Pandemien als Geschäftsmodell
Bislang sorgten die Veröffentlichungen der Akten des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein für Aufsehen, weil etliche Promis in dessen Machenschaften verstrickt sein sollen. Nun fand ein Forscher heraus, dass Epstein bei Pandemien und Impfstoffen seine Finger im Spiel hatte.
Die Welt stand aufgrund der Corona-Pandemie lange Zeit still. Das öffentliche Leben fand nicht statt. Dafür die Hetze auf jene, die der Impfung kritisch gegenüberstanden. Nun gibt es Hinweise darauf, dass die Mächtigen dieser Welt die Pandemie benutzt haben, um groß abzukassieren. Dies geht aus den Akten des US-Investors und verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hervor.
Die bisherigen Enthüllungen kosteten bereits einigen hochrangigen Personen ihre Stellung, weil sie sich im Dunstkreis Epsteins ebenfalls strafbar gemacht haben dürften. Allerdings gab es bislang keine Verurteilung, was zu herber Kritik geführt hat.
Doch mitten in diesen tausenden von Seiten der veröffentlichten Epstein-Unterlagen stößt nun ein Satz eine Debatte an, die weit über den Missbrauchsskandal hinausreicht. Es ist die Frage, ob globale Gesundheitskrisen längst auch als milliardenschweres Geschäftsmodell der Mächtigen angesehen werden und wie früh wirtschaftliche Interessen rund um Impfstoffe und Pandemievorsorge im Zuge der Corona-Pandemie eine Rolle gespielt haben.
Der Ausgangspunkt liegt für den Hamburger (D) Physiker, Professor Dr. Roland Wiesendanger Jahre vor Corona. Seine zentrale These stützt sich auf veröffentlichte Epstein-Unterlagen und auf ein
E-Mail aus dem Jahr 2011. Darin ist wörtlich von einem Vorschlag die Rede, „that will get Bill more money for vaccines“, (dt.: „das wird Bill deutlich mehr Geld einbringen“). Gemeint ist der Milliardär Bill Gates, der als Geldgeber eine wichtig Rolle in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) spielt.
Gleichzeitig ist von einem „multibillion dollar fund“ (dt.: „Milliarden-Dollar-Fonds“) die Rede. Für Wiesendanger ist diese Passage wesentlich. „Spätestens ab 2011 wurde die Idee kreiert, Pandemien und insbesondere Impfstoffe als Geschäftsmodell zu entwickeln.“ Aus seiner Sicht wurden Impfstoffe früh „als besonders lukrativer Markt identifiziert.
Mit Impfstoffen können Sie Milliarden von Menschen erreichen – nicht nur Kranke, sondern auch Gesunde.“ Gerade darin sieht er die enorme wirtschaftliche Attraktivität. Während klassische Medikamente primär zur Behandlung Erkrankter eingesetzt werden, eröffnen Impfstoffe aus Sicht von Investoren einen Markt, der potenziell Milliarden gesunde Menschen umfasst.
Im Zentrum seiner Analyse steht ein Netzwerk aus Banken, Stiftungen, Pharmafirmen, Versicherungen und internationalen Organisationen, das sich mit „Pandemievorsorge“ beschäftigt habe. Jeffrey Epstein, der 2019 in einem New Yorker (USA) Gefängnis Selbstmord begangen haben soll, sei dabei „wirklich der Kopf und auch Koordinator“ gewesen. Nicht nur zwischen Banken und Investoren, sondern auch zwischen Stiftungen, Wissenschaft und globalen Gesundheitseinrichtungen.
Ergänzt werde dieses Bild durch Konstruktionen wie den Global Health Investment Fund, Rückversicherungsmodelle und Finanzprodukte, die an die Ausrufung einer Pandemie gekoppelt seien. Wiesendanger verweist dabei auf „parametrische Trigger“, also Finanzinstrumente, die automatische Auszahlungen auslösen, sobald eine Pandemie erklärt wird. Für ihn seien damit „ökonomische Anreizsysteme“ rund um globale Gesundheitskrisen geschaffen worden.
