Ausgabe Nr. 22/2026 vom 26.05.2026, Fotos: ZDF/BR/capelight pictures/Caroline Dubois, ZDF/BR/Bubbly Widow LTD.
Haley Bennett: Die Champagner -Königin in Schwarz
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Eine 27jährige Frau erfand einst die moderne Schaumwein-Produktion. Gegen alle Widerstände.
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Die französische Provinz Champagne im frühen 19. Jahrhundert. Barbe-Nicole Clicquot (Haley Bennett, 38) ist erst 27 Jahre alt, als ihr Mann Francois (Tom Sturridge, 40) nur wenige Jahre nach der Hochzeit stirbt.
Sein Vater hatte eine kleine Champagner-Kellerei gegründet und will nun nach dem Tod seines Sohnes die Weinberge verkaufen. Barbe-Nicole Clicquot bittet ihn jedoch, die Geschäfte weiterführen zu dürfen. Ihr Schwiegervater Phillipe (Ben Miles, 59) zweifelt, aber er gibt ihr eine Chance.
Der Weinhändler Louis Bohne (Sam Riley, 46) wird zu ihrem Berater, und aus einer geschäftlichen wird auch eine private Beziehung. Der Geliebte ändert freilich nichts daran, dass die Gedanken der Witwe immer bei ihrem verstorbenen Ehemann sind. Seit seinem Tod trägt sie ausschließlich schwarze Kleider.
Geschäftlich weht ihr bald der scharfe Wind der patriarchalen Realität ins Gesicht. Als sie aufgrund des „Code Napoleon“ angeklagt wird, weil sie als Frau ein Geschäft führt, tritt Bohne als ihr Strohmann auf.
Mit Entschlossenheit und Leidenschaft manövriert die Witwe Clicquot fortan das Unternehmen durch turbulente Zeiten. Sie legt mit ihren Innovationen den Grundstein für die moderne Champagner-Herstellung und avanciert mit dem exklusiven Schaumwein ihres Hauses zur „Grande Dame des Champagners“ …
Bennett spielte in dem Film nicht nur die Titelrolle, sondern sie fungierte auch als Produzentin. „Mir war es besonders wichtig, die menschliche Seite, die tiefe Trauer und den unbändigen Willen der Champagner-Ikone authentisch auf die Leinwand zu bringen“, betont sie. „Ich bewundere die Entschlossenheit und Widerstandskraft dieser Witwe. Sie nützte ihre innere Stimme und ihr Bauchgefühl, um den Verlust ihres Mannes zu überwinden und sich gegen alle gesellschaftlichen und rechtlichen Widerstände der damaligen Zeit durchzusetzen.“
Bennetts Engagement hat sich ausgezahlt. Nach der Aufführung beim kanadischen Toronto-Filmfestival wurde das Werk mit Lob überschüttet. So hieß es unter anderem, „Haley Bennett ist zum Niederknien“ oder „Der Film ist wie ein Gedicht, der seine geheimnisvolle und wundersame Stimmung von Anfang bis Ende aufrechterhält.“
Begeistert wäre sicher auch die Modeschöpferin Coco Chanel (1883–1971) gewesen, von der die Aussage stammt: „Ich trinke Champagner nur bei zwei Gelegenheiten: Wenn ich verliebt bin und wenn ich nicht verliebt bin.“
Sein Vater hatte eine kleine Champagner-Kellerei gegründet und will nun nach dem Tod seines Sohnes die Weinberge verkaufen. Barbe-Nicole Clicquot bittet ihn jedoch, die Geschäfte weiterführen zu dürfen. Ihr Schwiegervater Phillipe (Ben Miles, 59) zweifelt, aber er gibt ihr eine Chance.
Der Weinhändler Louis Bohne (Sam Riley, 46) wird zu ihrem Berater, und aus einer geschäftlichen wird auch eine private Beziehung. Der Geliebte ändert freilich nichts daran, dass die Gedanken der Witwe immer bei ihrem verstorbenen Ehemann sind. Seit seinem Tod trägt sie ausschließlich schwarze Kleider.
Geschäftlich weht ihr bald der scharfe Wind der patriarchalen Realität ins Gesicht. Als sie aufgrund des „Code Napoleon“ angeklagt wird, weil sie als Frau ein Geschäft führt, tritt Bohne als ihr Strohmann auf.
Mit Entschlossenheit und Leidenschaft manövriert die Witwe Clicquot fortan das Unternehmen durch turbulente Zeiten. Sie legt mit ihren Innovationen den Grundstein für die moderne Champagner-Herstellung und avanciert mit dem exklusiven Schaumwein ihres Hauses zur „Grande Dame des Champagners“ …
Bennett spielte in dem Film nicht nur die Titelrolle, sondern sie fungierte auch als Produzentin. „Mir war es besonders wichtig, die menschliche Seite, die tiefe Trauer und den unbändigen Willen der Champagner-Ikone authentisch auf die Leinwand zu bringen“, betont sie. „Ich bewundere die Entschlossenheit und Widerstandskraft dieser Witwe. Sie nützte ihre innere Stimme und ihr Bauchgefühl, um den Verlust ihres Mannes zu überwinden und sich gegen alle gesellschaftlichen und rechtlichen Widerstände der damaligen Zeit durchzusetzen.“
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Begeistert wäre sicher auch die Modeschöpferin Coco Chanel (1883–1971) gewesen, von der die Aussage stammt: „Ich trinke Champagner nur bei zwei Gelegenheiten: Wenn ich verliebt bin und wenn ich nicht verliebt bin.“
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