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Ausgabe Nr. 13/2019 vom 26.03.2019, Foto: picturedesk.com
Mit Mobiltelefon-Masken warnten kürzlich Aktivisten vor dem 5G-Ausbau in der Schweiz.
Kritiker fürchten Gesundheits–Risiken bei
5G-Mobilfunk
Bis Ende 2025 soll das Ziel einer nahezu flächendeckenden Verfügbarkeit von 5G verwirklicht werden“, heißt es in der Regierungs-Strategie zur fünften schnelleren Mobilfunkgeneration 5G.
Der 5G-Standard sei „der Zugang zu den digitalen Zukunftswelten. Er ist der Schlüssel zur Industrie 4.0, zu Autonomer Mobilität, Smart Cities und Smart Villages, umfassender Cybersicherheit, modernster Bildung oder zum Internet der Dinge.“ Dafür braucht es aber auch mehr Sendestationen.

Kritiker fürchten allerdings gesundheitliche Risiken durch die Strahlung. So forderten mehr als 180 Wissenschaftler und Ärzte aus 36 Ländern schon einmal einen Aufschub „beim Ausbau der fünften Generation für Telekommunikation, bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden.“ Denn: „5G führt zu einer massiven Zunahme der Zwangsexposition durch kabellose Kommunikation.“

Für Gregor Wagner vom Forum Mobilkommunikation sind die Bedenken nicht nachvollziehbar. „5G ist nichts anderes als ein neues Übertragungsprotokoll, es ändert sich nichts an der Übertragungstechnik. Die ist und bleibt Funk.“ Und Funk sei gut erforscht. Auch in der Krebsstatistik der vergangenen Jahrzehnte seien keine Mobilfunk-Auswirkungen zu sehen.
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