Nicolas Cage, 62:
„Horror beruhigt mich“
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Die Rolle des Grafen Dracula nahm Nicolas Cage sofort an. Denn Horror vor der Kamera lenkt ihn ab.
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Sein Vater war der Literaturprofessor August Coppola. Seine Mutter Joy Vogelsang, eine Choreografin, stammte aus der Kleinstadt Cochem an der Mosel (D). Und bei seinem Onkel Francis Ford Coppola, 87, handelt es sich um jenen Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten, der für die Trilogie „Der Pate“ insgesamt fünf „Oscars“ erhielt.
„Meine berühmte Familie war für meine Liebe zur Schauspielerei nicht ausschlaggebend“, erklärt der am 7. Jänner 1964 geborene Nicolas Cage.
„Ausgelöst wurde die Sucht, jemand anderen darzustellen, durch die vielen Stunden, die ich schon als Kleinkind vor dem Fernsehgerät verbrachte. Egal, was gezeigt wurde – ich wäre am liebsten in den Bildschirm hineingesprungen und hätte mitgespielt.“
So ging‘s natürlich nicht. Aber mit 16 Jahren hatte der Jüngling von der normalen Schule genug, sagte dem Klassenzimmer „ade“ und nahm fortan Schauspielunterricht.
Als 18jähriger bekam er dann die erste Rolle, weitere folgten. Onkel Coppola holte ihn für „Rumble Fish“ vor die Kamera, was Cage peinlich war. „Ich wollte es ohne Protektion schaffen“, betont er.
Dass ihm das gelingen würde, war spätestens ab 1987 klar. An der Seite von Cher, 79, glückte Cage in „Mondsüchtig“ der Durchbruch. Jetzt fehlte ihm zum „Topstar“ nur noch ein „Oscar“. Den holte er sich durch seine grandiose Leistung als lebensmüder Alkoholiker in dem Drama „Leaving Las Vegas“.
Witzig daran ist, dass Cage just für diesen, seinen besten Film, keine Gage erhielt. „Dieses Kunstwerk will niemand sehen“, ließen ihn die Produzenten wissen. „Wir sind preisgekrönt, aber pleite.“ Eine neue, freilich verschmerzbare Erfahrung für den Künstler, der unter 20 Millionen Euro kaum noch vor die Kamera zu locken war.
Dafür bemühte er sich, privat ein im besten Sinn bürgerliches Leben zu führen. Er wurde zwei Mal Vater und heiratete, aber es hielt nie lang.
Bei Abfertigungen für seine Ex-Frauen und bei den Alimenten ließ sich Nicolas Cage allerdings nie lumpen. Er erwies sich als überaus großzügig. Als zu großzügig. Bis er eines Tages Schulden in Millionenhöhe hatte.
„In dieser Zeit drehte ich Filme, die ich schuldenfrei nicht gemacht hätte“, beteuert er. „Doch nach einigen Jahren hatte ich meine Schulden bis auf den letzten Cent abbezahlt.“
Auch im Privatleben ging‘s bergauf. Nach vier gescheiterten Ehen ist er nun zum fünften Mal verheiratet. Die Glückliche stammt aus Japan, ist 31 Jahre jünger und schenkte ihm ein drittes Kind, eine Tochter.
Von dem Schloss, das sich Cage einst in Deutschland gekauft hatte, musste er sich während seiner Finanznöte zwar trennen, aber dafür dreht er heute wieder nur Filme, die ihm Freude bereiten. Etwa die absurde Horror-Komödie „Renfield“, in der er den Grafen Dracula verkörpert.
„Ich mag solche Filme“, verrät Nicolas Cage. „Horror in einer Geschichte beruhigt mich. Denn er lenkt mich ab vom echten Horror, den wir zur Zeit auf unserem Planeten erleben.“
„Meine berühmte Familie war für meine Liebe zur Schauspielerei nicht ausschlaggebend“, erklärt der am 7. Jänner 1964 geborene Nicolas Cage.
„Ausgelöst wurde die Sucht, jemand anderen darzustellen, durch die vielen Stunden, die ich schon als Kleinkind vor dem Fernsehgerät verbrachte. Egal, was gezeigt wurde – ich wäre am liebsten in den Bildschirm hineingesprungen und hätte mitgespielt.“
So ging‘s natürlich nicht. Aber mit 16 Jahren hatte der Jüngling von der normalen Schule genug, sagte dem Klassenzimmer „ade“ und nahm fortan Schauspielunterricht.
Als 18jähriger bekam er dann die erste Rolle, weitere folgten. Onkel Coppola holte ihn für „Rumble Fish“ vor die Kamera, was Cage peinlich war. „Ich wollte es ohne Protektion schaffen“, betont er.
Dass ihm das gelingen würde, war spätestens ab 1987 klar. An der Seite von Cher, 79, glückte Cage in „Mondsüchtig“ der Durchbruch. Jetzt fehlte ihm zum „Topstar“ nur noch ein „Oscar“. Den holte er sich durch seine grandiose Leistung als lebensmüder Alkoholiker in dem Drama „Leaving Las Vegas“.
Witzig daran ist, dass Cage just für diesen, seinen besten Film, keine Gage erhielt. „Dieses Kunstwerk will niemand sehen“, ließen ihn die Produzenten wissen. „Wir sind preisgekrönt, aber pleite.“ Eine neue, freilich verschmerzbare Erfahrung für den Künstler, der unter 20 Millionen Euro kaum noch vor die Kamera zu locken war.
Dafür bemühte er sich, privat ein im besten Sinn bürgerliches Leben zu führen. Er wurde zwei Mal Vater und heiratete, aber es hielt nie lang.
Bei Abfertigungen für seine Ex-Frauen und bei den Alimenten ließ sich Nicolas Cage allerdings nie lumpen. Er erwies sich als überaus großzügig. Als zu großzügig. Bis er eines Tages Schulden in Millionenhöhe hatte.
„In dieser Zeit drehte ich Filme, die ich schuldenfrei nicht gemacht hätte“, beteuert er. „Doch nach einigen Jahren hatte ich meine Schulden bis auf den letzten Cent abbezahlt.“
Auch im Privatleben ging‘s bergauf. Nach vier gescheiterten Ehen ist er nun zum fünften Mal verheiratet. Die Glückliche stammt aus Japan, ist 31 Jahre jünger und schenkte ihm ein drittes Kind, eine Tochter.
Von dem Schloss, das sich Cage einst in Deutschland gekauft hatte, musste er sich während seiner Finanznöte zwar trennen, aber dafür dreht er heute wieder nur Filme, die ihm Freude bereiten. Etwa die absurde Horror-Komödie „Renfield“, in der er den Grafen Dracula verkörpert.
„Ich mag solche Filme“, verrät Nicolas Cage. „Horror in einer Geschichte beruhigt mich. Denn er lenkt mich ab vom echten Horror, den wir zur Zeit auf unserem Planeten erleben.“
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