Auch Planspielen und Simulationen wie „Event 201“, ein im Oktober 2019 in New York durchgeführtes internationales Pandemie-Szenario, misst er große Bedeutung bei. Nur zwei Monate später wurde die Welt durch das Corona-Virus in Geiselhaft genommen. „Doch es wurde über Jahre vorher schon trainiert. Geschäftspläne und Geschäftsstrategien wurden ausgetüftelt.“ Solche Übungen hätten nicht nur medizinische Abläufe, sondern auch politische Kommunikation und internationale Koordination vorbereitet. „Dann ist alles weltweit Hand in Hand gelaufen“, sagt er mit Blick auf die Corona-Pandemie.
Seine zentrale These lautet dabei nicht, dass die Pandemie bewusst erzeugt worden sei, sondern dass bereits lange vor Covid-19 institutionelle, finanzielle und politische Strukturen existierten, in denen Pandemien und Impfstoffe auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gedacht wurden.
Diese Sicht auf ein globales Gesundheitsgeschäft ist nicht neu. „Die Pharmaindustrie ist eine der profitabelsten Branchen der Welt“, sagt Peter C. Gøtzsche, dänischer Arzt und Mitbegründer der unabhängigen internationalen Forschungsorganisation „Cochrane“. Gøtzsche gilt seit Jahren als scharfer Kritiker der Pharmaindustrie.
Denn mit der Pandemie kam nicht nur ein Virus, sondern auch ein Markt – ein gewaltiger. Vor Covid-19 wurden auf dem weltweiten Impfstoffmarkt rund 30 Milliarden Euro umgesetzt. Innerhalb weniger Jahre hat er sich mehr als verdoppelt. Allein mit den Corona-Impfstoffen setzte das amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer mehr als 100 Milliarden Euro um, der Konkurrent Moderna mehr als 30 Milliarden. Für den Vorstandsvorsitzenden von Pfizer, Albert Bourla, war früh klar, wohin die Reise geht. Er sprach von einem „dauerhaften Einnahmestrom“.
Impfstoffe als verlässliche Einnahmequelle – nicht nur in der Krise, sondern darüber hinaus. „In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer. Pandemien sind da keine Ausnahme“, sagt der Grazer Experte für öffentliche Gesundheit Dr. Martin Sprenger. Er gehörte zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 zum Beraterstab unserer Bundesregierung, zog sich später jedoch aufgrund unterschiedlicher Einschätzungen zur Pandemiebewältigung zurück. „Ein Blick auf die umsatzstärksten Arzneimittel zeigt, dass Impfstoffe zwar nicht im Spitzenfeld liegen, aber trotzdem Umsätze von mehreren Milliarden Euro pro Jahr generieren können“, erklärt Sprenger.
Zugleich bleibt eine entscheidende Kennzahl im Dunkeln, der tatsächliche Gewinn. „Die Umsätze der Pharmafirmen sind öffentlich zugänglich. Auch für einzelne Arzneimittel. Wie viel Pharmafirmen pro Impfung abzüglich aller Kosten verdienen, ist hingegen unbekannt“, sagt Sprenger. Branchenanalysen deuten jedoch darauf hin, dass insbesondere bei Covid-19-Impfstoffen zeitweise hohe Gewinne erzielt wurden. Die Verkaufspreise lagen zwischen 15 und 25 Euro pro Dosis, die geschätzten reinen Produktionskosten bei ein bis drei Euro.
Sprenger betont zudem die massive Rolle des Staates: „Wie bei anderen Arzneimitteln ist auch bei Impfstoffen die Grundlagenforschung beziehungsweise präklinische Forschung zumeist öffentlich finanziert.
Dann gibt es eine direkte Förderung mit öffentlichem Geld, eine indirekte durch Förderung der Infrastruktur, die Abnahmegarantien, Reservierungsgebühren und so weiter.“
Wobei Sprenger vor allem die heimische Teststrategie kritisch bewertet. „Der europaweit einzigartige Test-
aktionismus hat die Steuerzahler viele Milliarden Euro gekostet. Die ‚Goldgräberstimmung‘ produzierte dabei auch zahlreiche finanzielle Profiteure.“
Auch der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser greift diesen Aspekt auf. „Die Epstein-Akten zeigen viele Abgründe der Eliten auf, aber auch, dass Gesundheit und sogar Pandemien als Geschäftsmodell gesehen werden.“
Für ihn ist die Passage aus den E-Mails ein klarer Hinweis darauf, dass Impfstoffe früh auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten diskutiert wurden.
