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Ausgabe Nr. 39/2018 vom 25.09.2018, Foto: picturedesk
Pamela Rendi-Wagner ist Christian Kerns Wunschnach-folgerin an der Parteispitze
Die erste Frau an der
SPÖ-Spitze soll die Partei retten
Joy (engl. Freude) lautet der erste Vorname von Pamela Rendi-Wagner. Doch die Freude in der SPÖ über die neue Parteichefin ist nicht überschäumend. Auch wenn sich alle maßgeblichen SPÖ- Politiker hinter die 47jährige stellen, die erst seit dem Jahr 2017 SPÖ-Mitglied ist.
Die Nachfolgerin von Christian Kern wurde am 7. Mai 1971 in Wien geboren. Die Mutter war Kindergärtnerin, der Vater Sozialpsychologe. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie noch klein war.

Nach dem Medizin-Studium machte sich Rendi-Wagner einen Namen als Impf-Expertin. Im Jahr 2011 übernahm sie die Leitung der Sektion „Öffentliche Gesundheit“. Zuvor lebte die Fachärztin für Tropenmedizin mit ihrem Mann Michael Rendi in Israel, wo er drei Jahre lang österreichischer Botschafter war. Dort kam auch ihre jüngere Tochter zur Welt. Ihre ältere Tochter ist 2005 geboren. Michael Rendi ist derzeit laut Geschäftsteinteilung des Bundeskanzleramts Abteilungsleiter im Außenministerium.

Von März bis Dezember 2017 war die neue SPÖ-Chefin Gesundheits-ministerin. Sie folgte der an Krebs verstorbenen Sabine Oberhauser nach. Seit der verlorenen Wahl ist Rendi-Wagner Abgeordnete im Nationalrat. Unterstützung bekommt die 47jährige jetzt vom Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig: „Sie hat schon einmal in einer schwierigen Situation eine wichtige Position, damals als Ministerin, übernommen und mit Kompetenz und Menschlichkeit ausgeübt.“ Rendi-Wagner ist die erste Frau an der SPÖ-Spitze.
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