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Ausgabe Nr. 5152/2018 vom 18.12.2018, Fotos: Graz Tourismus/Tom Lamm, Reinhard Fasching, podpera, zVg
Vor dem Rathaus in Graz
Am Schiff im Walzertakt tanzen
Salzwelten in Hallein
Mit Glücks-Hufeisen ins neue Jahr
Ohne Krach ins neue Jahr
Den letzten Tag im Jahr wollen viele Menschen gebührend feiern. Nicht immer muss dies mit Krach machenden Feuerwerken einhergehen. In Kärnten gibt es einen Silvesterpfad, wo gänzlich auf Knallkörper verzichtet wird. In Graz (Stmk.) wird eine feinstaubfreie Vorführung aus Feuer, Wasser und Licht geboten, in Hallein (S) rutschen Besucher ins neue Jahr und an Bord der „MS Stadt Bregenz“ (V) tanzen die Passagiere im Walzertakt.
Prosit mit Feuer, Wasser und Licht
Ein Feuerwerk werden Besucher in Graz vergeblich suchen. In der steirischen Landeshauptstadt wird in diesem Jahr auf Raketen verzichtet. Stattdessen gibt es drei verschiedene Vorführungen, die aus Feuer, Wasser und Licht bestehen. Jede Vorstellung dauert 20 Minuten und findet vor dem Rathaus statt. Die Wasserfontänen steigen bis zu 40 Meter in die Höhe. Bei der ersten Aufführung um 19 Uhr werden Videos auf der Wasserleinwand mit einem familienfreundlichen Erlebnis kombiniert. Einen Jahresrückblick der außergewöhnlichen Art gibt es um 22 Uhr. Das große Finale steigt um Mitternacht. Wasserstrahlen bewegen sich im Takt zu klassischer Musik und bekannten Kinoliedern.
Info: Tel.: 0316/8075-0, www.graztourismus.at

Am Schiff im Walzertakt tanzen

Die angenehmsten Feste werden immer auswärts gefeiert. Einkaufen, Kochen und Gäste bewirten bleiben einem erspart. Wer sich auch zu Silvester um nichts kümmern möchte, fühlt sich an Bord der „MS Stadt Bregenz“ wohl. Das Fahrgastschiff der Bodenseeschifffahrt „Vorarlberg Lines“ bietet am letzten Tag des Jahres eine nächtliche Genuss-Ausfahrt an. Um 20 Uhr heißt es „Leinen los“. Die Gäste werden mit einem Buffet verwöhnt. Als Vorspeise gibt es unter anderem geräucherten Lachs und Forelle sowie Pilzterrine. Bei der Hauptspeise kosten sich die Passagieren durch glasierte Kalbshaxe und gebratenes Zanderfilet. Als Nachspeise gibt es Käse und Schokoladenmousse. Um Mitternacht wird zum Walzerklang ins neue Jahr getanzt und danach Gulaschsuppe gegessen.
Schifffahrt inkl. Buffet und Getränke außer Hochprozentigem um € 174,– p. Erwachsenem,
Tel.: 05574/42868, www.vorarlberg-lines.at


Rutschpartie ins neue Jahr
In den Salzwelten in Hallein (S) dürfen Besucher das neue Jahr etwas verfrüht begrüßen. Zu Silvester und am Neujahrstag bringt die Grubenbahn zwischen 10 und 15 Uhr Besucher hinein in den Dürrnberg, wo schon die Kelten vor 2.500 Jahren Salz abgebaut haben. Nach der Fahrt rutschen die Ausflügler auf zwei langen Bergmannsrutschen sprichwörtlich ins neue Jahr. „Alle Besucher stoßen danach mit Sekt oder mit Kindersekt an. Zudem erhalten sie einen Glücksbringer aus den Tiefen des Salzbergwerkes“, erzählt Harald Pernkopf von den Salzwelten. Die Rutschen führen an den unterirdischen Salzsee, wo eine Vorführung aus Licht und Ton auf die Besucher wartet. Danach geht es mit einem Holzfloß über den See. Das Schaubergwerk Hallein ist das älteste Schaubergwerk der Welt.
Information: Eintritt € 21,– Erwachsene, € 10,50 Kinder, Eintritt ab dem 4. Lebensjahr erlaubt,
Tel.: 06132/200 8511, www.salzwelten.at


Mit Glücks-Hufeisen ins neue Jahr
Weder Böller, Kracher noch Raketen trüben den Jahreswechsel am Maltschacher See bei Feldkirchen in Kärnten. Dort gibt es einen vier Kilometer langen Silvesterpfad, auf dem ein striktes Knallkörperverbot herrscht. Die Idee dazu hatten der Vater sowie der Onkel von Matthias Spieß vom Gasthof „Seewirt“ am Maltschacher See. „Fast keiner weiß, wie er die Zeit nach dem Abendessen bis Mitternacht verbringen soll. Deshalb kamen sie auf die Idee, mit ihren Gästen am See entlangzuspazieren. So entstand der Silvesterpfad“, erklärt Spieß. Der Weg ist romantisch beleuchtet und ab 17 Uhr geöffnet. Zudem gibt es mehrere Standbetreiber, die verschiedene Attraktionen anbieten. Die Besucher können Glücksmünzen prägen, Hufeisen stanzen, Blei gießen und sie werden mit warmen Getränken sowie Speisen versorgt. „Der Pfad ist beliebt bei Familien und Hundebesitzern.“
Information: Tel.: 04276/2445, www.maltschachersee.at

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