Jetzt anmelden
Ausgabe Nr. 01/2017 vom 02.01.2017, Fotos: picturedesk.com, 100 pro imago, Splash News
George Michael nahm jahrelang Heroin.
Die Schwester erbt einen Teil von Michaels Vermögen.
George Michaels langjähriger Lebenspartner Fadi Fawaz, 46.
George Michaels Todesumstände geben Rätsel auf
Auch mehr als eine Woche nach George Michaels Tod am 25. Dezember kursieren um die Umstände seines Ablebens wilde Spekulationen. Fest steht, dass der Sänger („Last Christmas“) im Alter von 53 Jahren offiziell an Herzversagen starb.
Manche sind überzeugt, dass dies ein Resultat seines jahrelangen Drogenkonsums war. „Er nahm Heroin. Es ist bewundernswert, dass er so lange gelebt hat“, berichtet ein Mann aus seinem Umfeld. Erst im Jahr 2015 machte der Musiker einen Drogenentzug in der Schweiz, versuchte dort seine Sucht zu überwinden.

Andere wiederum glauben, dass Michael an einer starken Lungenentzündung litt. „Seine Lungen haben sich nie erholt, die Erkrankung wurde chronisch. Hinzu kommt, dass er viel rauchte“, will ein Bekannter wissen. Und tatsächlich musste schon im Jahr 2011 in unserem Land ein Konzert von George Michael abgesagt werden, weil er mit akutem Lungenversagen in das Wiener Allgemeine Krankenhaus eingeliefert und dort tagelang in ein künstliches Koma versetzt wurde. „Damals haben die österreichischen Ärzte mein Leben gerettet“, bedankte sich der Sänger später.

Wie er zu Tode kam, sollte eine Obduktion klären. Doch auch durch sie konnten die Todesumstände nicht festgelegt werden. Nun müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Deswegen gibt es noch keinen Beerdigungstermin. Auf jeden Fall soll Michael neben seiner Mutter im Familiengrab auf dem „Highgate Friedhof“ in London (England) seine letzte Ruhe finden.
Mittlerweile ist ebenfalls durchgesickert, wie Michaels Hinterlassenschaft von 120 Millionen Euro aufgeteilt wird.

Seine Schwester Melanie soll fast die Hälfte davon bekommen, der Rest wird zwischen den übrigen Familienmitgliedern, wohltätigen Organisationen und seinem langjährigen Lebenspartner Fadi Fawaz, 46, aufgeteilt. Fawaz war es auch, der Michael an jenem 25. Dezember leblos im Bett fand. Wenige Stunden zuvor hatten sie noch gemeinsam fröhlich Weihnachten gefeiert. Wie sich herausstellen sollte, waren es tatsächlich Michaels „Last Christmas“ („Letzte Weihnachten“). „Ich wollte ihn wecken. Aber er wachte einfach nicht mehr auf. Ich kann es noch gar nicht glauben und werde nie damit aufhören, ihn zu vermissen. Er war der netteste und schönste Mann aller Zeiten“, trauert Fawaz.
Weitere Inhalte dieser Ausgabe:
Ihre Meinung
Ihre Meinung ist uns wichtig.

Schreiben Sie Ihren Kommentar zu diesem Artikel, den wir dann prüfen und veröffentlichen werden.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Werbung