„Damit war damals schon klar, dass mit Impfstoffen viel Geld zu verdienen ist“, so Hauser.
Er fordert daher mehr Transparenz auf EU-Ebene und will klären lassen, welche Netzwerke und Akteure von der Pandemiepolitik profitiert haben.
Die bisherigen Enthüllungen kosteten bereits einigen hochrangigen Personen ihre Stellung, weil sie sich im Dunstkreis Epsteins ebenfalls strafbar gemacht haben dürften. Allerdings gab es bislang keine Verurteilung, was zu herber Kritik geführt hat.
Doch mitten in diesen tausenden von Seiten der veröffentlichten Epstein-Unterlagen stößt nun ein Satz eine Debatte an, die weit über den Missbrauchsskandal hinausreicht. Es ist die Frage, ob globale Gesundheitskrisen längst auch als milliardenschweres Geschäftsmodell der Mächtigen angesehen werden und wie früh wirtschaftliche Interessen rund um Impfstoffe und Pandemievorsorge im Zuge der Corona-Pandemie eine Rolle gespielt haben.
Der Ausgangspunkt liegt für den Hamburger (D) Physiker, Professor Dr. Roland Wiesendanger Jahre vor Corona. Seine zentrale These stützt sich auf veröffentlichte Epstein-Unterlagen und auf ein
E-Mail aus dem Jahr 2011. Darin ist wörtlich von einem Vorschlag die Rede, „that will get Bill more money for vaccines“, (dt.: „das wird Bill deutlich mehr Geld einbringen“). Gemeint ist der Milliardär Bill Gates, der als Geldgeber eine wichtig Rolle in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) spielt.
Gleichzeitig ist von einem „multibillion dollar fund“ (dt.: „Milliarden-Dollar-Fonds“) die Rede. Für Wiesendanger ist diese Passage wesentlich. „Spätestens ab 2011 wurde die Idee kreiert, Pandemien und insbesondere Impfstoffe als Geschäftsmodell zu entwickeln.“ Aus seiner Sicht wurden Impfstoffe früh „als besonders lukrativer Markt identifiziert.
Mit Impfstoffen können Sie Milliarden von Menschen erreichen – nicht nur Kranke, sondern auch Gesunde.“ Gerade darin sieht er die enorme wirtschaftliche Attraktivität. Während klassische Medikamente primär zur Behandlung Erkrankter eingesetzt werden, eröffnen Impfstoffe aus Sicht von Investoren einen Markt, der potenziell Milliarden gesunde Menschen umfasst.
Im Zentrum seiner Analyse steht ein Netzwerk aus Banken, Stiftungen, Pharmafirmen, Versicherungen und internationalen Organisationen, das sich mit „Pandemievorsorge“ beschäftigt habe. Jeffrey Epstein, der 2019 in einem New Yorker (USA) Gefängnis Selbstmord begangen haben soll, sei dabei „wirklich der Kopf und auch Koordinator“ gewesen. Nicht nur zwischen Banken und Investoren, sondern auch zwischen Stiftungen, Wissenschaft und globalen Gesundheitseinrichtungen.
Ergänzt werde dieses Bild durch Konstruktionen wie den Global Health Investment Fund, Rückversicherungsmodelle und Finanzprodukte, die an die Ausrufung einer Pandemie gekoppelt seien. Wiesendanger verweist dabei auf „parametrische Trigger“, also Finanzinstrumente, die automatische Auszahlungen auslösen, sobald eine Pandemie erklärt wird. Für ihn seien damit „ökonomische Anreizsysteme“ rund um globale Gesundheitskrisen geschaffen worden.
Auch Planspielen und Simulationen wie „Event 201“, ein im Oktober 2019 in New York durchgeführtes internationales Pandemie-Szenario, misst er große Bedeutung bei. Nur zwei Monate später wurde die Welt durch das Corona-Virus in Geiselhaft genommen. „Doch es wurde über Jahre vorher schon trainiert. Geschäftspläne und Geschäftsstrategien wurden ausgetüftelt.“ Solche Übungen hätten nicht nur medizinische Abläufe, sondern auch politische Kommunikation und internationale Koordination vorbereitet. „Dann ist alles weltweit Hand in Hand gelaufen“, sagt er mit Blick auf die Corona-Pandemie.
