Die perfekte Hausfrau
Die 36jährige Laura Zachary bietet Kurse an, in denen sie zeigt, was eine Frau für eine glückliche Ehe machen soll. Das Ziel ist, dem Mann zu dienen. Frauenrechtlerinnen toben.
um eine besonders glückliche Ehe zu führen. Dabei lernen Teilnehmerinnen, sich unterzuordnen und ihrem Mann zu dienen.
um eine besonders glückliche Ehe zu führen. Dabei lernen Teilnehmerinnen, sich unterzuordnen und ihrem Mann zu dienen.
Der Ofen ist warm, die Nachspeise angerichtet. Das Kleid fällt faltenfrei, die Haare sitzen perfekt. „Mein Mann ist auf dem Weg nach Hause. Dann begrüße ich ihn mit einem Lächeln an der Tür, denn der König ist wieder da“, erklärt Laura Zachary.
Die 36jährige aus Hampshire (Südengland) erklärt auf ihrem Instagramkanal (@mrslaurazachary), ein überaus glückliches Leben als „tradwive“, also als traditionelle Hausfrau, zu führen.
„Tradwives“ bezeichnen eine Trendbewegung, bei der Frauen konservative Geschlechterrollen der 1950er Jahre einnehmen und sich als Hausfrau oder Mutter dem Mann unterordnen. Sie verrichten den Haushalt und kümmern sich um die Kindererziehung, während der Mann arbeiten geht.
Für Zachary, die seit Dezember 2025 mit ihrem Mann Zion, 33, verheiratet ist, liegt darin der Erfolg einer glücklichen Ehe.
Um auch anderen Frauen zu einer harmonischen Beziehung zu verhelfen, hat sie auf Anraten ihres Mannes im Februar ihre „Wife Academy“ (Eheschule) gegründet. Wer Kurse belegen und lernen möchte, eine „perfekte Ehefrau“ zu sein, muss zuerst ein Aufnahmeverfahren zum Preis von 50 Dollar (43 Euro) bestehen.
In 21 Tagen müssen 21 Aufgaben gelöst werden, die dem einfachen Prinzip des „Gehorsams“ folgen, ohne Diskussion und Emotion. Denn Frauen seien ohnehin „zu sehr mit ihren Gefühlen veheiratet als mit ihrem Mann“.
Wer es schafft, die 21 Tage durchzuhalten, beweist Disziplin, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, sich nicht selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
Das Ziel ist eine Ehe, in der sich alles – wirklich alles – um den Mann dreht. Die Themen zeigen, wie weit das Konzept greift.
In drei Kursen („Hochzeitsvorbereitung“, „lustvolle Ehemänner“ und „spirituelle Bindung“) zu je 43 Euro soll die Ehe neu ausgerichtet werden.
Die Frau soll aktiv daran mitwirken, ihrem Mann zu „dienen“. Durch Gebet, durch Verhalten, durch Anpassung. Die kinderlose Britin beschreibt ihr
Leben genau deshalb als „stressfrei“.
„Viele Frauen haben gesundheitliche Probleme, weil sie zu sehr gestresst sind.“ Ihr Mann Zion trifft deshalb alle Entscheidungen, verwaltet die Finanzen und führt. Sie folgt.
Für sie ist das keine Einschränkung, sondern eine Befreiung. Früher, sagt sie, hatte sie eine Vollzeitstelle, die sie ausbrannte. Heute bäckt sie Brot, näht Kleidung, empfängt Gäste und unterrichtet andere Frauen.
Ihre zentrale These lautet, „Unterordnung ist kein Verlust, sondern der Schlüssel zum Glück.“ Denn für eine harmonische Beziehung braucht es Frauen, die sich zurücknehmen, die ihren Mann nicht kritisieren oder kontrollieren, sondern aufbauen und bestärken.
Dabei ist es, laut Zachary, auch wichtig, sich ansprechend zu kleiden. „Nicht zu freizügig, aber auch keine Jogginghosen oder ausgewaschenen T-Shirts. Das sind Zeichen von Faulheit und Bequemlichkeit. Männer möchten nach Hause kommen und etwas Schönes sehen.“ Für sie ist Kleidung Ausdruck von „femininer Energie“. Frauen sollen nicht für sich schön sein, sondern für ihre Männer.
Die Eheschule ist nicht nur ein Beziehungsmodell, sie ist ein Glaubenssystem. Jede Aufgabe, jeder Kurs, jede Regel verweist auf eine göttliche Ordnung.
Zuspruch und Unterstützung erhält sie daher vor allem aus der christlichen Gemeinschaft, von Männern und Frauen gleichermaßen. Kommentare wie „Du sprichst mir aus der Seele“, „Wir brauchen mehr Frauen wie dich“ oder „Du hast meine Ehe gerettet. Ich musste nur aufhören, meinem Mann zu widersprechen“ sind unter ihren Videos zu lesen.
Experten sehen hinter der „Tradwive“-Bewegung eine gesellschaftliche Reaktion auf unsichere Zeiten. Dabei werden rückschrittliche Geschlechterrollen romantisiert.
Dementsprechend laut ist der feministische Protest. Kritiker sprechen von finanzieller Abhängigkeit und von einem System, das Frauen langfristig ausnutzt.
