Winterzauber im Schneedorf
Das Vorarlberger Dorf Damüls gilt als einer der schneesichersten Orte unseres Landes. Gemeinsam mit Mellau und Faschina bildet er das größte zusammenhängende Schigebiet im Bregenzerwald.
Still und dunkel ist es, wenn in Damüls die Kirchenglocken zur Christmette läuten. In der Vorarlberger Gemeinde wird am Heiligen Abend ab 22.30 Uhr zur Messe gebeten. Im Anschluss lassen Blechbläser weihnachtliche Klänge ertönen.
Die Pfarrkirche thront am höchsten Punkt der Ortschaft auf 1.429 Meter und beeindruckt in ihrem Inneren mit mittelalterlichen Fresken. Aufgrund der Höhenlage ist es gut möglich, dass die Kirchgänger im Schnee zur Messe stapfen. Denn Frau Holle meint es gut mit der Ortschaft.
Damüls gilt als einer der schneesichersten Orte und wurde vor knapp zwanzig Jahren als schneereichstes Dorf unseres Landes ausgezeichnet. Dieser Rekord wurde zehn Jahre später durch eine umfangreiche Studie bestätigt.
Auch in dieser Saison hoffen die Damülser, dass viel weiße Pracht vom Himmel fällt. „Wir sind auch heuer wieder auf einem guten Weg“, sagt Manuel Demuth, Geschäftsführer vom Damüls-Faschina-Tourismusverband. Zu Beginn des Schibetriebes Anfang Dezember lagen 55 Zentimeter Schnee am Berg.
Damüls bildet gemeinsam mit den Orten Mellau und Faschina das größte zusammenhängende Schigebiet im Bregenzerwald. Die Wintersportler erfreuen sich an 109 Pistenkilometern.
Davon sind ein Viertel blaue Pisten und ideal für Einsteiger und Genussfahrer. „Wir bieten auch anspruchsvolle Abfahrten für sportliche Schifahrer, Tiefschneehänge, zwei Schitunnel, Pisten mit Geschwindigkeitsmessungen und Nachtschilauf an. Im Snowpark Damüls gibt es für Schifahrer und Snowboarder Schanzen und Hindernisse zu überwinden“, sagt der Vorarlberger. Zudem gibt es elf Kilometer lange Höhenloipen für all jene, die lieber auf Langlaufschi unterwegs sind.
In diesem Jahr wartet das Schigebiet auch mit einer neuen Seilbahn auf. „Der ehemalige Doppelsessellift Hohes Licht wurde abgebaut und durch einen modernen 6er-Sessellift ersetzt, was für deutlich mehr Komfort und Kapazität sorgt.“ Der 350 Einwohner zählende Ort bietet 2.500 Gästebetten. Die meisten Hotels in Damüls liegen direkt an der Piste, womit das Schleppen der Schi zum Lift entfällt.
Das ursprüngliche Walserdorf liegt am Schnittpunkt zwischen dem Bregenzerwald, dem Biosphärenpark Großes Walsertal und dem Laternsertal. Der markanteste Berggipfel des Gebietes ist die Damülser Mittagsspitze. Der 2.095 Meter hohe Berg ragt im Zentrum des Schigebietes unverwechselbar gen Himmel und rückt während des Schifahrens immer wieder ins Blickfeld.
Auf Schiern gelangen die Urlauber auch bis zum FIS-Schimuseum. Es liegt direkt an der Piste Nr. 6 und darf mit Schischuhen betreten werden. Die Ausstellung ist im Pfarrhaus Damüls untergebracht und umfasst 130 Jahre Vorarlberger Schi- und Rennsportgeschichte. Das Museum ist dienstags und freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Region ist auch abseits der Piste einen Besuch wert. Das Wandern ist im Sommer wie auch im Winter ein Vergnügen. Auf präparierten Winterwanderwegen genießen die Urlauber einen Spaziergang an der frischen Luft. „Ein empfehlenswerter Winterwanderweg ist jener von Unterdamüls nach Oberdamüls. Auf dieser schönen Tour genießen die Wanderer herrliche Ausblicke“, gibt Demuth einen Tipp.
Der 6,5 Kilometer lange Weg beginnt beim Gasthaus Glöckle und führt zum ehemals bewohnten Ortsteil Unterdamüls und weiter zum Gasthaus Jägerstüble. Dort folgen die Wanderer dem Höhenweg zur Stofel Kapelle, wo sie auf eine riesige Schaukel stoßen. Sechs sogenannte „Hutschn“ sind in der Umgebung aufgestellt und laden ein, schaukelnd die Aussicht zu genießen.
Nach einer Gehzeit von 2,5 Stunden erreichen die Ausflügler wieder den Ausgangspunkt. In dieser Region hält die Bergrettung auch ihre Sturmlaternenwanderung ab. Vom 12. Jänner bis 30. März wird jeden Montag zur nächtlichten Wanderung geladen. Eine Tour dauert 45 Minuten und ist auch für Kinder geeignet. Jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, ob er eine Sturmlaterne tragen möchte, um damit den Weg auszuleuchten. Abschließend werden die Gäste mit dem Bus zu ihrer Unterkunft gebracht.