Seine zentrale These lautet dabei nicht, dass die Pandemie bewusst erzeugt worden sei, sondern dass bereits lange vor Covid-19 institutionelle, finanzielle und politische Strukturen existierten, in denen Pandemien und Impfstoffe auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gedacht wurden.
Diese Sicht auf ein globales Gesundheitsgeschäft ist nicht neu. „Die Pharmaindustrie ist eine der profitabelsten Branchen der Welt“, sagt Peter C. Gøtzsche, dänischer Arzt und Mitbegründer der unabhängigen internationalen Forschungsorganisation „Cochrane“. Gøtzsche gilt seit Jahren als scharfer Kritiker der Pharmaindustrie.
Denn mit der Pandemie kam nicht nur ein Virus, sondern auch ein Markt – ein gewaltiger. Vor Covid-19 wurden auf dem weltweiten Impfstoffmarkt rund 30 Milliarden Euro umgesetzt. Innerhalb weniger Jahre hat er sich mehr als verdoppelt. Allein mit den Corona-Impfstoffen setzte das amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer mehr als 100 Milliarden Euro um, der Konkurrent Moderna mehr als 30 Milliarden. Für den Vorstandsvorsitzenden von Pfizer, Albert Bourla, war früh klar, wohin die Reise geht. Er sprach von einem „dauerhaften Einnahmestrom“.
Impfstoffe als verlässliche Einnahmequelle – nicht nur in der Krise, sondern darüber hinaus. „In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer. Pandemien sind da keine Ausnahme“, sagt der Grazer Experte für öffentliche Gesundheit Dr. Martin Sprenger. Er gehörte zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 zum Beraterstab unserer Bundesregierung, zog sich später jedoch aufgrund unterschiedlicher Einschätzungen zur Pandemiebewältigung zurück. „Ein Blick auf die umsatzstärksten Arzneimittel zeigt, dass Impfstoffe zwar nicht im Spitzenfeld liegen, aber trotzdem Umsätze von mehreren Milliarden Euro pro Jahr generieren können“, erklärt Sprenger.
Zugleich bleibt eine entscheidende Kennzahl im Dunkeln, der tatsächliche Gewinn. „Die Umsätze der Pharmafirmen sind öffentlich zugänglich. Auch für einzelne Arzneimittel. Wie viel Pharmafirmen pro Impfung abzüglich aller Kosten verdienen, ist hingegen unbekannt“, sagt Sprenger. Branchenanalysen deuten jedoch darauf hin, dass insbesondere bei Covid-19-Impfstoffen zeitweise hohe Gewinne erzielt wurden. Die Verkaufspreise lagen zwischen 15 und 25 Euro pro Dosis, die geschätzten reinen Produktionskosten bei ein bis drei Euro.
Sprenger betont zudem die massive Rolle des Staates: „Wie bei anderen Arzneimitteln ist auch bei Impfstoffen die Grundlagenforschung beziehungsweise präklinische Forschung zumeist öffentlich finanziert.
Dann gibt es eine direkte Förderung mit öffentlichem Geld, eine indirekte durch Förderung der Infrastruktur, die Abnahmegarantien, Reservierungsgebühren und so weiter.“
Wobei Sprenger vor allem die heimische Teststrategie kritisch bewertet. „Der europaweit einzigartige Test-
aktionismus hat die Steuerzahler viele Milliarden Euro gekostet. Die ‚Goldgräberstimmung‘ produzierte dabei auch zahlreiche finanzielle Profiteure.“
Auch der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser greift diesen Aspekt auf. „Die Epstein-Akten zeigen viele Abgründe der Eliten auf, aber auch, dass Gesundheit und sogar Pandemien als Geschäftsmodell gesehen werden.“
Für ihn ist die Passage aus den E-Mails ein klarer Hinweis darauf, dass Impfstoffe früh auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten diskutiert wurden.
„Damit war damals schon klar, dass mit Impfstoffen viel Geld zu verdienen ist“, so Hauser.
Er fordert daher mehr Transparenz auf EU-Ebene und will klären lassen, welche Netzwerke und Akteure von der Pandemiepolitik profitiert haben.








