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Rund 450.000 Menschen waren zuletzt in Kurzarbeit, 440.000 arbeitslos. Geht es nach der SPÖ, soll eine Vier-Tage-Woche helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise einzudämmen. In dem „roten“ Modell sollen Betriebe die Arbeitszeit um ein Fünftel verringern. Arbeitnehmer müssten dabei auf 6,6 Prozent ihres Brutto-Gehaltes verzichten, die weiteren zwei Drittel der Kosten sollten jeweils der Betrieb und bis zu drei Jahre lang das Arbeitsmarktservice (AMS) übernehmen.
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Als „Aufbruch in die autofreie Zeit“ hat die Wiener Vize-Bürgermeisterin Birgit Hebein das neue Verkehrskonzept für die Innenstadt angekündigt. Die Grünen-Politikerin hat sich mit dem ÖVP-Bezirksvorsteher Markus Figl auf das Fahrverbot geeinigt. Der Verkehr soll fürs Erste um rund ein Drittel zurückgehen, zahlreiche Ausnahmen sind geplant. SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig will den Plan allerdings zuerst prüfen und das Begutachtungsverfahren abwarten.
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Die Zahl der Corona-Infizierten ist zuletzt wieder gestiegen. Die Marke von 8.000 gemeldeten Tests pro Tag wurde trotzdem nur selten überschritten. Obwohl die Laborkapazitäten auf mehr als 15.000 Untersuchungen ausgelegt sind. Die Opposition fordert mehr Tests, um ein zweites „Schließen“ des Landes zu verhindern. Das will die Regierung unter anderem mit einem Gefährdungs-Ampelsystem vermeiden. Je näher eine Region zu „Rot“ rückt, desto mehr Auflagen sind geplant.
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In Schweizer Wirtshäusern erfahren Gäste seit Jahren, woher das Fleisch auf ihrem Teller kommt. Auch wenn es aus einer bei den Eidgenossen nicht zugelassenen Tierhaltung stammt und dort etwa Hormone als Leistungsförderer verwendet werden können, wird das gekennzeichnet. Bei uns hat der Nationalrat kürzlich für eine Herkunftskennzeichnung in Spitälern und Schulkantinen gestimmt. Tierschützern geht das nicht weit genug. Sie wollen sie auch in der Gastronomie.