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FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist im „Papamonat“ für seinen jüngsten Sohn Hendrik, das erste gemeinsame Kind mit Ehefrau Philippa. Der Vizekanzler lässt sich in der Regel von Norbert Hofer vertreten und spendet sein Gehalt. Für Väter in der Privatwirtschaft gibt es seit 2017 den „Familienzeitbonus“, wenn sie nach der Geburt die Arbeit für ein Monat einstellen. Er beträgt rund 700 Euro. Doch nur jeder 16. Vater nimmt die Familienzeit in Anspruch, denn es gibt keinen Rechtsanspruch.
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Am 31. Dezember endet die dritte EU-Ratspräsidentschaft unseres Landes. Im
nächsten halben Jahr ist Rumänien an der Reihe. Billig war der EU-Vorsitz für die Steuerzahler allerdings nicht. Die SPÖ befürchtet Kosten von mehr als 90 Millionen Euro. Die Meinung der Bürger über die Europäische Union hat sich in den vergangenen Monaten ein wenig verbessert. Jeder zweite hält unsere EU-Mitgliedschaft für eine „gute Sache“, jeder sechste hält sie für schlecht, der Rest ist neutral.
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Die FPÖ will eine „nächtliche Anwesenheitspflicht“ zwischen 22 und 6 Uhr für Asylwerber. Das soll über die Hausordnung in den Heimen geschehen, ähnlich wie beim Bundesheer oder in Kurkliniken. „Zusammenrottungen, Alkoholexzesse und Gewalttaten“ sollen so laut FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verhindert werden. Verfassungsjuristen stehen dem allerdings skeptisch gegenüber. Eine solche Anwesenheitspflicht könnte eventuell einen Eingriff in die persönliche Freiheit darstellen.
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45 Gewerbe stehen auf der Mangelberufs-Liste 2019, heuer waren es noch 27. Dazu kommt erstmals ein Verzeichnis für regionale Mangelberufe. Für sie können Fachkräfte aus Drittstaaten außerhalb der EU leichter ins Land geholt werden. Denn obwohl rund 376.000 Menschen derzeit arbeitslos sind, suchen Unternehmer in vielen Branchen händeringend nach Personal, vor allem in der Gastronomie. Selbst Schihütten führen deshalb Ruhetage ein. Die Gewerkschaft fordert hingegen bessere Arbeitsbedingungen.
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Die EU will ab 2021 Produkte aus Wegwerf-Plastik wie Strohhalme, Besteck, Teller oder Luftballonstäbe verbieten. Die Verschlüsse von Plastikflaschen sollen künftig so befestigt werden, dass sie sich nicht verselbstständigen können. Denn Flaschendeckel machen einen Großteil des Plastikmülls auf europäischen Stränden aus. Die hiesige Regierung geht noch einen Schritt weiter. Die schwarz-blaue Koalition verbannt ab kommendem Jahr die Plastiksackerl aus den Geschäften und Supermärkten.