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Ausgabe Nr. 10/2019 vom 05.03.2019, Foto: AdobeStock
Norbert Hofer (FPÖ) vertröstete während des EU-Vorsitzes:
„Frühestens 2021 ist es so weit, dass die Zeitumstellung beendet wird.“
Die Zeitumstellung bleibt uns noch ein Weilchen erhalten
Am 31. März hat uns die Sommerzeit wieder, wir müssen unsere Uhren eine Stunde vorstellen. Von der schnellen Abschaffung der Zeitumstellung, wie sie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker noch im Vorjahr versprochen hat, ist in Brüssel keine Rede mehr.
Bei einer EU-Onlinebefragung haben sich im vergangenen Sommer vier Fünftel der 4,6 Millionen Teilnehmer für das Sommerzeit-Ende ausgesprochen. „Die Zeitumstellung gehört abgeschafft“, erklärte Juncker danach.

Aber in manchen EU-Mitgliedsstaaten gibt es Widerstand. Die Frage, ob ganzjährig Sommer- oder Normalzeit eingeführt werden soll, spaltet die Länder. Würde in der mitteleuropäischen Zeitzone ganzjährig Sommerzeit gelten, wäre es in Spanien im Winter bis halb zehn Uhr dunkel. Bei ganzjähriger Normalzeit ginge in Warschau (Polen) im Sommer schon kurz nach drei Uhr die Sonne auf. Bei uns wäre es bei dauerhafter Sommerzeit in Bregenz (V) bis um neun Uhr finster.

Ein Zeit-Fleckerlteppich wiederum soll vermieden werden. Doch schon jetzt hat die EU drei verschiedene Zeitzonen. Die meisten Länder liegen wie wir in der mitteleuropäischen Zeitzone. Irland, Portugal und
Großbritannien liegen eine Stunde zurück. Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Griechenland, Rumänien und Zypern sind uns eine Stunde voraus.
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