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Ausgabe Nr. 01/2023 vom 03.01.2023, Foto: ORF/MR Film/Petro Domenigg
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Schnell und Franitschek lösen neue Fälle.

„Schnell ermittelt: Eberhard Bina“
Montag, 9.1., 20.15 Uhr, ORF 1
Ursula Strauss, 48,
& Wolf Bachofner, 61: Ein Duo ermittelt privat
Nichts ist mehr, wie es war. Die Chefinspektorin Angelika Schnell wird gefeuert und ihr langjähriger Kollege Franitschek flüchtet in die Pension. Aber durch einen glücklichen Zufall tun die beiden dann doch bald wieder das, was sie am besten können – ermitteln.
Nach dem Mordprozess gegen ihren Sohn und seiner Verurteilung ändert sich das Leben von Chefinspektorin Angelika Schnell (Ursula Strauss, 48) grundlegend. Sie wird unehrenhaft aus dem Polizeidienst entlassen und ist arbeitslos. Das Arbeitsamt hilft in der Situation wenig. Auch Franitschek (Wolf Bachofner, 61) hält nun nichts mehr auf seinem Posten, er verabschiedet sich in die Pension.

Da kommt Eberhard Bina, den Schnell und ihr Partner bei einem ihrer früheren Fälle kennenlernten, gerade recht. Bina glaubt, dass seine Freundin Sandra in großer Gefahr schwebt und wendet sich an die zwei erfahrenen Profis.

Schnell, die kein Einkommen hat, ist bereit zu helfen. Und auch Franitschek, der sich im Ruhestand nicht ausgelastet fühlt, sagt zu. Die beiden nehmen die Ermittlungen auf. Fast wie in alten Zeiten, nur eben jetzt als Privatdetektive …

„,Schnell ermittelt‘ ist eine Serie, die sich ständig neu erfunden hat“, meint die ORF-Fernsehfilmchefin Katharina Schenk. „So ist es nur konsequent, wenn jetzt aus der ehemaligen Chefinspektorin eine Privatermittlerin wird, die gemeinsam mit ihrem Ex-Kollegen Franitschek ihre Zelte in einer alten Wäscherei aufschlägt.“

Ursula Strauss sieht das genauso und verrät, was das Publikum von der neuen Staffel erwarten darf: „Mehr Leichtigkeit, ein Eintauchen in eine ganz andere Welt und eine nahezu komplette Neuerfindung der Serie und der Figuren. Natürlich bleiben sich die Charaktere im Prinzip treu, doch es gibt ungemein viele Änderungen im Leben von Ange-lika Schnell. Es kommen nicht nur berufliche Herausforderungen in Form extrem kniffliger Fälle auf sie zu, sondern sie wird auch beim Meistern des Alltages schwer gefordert.“

Außergewöhnliche Freude be-reiteten Ursula Strauss die Dreharbeiten: „Es war wie Heimkom-men in eine Familie. Als wir seinerzeit begonnen haben, war ,Schnell ermittelt‘ auch formal etwas gänzlich Neues– erstmals zog sich ein roter Faden durch eine österreichische Serie. Heute ist sie bereits ein Klassiker und für uns Schauspieler jedes Mal ein großes Geschenk.“

Als Fest empfand auch Wolf Bachofner die Fortsetzung. „Als die Arbeit an der vorangegangenen Staffel zu Ende ging, war ich so traurig, dass sogar Tränen flossen“, gesteht der als „Franitschek“ zum Original gewordene Wiener.

„Als dann nach längerer Pause doch wieder ermittelt wurde, herrschte bei mir Jubelstimmung.“ Wozu, wenig überraschend, auch die Zusammenarbeit mit seiner Serien-Partnerin beitrug.

„Wenn man mit jemandem wie Ursula Strauss spielen darf, mit der es ein so harmonisches Geben und Nehmen gibt, ohne jegliche Eitelkeiten – das ist für einen Darsteller einfach wunderbar. Ein Traum.“

Und der Traum geht weiter. Die Dreharbeiten zur achten Staffel beginnen im März. Ob Schnell und Franitschek dann weiterhin privat ermitteln oder wieder in den Staatsdienst zurückkehren? Lassen wir uns überraschen.
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