Wer sich lieber sitzend fortbewegt, schnappt sich eine Rodel und saust die 2,5 Kilometer lange Naturrodelbahn „Uga“ hinunter. Sie wird mittwochs und freitags beleuchtet und lädt zum Rodeln unter dem Sternenhimmel ein. widlak
Die Pfarrkirche thront am höchsten Punkt der Ortschaft auf 1.429 Meter und beeindruckt in ihrem Inneren mit mittelalterlichen Fresken. Aufgrund der Höhenlage ist es gut möglich, dass die Kirchgänger im Schnee zur Messe stapfen. Denn Frau Holle meint es gut mit der Ortschaft.
Damüls gilt als einer der schneesichersten Orte und wurde vor knapp zwanzig Jahren als schneereichstes Dorf unseres Landes ausgezeichnet. Dieser Rekord wurde zehn Jahre später durch eine umfangreiche Studie bestätigt.
Auch in dieser Saison hoffen die Damülser, dass viel weiße Pracht vom Himmel fällt. „Wir sind auch heuer wieder auf einem guten Weg“, sagt Manuel Demuth, Geschäftsführer vom Damüls-Faschina-Tourismusverband. Zu Beginn des Schibetriebes Anfang Dezember lagen 55 Zentimeter Schnee am Berg.
Damüls bildet gemeinsam mit den Orten Mellau und Faschina das größte zusammenhängende Schigebiet im Bregenzerwald. Die Wintersportler erfreuen sich an 109 Pistenkilometern.
Davon sind ein Viertel blaue Pisten und ideal für Einsteiger und Genussfahrer. „Wir bieten auch anspruchsvolle Abfahrten für sportliche Schifahrer, Tiefschneehänge, zwei Schitunnel, Pisten mit Geschwindigkeitsmessungen und Nachtschilauf an. Im Snowpark Damüls gibt es für Schifahrer und Snowboarder Schanzen und Hindernisse zu überwinden“, sagt der Vorarlberger. Zudem gibt es elf Kilometer lange Höhenloipen für all jene, die lieber auf Langlaufschi unterwegs sind.
In diesem Jahr wartet das Schigebiet auch mit einer neuen Seilbahn auf. „Der ehemalige Doppelsessellift Hohes Licht wurde abgebaut und durch einen modernen 6er-Sessellift ersetzt, was für deutlich mehr Komfort und Kapazität sorgt.“ Der 350 Einwohner zählende Ort bietet 2.500 Gästebetten. Die meisten Hotels in Damüls liegen direkt an der Piste, womit das Schleppen der Schi zum Lift entfällt.
Das ursprüngliche Walserdorf liegt am Schnittpunkt zwischen dem Bregenzerwald, dem Biosphärenpark Großes Walsertal und dem Laternsertal. Der markanteste Berggipfel des Gebietes ist die Damülser Mittagsspitze. Der 2.095 Meter hohe Berg ragt im Zentrum des Schigebietes unverwechselbar gen Himmel und rückt während des Schifahrens immer wieder ins Blickfeld.
Auf Schiern gelangen die Urlauber auch bis zum FIS-Schimuseum. Es liegt direkt an der Piste Nr. 6 und darf mit Schischuhen betreten werden. Die Ausstellung ist im Pfarrhaus Damüls untergebracht und umfasst 130 Jahre Vorarlberger Schi- und Rennsportgeschichte. Das Museum ist dienstags und freitags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Region ist auch abseits der Piste einen Besuch wert. Das Wandern ist im Sommer wie auch im Winter ein Vergnügen. Auf präparierten Winterwanderwegen genießen die Urlauber einen Spaziergang an der frischen Luft. „Ein empfehlenswerter Winterwanderweg ist jener von Unterdamüls nach Oberdamüls. Auf dieser schönen Tour genießen die Wanderer herrliche Ausblicke“, gibt Demuth einen Tipp.
Der 6,5 Kilometer lange Weg beginnt beim Gasthaus Glöckle und führt zum ehemals bewohnten Ortsteil Unterdamüls und weiter zum Gasthaus Jägerstüble. Dort folgen die Wanderer dem Höhenweg zur Stofel Kapelle, wo sie auf eine riesige Schaukel stoßen. Sechs sogenannte „Hutschn“ sind in der Umgebung aufgestellt und laden ein, schaukelnd die Aussicht zu genießen.
Nach einer Gehzeit von 2,5 Stunden erreichen die Ausflügler wieder den Ausgangspunkt. In dieser Region hält die Bergrettung auch ihre Sturmlaternenwanderung ab. Vom 12. Jänner bis 30. März wird jeden Montag zur nächtlichten Wanderung geladen. Eine Tour dauert 45 Minuten und ist auch für Kinder geeignet. Jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, ob er eine Sturmlaterne tragen möchte, um damit den Weg auszuleuchten. Abschließend werden die Gäste mit dem Bus zu ihrer Unterkunft gebracht.
Wer sich lieber sitzend fortbewegt, schnappt sich eine Rodel und saust die 2,5 Kilometer lange Naturrodelbahn „Uga“ hinunter. Sie wird mittwochs und freitags beleuchtet und lädt zum Rodeln unter dem Sternenhimmel ein. widlak








