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Ausgabe Nr. 13/2018 vom 27.03.2018, Foto: zvg
Renate Fuchs-Haberl
Ich befreie Schulen von schlechter Energie“
Expertin für systemischrituelle Räucherkunde und Ritualarbeit in Salzburg
Der Skandal um das seit dem Jahr 2012 im Bau befindliche
Krankenhaus-Nord in Wien erregt derzeit die Gemüter in unserem Land. Der Bewusstseins-Forscher Christoph Fasching aus Salzburg hat für einen „Energie-Schutzring“, den er angeblich um das Spital aufzog, die horrende Summe von 95.000 Euro bekommen. Der hohe Betrag mag nach Betrug aussehen. Die belächelte Arbeit kommt dagegen häufiger in unserem Land vor, als bekannt ist.

Josef Mayr aus Oberösterreich, hauptberuflich Schweinebauer, nebenberuflich Feng-Shui- und Geomantie-Berater (Feng Shui beschäftigt sich mit dem Einfluss und der Förderung der Landschaft und des Umfeldes auf den Menschen, Geomantie mit Störzonen, die aus dem Erdinneren und dem Kosmos kommen), zeigt sich wie viele andere Energetiker verärgert. „Unser gesamter Berufsstand wird durch diesen Skandal und die dadurch aufgekommene öffentliche Debatte in Verruf gebracht. Bei einem Energetiker ist es wie bei einem Handwerker. Wir haben einen Stundenlohn, der variiert zwischen 50 und 80 Euro, hinzu kommen Material- und Anfahrtskosten.“

Laut Berechnungen der WOCHE hätte Fasching bei einem Stundenlohn von 80 Euro somit mehr als 1.187 Arbeitsstunden auf der Baustelle des Krankenhauses-Nord verbringen müssen. Das entspricht bei einer 40-Stunden-Woche knapp dreißig Arbeitswochen.

Die Energetiker in unserem Land vermissen den Rückhalt ihrer Interessensvertretung, die Wirtschaftskammer sollte sich als Berufsgruppenvertretung auch um das Branchen-Image kümmern. Schließlich seien sie keine Scharlatane, auch wenn es vielen Menschen schwerfällt, an ihre Arbeit zu glauben. „Ich würde mir bei der derzeitigen öffentlichen Debatte mehr Unterstützung von Seiten der Wirtschaftskammer erwarten. Am WIFI werden jährlich 100 neue Energetiker ausgebildet. Und schließlich zahle ich auch meine Beiträge“, sagt Josef Mayr.

„Um Humanenergetiker zu sein, muss eine sechsjährige Intensivausbildung absolviert werden, die meisten Berufsausbildungen dauern nur drei Jahre“, rechtfertigt er seine Berufsgruppe. Ein Humanenergetiker richtet seine Aufmerksamkeit auf die Energiefelder der Menschen. Die Ganzheitlichkeit kommt durch den Einbezug von Geist, Körper und Seele zustande.

Josef Mayr ließ sich selbst aus einer großen Not heraus zum Energetiker ausbilden. „Viele meiner Schweine waren krank. Fachleute konnten keine Ursache finden und rieten zur Betriebsschließung.“ Mit Hilfe von Feng Shui und Geomantie konnte er seinen Betrieb jedoch retten. Nun wird Mayrs Hilfe auch von Betreibern öffentlicher Einrichtungen in Anspruch genommen.

Anerkannt ist auch Renate Fuchs-Haberl, eine Expertin für systemisch-rituelle Räucherkunde und Ritualarbeit in Salzburg. „Grundsätzlich ist das Räuchern in öffentlichen Gebäuden aufgrund der dort eingebauten Feuermelder schwierig. Doch gerade in Schulen oder Spitälern ist es äußerst wichtig, die Energien durch das Räuchern zu klären und zu reinigen. Denn wir reden zwar davon, dass in Räumen eine ‚dicke Luft‘ herrscht oder dass ‚die Luft darin wie zum Schneiden ist‘, doch oftmals fehlt uns das Wissen oder eben auch die Möglichkeit, diesen belastenden Zustand verändern zu können.“ Da braucht es den Mut von engagierten Lehrern und Direktoren, beim Bürgermeister oder der Feuerwehr anzurufen, damit die Feuermelder für das Ausräuchern nach Schulschluss deaktiviert werden. „Mir haben Raumpflegerinnen in Schulen erzählt, dass sie dort räuchern und dass sich die Räume hinterher leichter, freier und heller angefühlt haben. Lehrerinnen berichten davon, dass sich die Kinder besser konzentrieren können und auch ruhiger sind, nachdem ausgeräuchert wurde.“ Renate Fuchs-Haberl bietet ihre energetischen Hausräucherungen auch für Kindergärten an. Dabei benötigt die Expertin für Räucherkunde je nach Größe des Gebäudes unterschiedlich viele Stunden. Mit Kosten von 400 Euro ist zu rechnen.