Während sich einige freiwillig für diesen Lebensstil entscheiden, sind andere in eben diesem System gefangen. Frauen verweisen in den Kommentaren auf ältere Generationen – Frauen, die sich vollständig der Familie gewidmet haben und heute in Altersarmut leben:
„Sogar in der Steinzeit waren wir fortschrittlicher“, „Das ist keine Liebe, das ist Kontrolle“, „Wo sind die Schulen,
in denen Ehemänner lernen, wie sie ihre Frau zu
behandeln haben?“ Schuh
Die 36jährige aus Hampshire (Südengland) erklärt auf ihrem Instagramkanal (@mrslaurazachary), ein überaus glückliches Leben als „tradwive“, also als traditionelle Hausfrau, zu führen.
„Tradwives“ bezeichnen eine Trendbewegung, bei der Frauen konservative Geschlechterrollen der 1950er Jahre einnehmen und sich als Hausfrau oder Mutter dem Mann unterordnen. Sie verrichten den Haushalt und kümmern sich um die Kindererziehung, während der Mann arbeiten geht.
Für Zachary, die seit Dezember 2025 mit ihrem Mann Zion, 33, verheiratet ist, liegt darin der Erfolg einer glücklichen Ehe.
Um auch anderen Frauen zu einer harmonischen Beziehung zu verhelfen, hat sie auf Anraten ihres Mannes im Februar ihre „Wife Academy“ (Eheschule) gegründet. Wer Kurse belegen und lernen möchte, eine „perfekte Ehefrau“ zu sein, muss zuerst ein Aufnahmeverfahren zum Preis von 50 Dollar (43 Euro) bestehen.
In 21 Tagen müssen 21 Aufgaben gelöst werden, die dem einfachen Prinzip des „Gehorsams“ folgen, ohne Diskussion und Emotion. Denn Frauen seien ohnehin „zu sehr mit ihren Gefühlen veheiratet als mit ihrem Mann“.
Wer es schafft, die 21 Tage durchzuhalten, beweist Disziplin, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, sich nicht selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
Das Ziel ist eine Ehe, in der sich alles – wirklich alles – um den Mann dreht. Die Themen zeigen, wie weit das Konzept greift.
In drei Kursen („Hochzeitsvorbereitung“, „lustvolle Ehemänner“ und „spirituelle Bindung“) zu je 43 Euro soll die Ehe neu ausgerichtet werden.
Die Frau soll aktiv daran mitwirken, ihrem Mann zu „dienen“. Durch Gebet, durch Verhalten, durch Anpassung. Die kinderlose Britin beschreibt ihr
Leben genau deshalb als „stressfrei“.
„Viele Frauen haben gesundheitliche Probleme, weil sie zu sehr gestresst sind.“ Ihr Mann Zion trifft deshalb alle Entscheidungen, verwaltet die Finanzen und führt. Sie folgt.
Für sie ist das keine Einschränkung, sondern eine Befreiung. Früher, sagt sie, hatte sie eine Vollzeitstelle, die sie ausbrannte. Heute bäckt sie Brot, näht Kleidung, empfängt Gäste und unterrichtet andere Frauen.
Ihre zentrale These lautet, „Unterordnung ist kein Verlust, sondern der Schlüssel zum Glück.“ Denn für eine harmonische Beziehung braucht es Frauen, die sich zurücknehmen, die ihren Mann nicht kritisieren oder kontrollieren, sondern aufbauen und bestärken.
Dabei ist es, laut Zachary, auch wichtig, sich ansprechend zu kleiden. „Nicht zu freizügig, aber auch keine Jogginghosen oder ausgewaschenen T-Shirts. Das sind Zeichen von Faulheit und Bequemlichkeit. Männer möchten nach Hause kommen und etwas Schönes sehen.“ Für sie ist Kleidung Ausdruck von „femininer Energie“. Frauen sollen nicht für sich schön sein, sondern für ihre Männer.
Die Eheschule ist nicht nur ein Beziehungsmodell, sie ist ein Glaubenssystem. Jede Aufgabe, jeder Kurs, jede Regel verweist auf eine göttliche Ordnung.
Zuspruch und Unterstützung erhält sie daher vor allem aus der christlichen Gemeinschaft, von Männern und Frauen gleichermaßen. Kommentare wie „Du sprichst mir aus der Seele“, „Wir brauchen mehr Frauen wie dich“ oder „Du hast meine Ehe gerettet. Ich musste nur aufhören, meinem Mann zu widersprechen“ sind unter ihren Videos zu lesen.
Experten sehen hinter der „Tradwive“-Bewegung eine gesellschaftliche Reaktion auf unsichere Zeiten. Dabei werden rückschrittliche Geschlechterrollen romantisiert.
Dementsprechend laut ist der feministische Protest. Kritiker sprechen von finanzieller Abhängigkeit und von einem System, das Frauen langfristig ausnutzt.
Während sich einige freiwillig für diesen Lebensstil entscheiden, sind andere in eben diesem System gefangen. Frauen verweisen in den Kommentaren auf ältere Generationen – Frauen, die sich vollständig der Familie gewidmet haben und heute in Altersarmut leben:
„Sogar in der Steinzeit waren wir fortschrittlicher“, „Das ist keine Liebe, das ist Kontrolle“, „Wo sind die Schulen,
in denen Ehemänner lernen, wie sie ihre Frau zu
behandeln haben?“ Schuh








