Marisa Burger, 52:
„Die Cops unterbezahlt“
„Die Cops unterbezahlt“
Ab September müssen die „Cops“ ohne ihre Sekretärin Stockl auskommen. Als Vorbereitung gibt‘s schon jetzt „koa Leich“.
Kommissar Stadler (Dieter Fischer, 55) geht einem aufgeregten Anruf der Pensionswirtin Senta Hofmeister nach. Sie will beobachtet haben, wie ihr Nachbar nach einem Streit die Leiche seiner Frau, eingerollt in einen Teppich, aus dem Haus geschafft hat.
Dies stellt sich jedoch als Missverständnis heraus, und die Rosenheimer Polizei-Sekretärin Stockl (Marisa Burger, 52) kann diesmal ausnahmsweise melden: „Es gabat koa Leich.“ Die gibt‘s erst später.
In einem Wald wird ein Versicherungsvertreter tot aufgefunden. Er war Gast in der Pension Hofmeister, die Wirtin kann über ihn aber keine genaueren Auskünfte geben. In Verdacht gerät zunächst die extrem eifersüchtige Ehefrau des Opfers.
Erst als sich herausstellt, dass es sich bei dem Ermordeten um einen früheren Bankräuber handelt, der erst seit sechs Monaten auf freiem Fuß war, eröffnen sich für die „Cops“ neue Spuren …
Ob sich die Krimifreunde daran gewöhnen werden müssen, dass es – zumindest kurzfristig – „koa Leich“ gibt, wird sich erst in der 26. Staffel der Serie herausstellen, die im ZDF am 13. September beginnt. Der Satz „Es gabat a Leich“ stammt ja von der Sekretärin Stockl, und die ist dann nicht mehr Mitglied des Teams. Ihre Darstellerin Marisa Burger hat im Frühjahr des Vorjahres offiziell ihren Ausstieg aus den „Rosenheim-Cops“ bekanntgegeben.
„Nach 25 Jahren als Stockl habe ich Lust auf Veränderung“, erklärte sie. „Keine Frage, diese Rolle war ein Glücksfall für mich. Aber jetzt möchte ich diese Komfort-Zone, um die es sich bei einer fixen Beschäftigung in einer Serie handelt, verlassen und wieder Theater spielen. Darauf freue ich mich.“
Zur Millionärin hat sie „die Stockl“ nicht gemacht. „Viele Menschen halten uns Schauspieler für reich“, meint sie. „Aber das ist zumindest bei den ,Cops‘ ein Irrtum. Die Gagen für Vorabend- Produktionen sind im ZDF gedeckelt, da wird niemand zum Millionär. Und sehe ich unsere Quoten an, dann sind wir unterbezahlt. Aber ich beschwere mich nicht, ich konnte von meiner Gage gut leben, und Luxus brauch‘ ich nicht.“
Dass der ORF die Serie kaufte und mit großem Erfolg – meist arg verspätet – im Hauptabendprogramm zeigt, bringt den Mitwirkenden nichts.
Sorgen um Marisa Burger muss sich freilich niemand machen. „Ich wäre ja wirklich blöd, wenn ich 25 Jahre so eine Arbeit mache und mir nichts auf die Seite gelegt hätte. Ich habe vorgesorgt“, stellt sie fest. Zum besseren Verständnis: Erfahrene Darsteller erhalten bei Vorabend-Einsätzen zwischen 2.000 und 4.000 Euro pro Drehtag.
Wer Marisa Burger in der Rolle der Polizei-Sekretärin folgen wird, steht längst fest. Es ist Sarah Thonig, 34, die in der Serie bisher als „Frau Lange“ eine der beiden Empfangsdamen verkörperte.
„Marisa hat eine beinahe schon legendäre Figur erschaffen“, meint die Münchenerin. „Es sind also wunderschöne Fußstapfen, in die ich da treten darf.“
Dies stellt sich jedoch als Missverständnis heraus, und die Rosenheimer Polizei-Sekretärin Stockl (Marisa Burger, 52) kann diesmal ausnahmsweise melden: „Es gabat koa Leich.“ Die gibt‘s erst später.
In einem Wald wird ein Versicherungsvertreter tot aufgefunden. Er war Gast in der Pension Hofmeister, die Wirtin kann über ihn aber keine genaueren Auskünfte geben. In Verdacht gerät zunächst die extrem eifersüchtige Ehefrau des Opfers.
Erst als sich herausstellt, dass es sich bei dem Ermordeten um einen früheren Bankräuber handelt, der erst seit sechs Monaten auf freiem Fuß war, eröffnen sich für die „Cops“ neue Spuren …
Ob sich die Krimifreunde daran gewöhnen werden müssen, dass es – zumindest kurzfristig – „koa Leich“ gibt, wird sich erst in der 26. Staffel der Serie herausstellen, die im ZDF am 13. September beginnt. Der Satz „Es gabat a Leich“ stammt ja von der Sekretärin Stockl, und die ist dann nicht mehr Mitglied des Teams. Ihre Darstellerin Marisa Burger hat im Frühjahr des Vorjahres offiziell ihren Ausstieg aus den „Rosenheim-Cops“ bekanntgegeben.
„Nach 25 Jahren als Stockl habe ich Lust auf Veränderung“, erklärte sie. „Keine Frage, diese Rolle war ein Glücksfall für mich. Aber jetzt möchte ich diese Komfort-Zone, um die es sich bei einer fixen Beschäftigung in einer Serie handelt, verlassen und wieder Theater spielen. Darauf freue ich mich.“
Zur Millionärin hat sie „die Stockl“ nicht gemacht. „Viele Menschen halten uns Schauspieler für reich“, meint sie. „Aber das ist zumindest bei den ,Cops‘ ein Irrtum. Die Gagen für Vorabend- Produktionen sind im ZDF gedeckelt, da wird niemand zum Millionär. Und sehe ich unsere Quoten an, dann sind wir unterbezahlt. Aber ich beschwere mich nicht, ich konnte von meiner Gage gut leben, und Luxus brauch‘ ich nicht.“
Dass der ORF die Serie kaufte und mit großem Erfolg – meist arg verspätet – im Hauptabendprogramm zeigt, bringt den Mitwirkenden nichts.
Sorgen um Marisa Burger muss sich freilich niemand machen. „Ich wäre ja wirklich blöd, wenn ich 25 Jahre so eine Arbeit mache und mir nichts auf die Seite gelegt hätte. Ich habe vorgesorgt“, stellt sie fest. Zum besseren Verständnis: Erfahrene Darsteller erhalten bei Vorabend-Einsätzen zwischen 2.000 und 4.000 Euro pro Drehtag.
Wer Marisa Burger in der Rolle der Polizei-Sekretärin folgen wird, steht längst fest. Es ist Sarah Thonig, 34, die in der Serie bisher als „Frau Lange“ eine der beiden Empfangsdamen verkörperte.
„Marisa hat eine beinahe schon legendäre Figur erschaffen“, meint die Münchenerin. „Es sind also wunderschöne Fußstapfen, in die ich da treten darf.“