Ebenso wird in Spitälern die Arbeit mit unsichtbaren Energien als Unterstützung bei schweren Fällen zuweilen geschätzt. Ein Arzt aus Salzburg, der aufgrund der Skandale jedoch verunsichert ist und deshalb nicht namentlich genannt werden möchte, berichtet von einer Mitarbeiterin eines Spitals, die ausgebildete Energetikerin ist und immer wieder bei schwierigen Operationen herangezogen wird, um mit positiven Gedanken das Energiefeld im Operations-Raum zu stärken und somit zu einem guten Ausgang der Operationen beizutragen.

Der energetische Bereich und seine positive Beeinflussung sind ein breites Feld. Die Salzburger Unternehmerin Claudia Lämmermeyer arbeitet mit Heilsteinkunde, Aromatherapie und analytischem Kartenlegen.„Ich habe energetische Raumsprays entwickelt, die über die Schwingung von Steinheilkunde und Aromatherapie wirken. In Spitälern wird Aromatherapie regulär angewendet, ihre Wirkung sowohl im körperlichen als auch emotionalen Bereich ist nicht mehr bestreitbar.“ Ärzte und Personen aus dem Pflegebereich berichten ihr regelmäßig, dass die Patienten weniger Stress haben, sich etwas stabiler fühlen und ihr Gesundungsprozess beschleunigt werden kann.

„In einigen Altenheimen werden unsere Sprays eingesetzt, weil Neuzugänge oft Heimweh haben oder auch das Abschiednehmen ein bestimmendes Thema ist.“

Ebenso erzählen ihr Kindergärtnerinnen, dass der Einsatz von Aromatherapie und Steinheilkunde Wirkung zeigt und mehr Harmonie im Miteinander hergestellt werden konnte. „In Schulen werden unsere Sprays auch gerne verwendet, weil über die Aromatherapie die Konzentration der Schüler aktiviert werden kann.“

Um Missstände zu beheben, greifen Verantwortliche öffentlicher Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Spitäler zudem immer wieder auf Wünschelrutengeher zurück. Alois Mader, Bau- und Wohnbiologe sowie Rutengeher aus Niederösterreich kann von vielen Erfolgserlebnissen berichten. „In einem Wiener Spital beobachteten zwei Krankenschwestern 25 Jahre lang, dass Frühchen in manchen Betten, so wie sie es genannt haben, ‚kaum durchkommen‘, und in anderen Betten sehr wohl. Ich habe dann im Auftrag des Verwaltungsdirektors die Frühgeburtenstation untersucht. Die von mir ermittelten Einflusszonen haben genau mit jenen Bettplätzen übereingestimmt, an denen die Frühchen eher verstorben sind.“ Die Betten wurden daraufhin umgestellt und es konnten seitdem mehr Frühgeburten gerettet werden. Die Kosten für die Analyse der Einflusszonen einer Station in einem Spital belaufen sich auf ungefähr 1.500 Euro.

Ein weiterer Fall, von dem Alois Mader erzählt, ereignete sich in einem Kindergarten in Niederösterreich. Die Betreuerinnen beobachteten, dass ein Bub immer dann, wenn sie ihn beim Mittagessen an einen bestimmten Platz setzten, danach eingenässt hatte. Saß er auf irgendeinem anderen Platz, war dies nicht mehr der Fall.

„Die von mir durchgeführte Analyse hat ergeben, dass dieser negative Platz durch eine Einflusszone belas-
tet war, die anderen Bereiche rund um diesen Tisch allerdings nicht“, erzählt der Rutengeher. Seither muss kein Kind mehr auf diesem Platz sitzen.
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