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Sieben Verhandlungsrunden und sogar Warnstreiks waren im Vorjahr für die Metaller-Lohnerhöhung notwendig. Gewerkschaft und Unternehmer einigten sich schließlich auf ein Plus von durchschnittlich 3,5 Prozent. Ursprünglich hatten die Arbeitnehmer-Vertreter fünf Prozent gefordert. Heuer wollen sie 4,5 Prozent mehr Lohn: „Es muss rascheln.“ Die Pensionisten bekamen im Vorjahr 2 bis 2,6 Prozent mehr, Beamte im Schnitt 2,76 Prozent und im Handel stiegen die Gehälter um 2,83 Prozent.
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Allein in den Bundesschulen sind 500 Schulärzte tätig, das kostet 19 Millionen Euro pro Jahr. Dort gilt die Regel, für 60 Schüler gibt es eine Schularzt-Stunde pro Woche. Bei 600 Schülern ist der Mediziner also zehn Stunden anwesend. Für die Schulärzte in den Pflichtschulen, von der Volksschule über die Mittelschule bis zum „Poly“, sind die Länder und Gemeinden zuständig. Vor allem der Gemeindebund wehrt sich gegen eine neue Regelung, die auch die Impfung durch die Schulärzte regeln soll.
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Nach dem Abgang von Lega-Chef Matteo Salvini aus dem italienischen Innenministerium haben sich Deutschland, Frankreich, Italien und Malta über die vorläufige Verteilung von Bootsflüchtlingen geeinigt. Wie die Quoten ausschauen, soll erst beim Treffen der EU-Innenminister am 8. Oktober in Luxemburg endgültig geklärt werden. Deutschland hat schon im Vorfeld die Aufnahme von einem Viertel der geretteten Flüchtlinge in Aussicht gestellt. Frankreich könnte ebenfalls ein Viertel übernehmen.
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Männer gehen im Schnitt mit 61,3 Jahren in Pension, Frauen mit 59,3 Jahren. Ihre Renten werden im nächsten Jahr um 1,8 bis 3,6 Prozent erhöht, darauf haben sich ÖVP, SPÖ und FPÖ geeinigt. Für Pensionen bis zu 1.111 Euro gibt es 3,6 Prozent mehr, das sind im Höchstfall 40 Euro brutto. Danach sinkt die Pensions-Erhöhung schrittweise bis 1,8 Prozent. Beschlossen werden soll das noch vor der Nationalratswahl. Ein Wahlzuckerl laut Kritikern, denn ein Drittel der Wähler ist älter als 60 Jahre.
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Insgesamt, so haben Umweltschützer errechnet, verursacht unsere Ernährung mehr CO2 als der Personenverkehr. Vor allem Fleisch belastet das Klima, etwa durch das Abholzen von Regenwäldern und lange Transportwege. Rinder produzieren zudem beim Verdauungsvorgang das Klimagas Methan. Ein 200 Gramm schweres Rinds-Steak verursacht um 40 Mal mehr CO2 als die gleiche Menge Weizenbrot. Trotzdem sind eine höhere Steuer auf Fleisch und deren Effekte bei uns umstritten.
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Vor zwei Jahren war der Druck der rot-schwarzen Regierung notwendig, damit sich Wirtschaftskammer und Gewerkschaft auf einen Mindestlohn von 1.500 Euro bis 2020 einigten. Jetzt will SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ein Mindestgehalt von 1.700 Euro im Monat durch die Sozialpartner. Das soll zudem steuerfrei sein. Mit rund zehn Euro pro Stunde wären wir im Europa-Spitzenfeld. In Deutschland steigt der Mindestlohn im nächsten Jahr auf 9,35 Euro. Dort ist er gesetzlich festgelegt.