Nina Horowitz, 49, will wieder Liebesglück stiften: Neue Chancen für Amor
Zum bereits 30. Mal wird im ORF gekuppelt. Für Nina Horowitz, der Nachfolgerin von Elizabeth T. Spira, ist es die siebente Staffel.
Für die Welt bist du irgendjemand, aber für irgendjemand bist du die Welt“, schrieb der in Wien geborene Dichter Erich Fried (1921–1988). Besser als in diesem einzigen Satz lässt sich wohl nicht ausdrücken, worum es alle Jahre wieder in „Liebesg‘schichten und Heiratssachen“ geht. Gesucht wird jemand, der für sie oder ihn die Welt bedeutet.

Doch die Kuppelreihe ist viel mehr als eine Show der einsamen Herzen. Es ist auch eine Dokumentation über die österreichische Seele, ein liebevoller Blick auf die Menschen, die bereit sind, dem breiten Publikum ihre Türen zu öffnen, um zu ihrem Liebesglück zu finden.

„Ein Sommer ohne Liebes-g‘schichten ist wie ein Himmel ohne Sterne“, sagte Nina Horowitz, als sie im Jahr 2020 die Nachfolge von Elizabeth T. Spira antrat (… und wie ein ORF-Sommer ohne g‘scheite Quoten – das hat sie natürlich nicht dazugesagt).

Aber lassen wir die Quoten einmal beiseite. Die „Liebesg‘schichten“ sind einfach ein gigantischer Erfolg. In den bisherigen 29 Staffeln ließen sich 1.457 Menschen in 274 Kandidatenfolgen der Sendung bei ihrer Partnersuche porträtieren. Pro Staffel fand rund ein Drittel der Suchenden ein neues Liebesglück. Insgesamt 53 Paare gaben einander bisher das Jawort, darunter auch fünf gleichgeschlechtliche Paare, die ihre Partnerschaft offiziell eintragen ließen. Die absolute Krönung – bis heute erblickten vier „Liebesg‘schichten und Heiratssachen“-Babys das Licht der Welt.

Nina Horowitz blickt mit Freude auf den vergangenen Sommer zurück. „Mein Kamerateam und ich waren wieder landauf landab in Österreich unterwegs, um Singles zu besuchen, die ihr Liebesglück suchen. Happy Ends sind vorprogrammiert.“