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„Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf, acht Stunden Erholung“, war einst die Parole der Arbeiterbewegung. Im Jahr 1918 wurde bei uns der Acht-Stunden-Tag eingeführt. Die 40-Stunden-Woche folgte 1975, in vielen Branchen sind es heute 38,5 Wochenstunden. Doch 530.000 Menschen sind derzeit arbeitslos. SPÖ-Politiker wollen jetzt eine deutliche Arbeitszeitverkürzung, mit der Formel „6-8-10“, sechs Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf und zehn Stunden Freizeit.
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Die Corona-Krise wird „wesentlich schlimmer als die globale Finanzkrise von 2008 bis 2009“, warnt eine Wirtschaftsexpertin. Das spürt auch die Autobranche. Im März wurden um zwei Drittel weniger Pkw neu zugelassen als im Jahr zuvor. 2009 förderte die Regierung den Kauf neuer Wagen mit der „Ökoprämie“. Ein mindestens 13 Jahre altes Auto musste dafür verschrottet werden. 30.000 Mal wurden 1.500 Euro ausbezahlt, Autohändler und Staat teilten die Kosten.
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Seit dem 15. Mai sind die Wirtshäuser wieder offen. Allerdings mit Einschränkungen. Sperrstunde ist spätestens um 23 Uhr und die Tische müssen in der Regel einen Meter auseinanderstehen. Ein 500-Millionen-Euro-Paket soll den Wirten jetzt helfen. Die Mehrwertsteuer auf nicht-alkoholische Getränke wird bis Jahresende etwa von 20 auf zehn Prozent gesenkt, die Schaumweinsteuer abgeschafft, die steuerliche Absetzbarkeit von Geschäftsessen verbessert.
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Rund 400.000 Menschen haben die „Stopp Corona“-App des Roten Kreuzes heruntergeladen. Das Kernstück des Smartphone-Programmes ist ein Kontakt-Tagebuch. Begegnungen werden mittels „digitalen Handschlages“ anonymisiert gespeichert. Bei Symptomen werden die Kontakte der letzten 54 Stunden benachrichtigt, um sich zu isolieren. Für die ARGE DATEN ist das Programm „nicht praxistauglich“. Denn die technischen Möglichkeiten eines Smartphones zur Distanzmessung sind ungenügend.
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Nicht nur ein Teil der Schüler kehrt ab Mitte Mai wieder in die Klassenzimmer zurück, auch die Gasthäuser dürfen von 6 bis 23 Uhr aufsperren. Allerdings unter strengen Auflagen. Gottesdienste sind ab 15. Mai ebenfalls möglich. Erst Ende des Monats sollen die Beschränkungen für die Hotellerie fallen. Den Freiheitlichen gehen die Lockerungen zu langsam. Sie haben die Petition „Jetzt reicht‘s! – Allianz gegen den Corona-Wahnsinn“ ins Leben gerufen.
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Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit der schwersten Weltwirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Fast 900.000 Menschen sind hierzulande in Kurzarbeit, 562.000 waren Ende März arbeitslos. Die milliardenschweren Hilfspakete des Staates sollen das Schlimmste abfedern, doch irgendwann wird auch über die Finanzierung diskutiert werden müssen. Grünen-Vizekanzler Werner Kogler meinte dazu kürzlich: „Ich bin für einen rigorosen Beitrag von Millionen- und Milliarden-Erben.“