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Die Zahl der Corona-Infizierten ist zuletzt wieder gestiegen. Die Marke von 8.000 gemeldeten Tests pro Tag wurde trotzdem nur selten überschritten. Obwohl die Laborkapazitäten auf mehr als 15.000 Untersuchungen ausgelegt sind. Die Opposition fordert mehr Tests, um ein zweites „Schließen“ des Landes zu verhindern. Das will die Regierung unter anderem mit einem Gefährdungs-Ampelsystem vermeiden. Je näher eine Region zu „Rot“ rückt, desto mehr Auflagen sind geplant.
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In der Schweiz dürfen Apotheker seit fünf Jahren gegen bestimmte Krankheiten impfen, je nach Kanton unterschiedlich. In Deutschland sind Modellprojekte zum „Apotheken-Pikser“ geplant. Und auch bei uns fordert die Apothekerkammer, dass Pharmazeuten mit einer speziellen Ausbildung künftig impfen dürfen. Doch die Vertreter der Ärzteschaft sind strikt dagegen. Dafür sollen Ärzte ohne jede Fachbeschränkung impfen dürfen, etwa Kinderärzte auch immer Erwachsene.
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In Schweizer Wirtshäusern erfahren Gäste seit Jahren, woher das Fleisch auf ihrem Teller kommt. Auch wenn es aus einer bei den Eidgenossen nicht zugelassenen Tierhaltung stammt und dort etwa Hormone als Leistungsförderer verwendet werden können, wird das gekennzeichnet. Bei uns hat der Nationalrat kürzlich für eine Herkunftskennzeichnung in Spitälern und Schulkantinen gestimmt. Tierschützern geht das nicht weit genug. Sie wollen sie auch in der Gastronomie.
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Der Wolf gehört laut einer EU-Richtlinie zu den „streng zu schützenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse“. Doch Wolfsrisse sorgen für Diskussionen, seit „Meister Isegrim“ in unserem Land zurück ist. Rund 35 Wölfe gibt es derzeit. Der Tiroler Parlamentarier Hermann Gahr fordert in einer Petition die Herabsetzung des Schutzstatus. Denn die Zahl der gerissenen Weidetiere steige. Im Vorjahr rissen Wölfe etwa 103 Schafe. 400.000 Schafe werden bei uns gehalten.
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Als „Aufbruch in die autofreie Zeit“ hat die Wiener Vize-Bürgermeisterin Birgit Hebein das neue Verkehrskonzept für die Innenstadt angekündigt. Die Grünen-Politikerin hat sich mit dem ÖVP-Bezirksvorsteher Markus Figl auf das Fahrverbot geeinigt. Der Verkehr soll fürs Erste um rund ein Drittel zurückgehen, zahlreiche Ausnahmen sind geplant. SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig will den Plan allerdings zuerst prüfen und das Begutachtungsverfahren abwarten.
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Seit dem Jahr 1994 ist in Schweden ein Pfand auf Plastikflaschen fällig, in Deutschland seit 2003. In zehn europäischen Ländern existiert schon ein Pfandsystem für Einweg-Flaschen und Dosen, weitere Staaten wollen folgen. Darunter könnten auch wir sein. Denn bis 2029 müssen laut einer EU-Richtlinie 90 Prozent der Kunststoff-Flaschen getrennt gesammelt und wiederverwertet werden. Jährlich kommen bei uns 1,6 Milliarden Plastikflaschen auf den Markt.