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Seit dem Jahr 2005 gehen wir mit der e-card zum Arzt. Seither wird über ein Foto auf dem „elektronischen Krankenschein“ diskutiert, um einen Missbrauch zu verhindern. Zu teuer, lautete bisher das Argument der Krankenkassen. Außerdem müsste in der Arztpraxis ohnehin der Ausweis von unbekannten Patienten kontrolliert werden. Alexander Biach, der neue Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, will jetzt aber ein freiwilliges Bild auf der e-card möglich machen.
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Bis zum Jahr 2025 gehen fast zwei Drittel aller Hausärzte in Pension. Schon heute fehlen Kassenstellen, in manchen Gebieten herrscht ein Ärztemangel. Dafür steigt die Zahl der Wahlärzte. Die Regierung wollte mit „Primärversorgungszentren“ das System verbessern. Bis zum Jahr 2021 waren 75 solcher Gesundheitszentren im ganzen Land geplant. Geht es nach SPÖ-Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner, soll das entsprechende Gesetz noch vor der Wahl beschlossen werden. Doch die Ärztekammer ist skeptisch.
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Fast 12.000 Männer und Frauen aus Afghanistan haben im Vorjahr bei uns um Asyl angesucht. Doch nicht einmal jeder Dritte hat einen positiven Asylbescheid bekommen. Dafür gab es 1.100 „Außerlandesbringungen“ von Afghanen. Die deutsche Regierung hat nach den verheerenden Bombenanschlägen in der afghanischen Hauptstadt Kabul die Abschiebungen ausgesetzt, um die Sicherheitslage zu prüfen. Auch bei uns wollen die Grünen „Abschiebungen in den Tod“ stoppen.
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Den Kammern können wir nicht entkommen. Die Pflicht-Mitgliedschaft bei ihnen ist gesetzlich geregelt. Für Unternehmer etwa bei der Wirtschaftskammer, für Arbeitnehmer bei der Arbeiterkammer. Beschäftigte zahlen dafür einen Beitrag von 0,5 Prozent des Bruttoeinkommens, bis zu 14,44 Euro pro Monat. Für Wirtschaftstreibende gibt es drei Arten der Kammerumlage, je nach Bundesland auch in unterschiedlicher Höhe. Die NEOS wollen die Zwangsmitgliedschaft abschaffen.
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Seit fast 120 Jahren gibt es bei uns Zigarettenautomaten. Geht es nach Medizinern, sollen die rund 6.500 Geräte aber verboten werden. Wie bereits in der Hälfte der EU-Länder. Denn seit 2007 müssen Zigarettenkäufer zwar das Mindestalter von derzeit 16 Jahren etwa mittels Bankomatkarte nachweisen, doch der Jugendschutz ist offenbar löchrig. Bei einer Umfrage hat ein Fünftel der 14jährigen und die Hälfte der 15jährigen Raucher angegeben, die „Tschick“ beim Automaten gekauft zu haben.