen die meisten fertigen Lebensmittel-Kontaktmaterialien, darunter Verpackungen und Behälter mit Bisphenol A nicht mehr in den Verkauf gebracht werden. Für Konservendosen für Obst, Gemüse und Fisch gilt eine Übergangsfrist bis Jänner 2028“, heißt es aus dem Verbraucherzentrum in Hamburg (D).
Wer die Aufnahme von Bisphenol A aus Konservendosen vermeiden möchte, sollte Mais im Glas bevorzugen.
Im Zuckermais, oder Kukuruz und Zuckerkorn, wie er in Teilen unseres Landes noch genannt wird, steckt Gutes für unsere Gesundheit, vor allem, wenn wir ihn frisch genießen, nicht aus der Dose oder als Popcorn mit Salz und Butter.
„Frischer Zuckermais ist eine beliebte saisonale Beilage und liefert neben Kohlenhydraten wichtige Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter B-Vitamine, Kalium und Magnesium. Mit rund 60 Kalorien pro 100 Gramm gekocht, lässt er sich gut in eine ausgewogene Ernährung einbauen“, erklärt Mag. Alexandra Hofer, Ernährungswissenschaftlerin bei der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung.
Mais versorgt auch unsere Muskeln und Nerven mit einer guten Menge Kalium und Magnesium. Seine hohe Menge an Ballaststoffen, unverdauliche Fasern, bringen den Darm in Schwung. „Maiskörner sollten gut gekaut werden, damit die enthaltenen Nährstoffe bestmöglich aufgenommen werden können. Die Schale der Maiskörner besteht vorwiegend aus Zellulose, die unser Darm nicht vollständig aufspalten kann“, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin.
Zuckermais, der botanisch nicht zum Gemüse, sondern zum Getreide gehört, wird roh und gekocht gegessen. Im Sommer kommen Maiskolben gerne auch auf den Grill. „Am besten schmeckt Mais, wenn er frisch geerntet wurde, da der enthaltene Zucker relativ rasch abgebaut wird und sich der Geschmack somit schnell wandelt.“
Da Mais im Gegensatz zu anderen Getreidesorten kein Klebereiweiß (Gluten) enthält, können Menschen mit der chronischen Autoimmunerkrankung Zöliakie Mais unbeschwert genießen.
Bei Zöliakie reagiert der Darm mit Entzündungen auf das Klebereiweiß im Getreide. Als Folge der Entzündungen werden die wichtigen Darmzotten im Dünndarm zerstört. Betroffene leiden an Durchfall, Bauchschmerzen, Blähbauch, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Diese Beschwerden treten beim Genuss von frischem Mais nicht auf.
Auf Zuckermais, ähnlich wie auf Erdäpfel oder Süßerd-
äpfel, müssen Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht verzichten. „Wegen der Kohlenhydrate sollten Portionsgröße und Mahlzeitenzusammensetzung aber berücksichtigt werden. Die Kombination mit eiweißreichen Lebensmitteln sowie ballaststoffreichem Gemüse oder gesunden Fetten kann den Blutzuckeranstieg nach der Mahlzeit verlangsamen“, rät Mag. Hofer.
Aus den fetthaltigen Keimlingen im Maiskorn wird Maiskeimöl gewonnen. Für die Herstellung eines Liters sind 120.000 Keimlinge nötig. Teilweise wird Maiskeim-
öl jedoch Beta-Carotin, also Provitamin A, zugesetzt, wodurch es eine goldgelbe Farbe erhält.
Maiskeimöl weist ein ähnliches Fettsäuremuster wie Sonnenblumenöl auf und enthält überwiegend Omega-6-Fettsäuren, hauptsächlich Linolsäure. „Da ein hohes Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis (Mais 50:1) im Körper entzündungsfördernd wirken kann, ist für die tägliche Verwendung aufgrund der günstigeren Fettsäurezusammensetzung Rapsöl (2:1) zu bevorzugen. Dank seines Vitamin-E-Gehaltes eignet sich Maiskeimöl gut zum Braten bei höheren Temperaturen.“
Ähnlich beliebt wie frisch zubereitete Maiskolben sind „fertig verpackte“ Maiskörner. „Mais im Glas oder in der Dose ist eine praktische Alternative. Empfehlenswert sind Produkte ohne Zuckerzusatz und mit wenig Salz. Den Mais vor dem Essen kurz mit Wasser abzuspülen, kann helfen, den Salzgehalt zu verringern“, rät Mag. Hofer.
Tests, die im deutschen Verbraucherschutzmagazin Öko-Test veröffentlicht wurden, zeigten in der Vergangenheit, dass bei Maiskörnern in Konservendosen Vorsicht geboten war. „Unser Test von 26 Maiskonserven, darunter Dosen und Gläser, hat gezeigt, dass es ein Problem mit der Massenchemikalie Bisphenol A, kurz BPA, gibt. In allen überprüften Maiskonserven aus der Dose hat das beauftragte Labor Mengen von BPA gemessen, die wir als ,stark erhöht‘ bewerten“, hieß es im Jahr 2024.
Bisphenol A wirkt wie Östrogen im Körper oder stört es in seiner Funktion. Dazu kann es allergische Lungenentzündungen und Autoimmunerkrankungen fördern. Da BPA von den Innenbeschichtungen der Dosen auf Lebensmittel übergeht, hat die EU ein Bisphenol-A-Verbot auf Innen- und Außenflächen von Lebensmittelverpackungen aus Metall wie Konservendosen erlassen.
„Mit 21. Juli 2026 dürfen die meisten fertigen Lebensmittel-Kontaktmaterialien, darunter Verpackungen und Behälter mit Bisphenol A nicht mehr in den Verkauf gebracht werden. Für Konservendosen für Obst, Gemüse und Fisch gilt eine Übergangsfrist bis Jänner 2028“, heißt es aus dem Verbraucherzentrum in Hamburg (D).
Wer die Aufnahme von Bisphenol A aus Konservendosen vermeiden möchte, sollte Mais im Glas bevorzugen.
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