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Ausgabe Nr. 30/2022 vom 26.07.2022, Foto: © barefoot films/Warner Bros. Entertainment
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„Die Hochzeit“
Freitag, 29.7., 20.15 Uhr, ATV
„Die Hochzeit“: Mit Hoppalas ins Eheglück
Nach dem Erfolg seiner Komödie „Klassentreffen 1.0“ schickt der Regisseur, Autor, Produzent und Hauptdarsteller Til Schweiger drei alte Freunde wieder ins heitere Beziehungsgefecht. Dass er dabei eigene Erlebnisse verarbeitete, gibt er offen zu.
Kurz nach ihrem Klassentreffen ist das Leben der drei Freunde Thomas (Til Schweiger, 58), Nils (Samuel Finzi, 56) und Andreas (Milan Peschel, 54) nach wie vor chaotisch.
DJ Thomas leidet, da sein neues Album bei Publikum und Kritik ganz schlecht ankommt. Trotzdem will er sesshaft werden und Linda (Stefanie Stappenbeck, 48) heiraten. Nils wiederum erfährt nach 25jähriger Partnerschaft, dass ihn seine Frau einmal betrogen hat. Und der getrennt lebende Andreas sucht vergeblich nach der großen Liebe. Nachdem es bei Thomas‘ Junggesellenabschied zu einem überraschenden Todesfall kommt, geht das Freundes-Trio geschlossen zur Beerdigung und landet prompt bei einer falschen Trauerfeier.

Inzwischen rückt Thomas‘ Hochzeitstermin immer näher, und er müsste sich eigentlich um die Vorbereitungen kümmern. Was folgt, ist ein Rennen gegen die Zeit, an dessen Ende den drei Männern endlich klar wird, worauf es im Leben wirklich ankommt: Familie, Freundschaft und Liebe …

„Nach dem Erfolg von ,Klassentreffen 1.0‘ habe ich es fast als Verpflichtung empfunden, die Geschichte der drei Freunde fortzusetzen und weiterzuentwickeln“, meint Til Schweiger. „Außerdem war es für mich wieder einmal eine Gelegenheit, persönliche Erlebnisse und Erfahrungen in die Handlung einfließen zu lassen.“

Ob dazu auch zählt, was er in seiner Rolle als Thomas im Film in den Satz verpackt, „Es gibt nur eine überschaubare Menge von Leuten, die es gut mit einem meinen“? Schweiger überlegt keine Sekunde: „Ja, das ist meine Wahrnehmung. Ich bin ein sehr offener Mensch, versuche immer bei der Wahrheit zu bleiben und meine Gefühle nicht zu verbergen. Das macht einen natürlich auch verletzlich und leicht zum Opfer für Menschen, die das ausnützen. Aber ich bin in meinen Filmen großzügiger als in der Wirklichkeit. Ich will letztlich ein positives Weltbild vermitteln, ,liebe‘ auch die Widerlinge in meinen Geschichten und begegne ihnen mit Sympathie.“

Nichts gegen Kritik hat Til Schweiger bei einem eher kleinen Personenkreis. „Kritisieren nach Lust und Laune dürfen mich meine Eltern, meine Freunde und meine Kinder. Mitreden sollen aber auch alle Schauspieler, wenn ihnen an meinen Drehbüchern etwas nicht gefällt. Zum Glück höre ich von ihnen oft: ,In deinen Dialogen fühle ich mich zu Hause.‘ Das ist das größte Lob.“
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