„James Bond: Keine Zeit zu sterben“ Sonntag, 7.4., 20.15 Uhr ORF1 und RTL
Das 25. Spektakel um James Bond ist für Daniel Craig, 56, das fünfte und letzte. Eigentlich wollte er ja schon nach dem dritten Film aussteigen, aber erst die „Lizenz zum Sterben“ überzeugte ihn.
Nach Beendigung der Drehar-beiten zu „James Bond 007: Spectre“ im Jahr 2015 sprach Daniel Craig, 56: „Ich würde mir eher die Pulsadern aufschneiden, als noch einmal diesen Agenten zu spielen.“

Dreißig Millionen Dollar später stand der gebürtige Brite im Jahr 2019 neuerlich als Bond vor der Kamera. Für den Film mit dem irreführenden Titel „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“. Denn außer einer Gagenerhöhung hatte Craig verlangt, dass der Agent „mit der Lizenz zum Töten“ diesmal mit „der Lizenz zum Sterben“ ausgestattet würde. Nur so wäre sichergestellt, dass er für den Rest seiner Karriere nie wieder im Dienste Ihrer Majestät die bösen Buben dieser Welt jagen müsste.
Was im Drehbuch stand, erfüllte diesen Wunsch: Bond befindet sich im Ruhestand und will ein normales Leben führen. Doch ein Freund von der CIA holt ihn zurück in sein altes Leben. Bond soll helfen, einen entführten Wissenschaftler zu befreien, der an einer Bio-Waffe arbeitet. Die Mission erweist sich als brandgefährlich und Bond durchschaut bald, dass der mysteriöse Safin (Rami Malek, 42) im Hintergrund die Fäden zieht. Safin verfügt über eine tödliche neue Technologie.

Ein letztes Mal muss sich Bond auch seinem altbekannten Gegner Blofeld (Christoph Waltz, 67) stellen und dabei erkennen, dass dieser selbst aus dem Gefängnis heraus noch über großen Einfluss verfügt. Bond sieht ein, dass er diesmal Hilfe braucht.

Er bekommt sie von der Doppel-Null-Agentin Nomi (Lashana Lynch, 36), der CIA-Kollegin Paloma (Ana de Armas, 35) und seiner großen Liebe Madeleine (Lea Seydoux, 38), die er vor fünf Jahren verließ, da er ihr nicht mehr vertraute.
Das Abenteuer endet in Safins Hauptquartier auf einer zwischen Japan und Russland gelegenen Insel. Bond tötet den Ver-brecher,infiziert sich dabei jedoch mit dessen tödlichem Kampfstoff. Er lässt Madeleine und – Überraschung – die gemeinsame kleine Tochter Mathilde von Nomi in Sicherheit bringen und ordert danach bei den Briten den Beschuss der Anlage mit Raketen. Sie treffen punktgenau und töten dabei auch Bond …

„Diese Rolle war ein Teil meines Lebens“, zieht Daniel Craig Bilanz. „Und obwohl ich eigentlich nach meinem dritten 007-Einsatz bereits aussteigen wollte, bin ich jetzt froh und auch ein wenig stolz, dass es fünf geworden sind. Es kommt selten vor, dass einem Schauspieler die Gelegenheit geboten wird, Filme solcher Dimensionenzu drehen und Figuren solcher Größe zu verkörpern.“

Über seinen Nachfolger zerbricht sich der Vater zweier
Töchter – Ella, 32, aus erster Ehe, Grace, 5, aus der aktuellen mit der Mimin Rachel Weisz, 54 – nicht den Kopf. „Ich bin überzeugt, dass sie den Richtigen finden. Angeblich steht ja fest, dass es wieder ein Mann werden soll, und ich glaube, das war eine gute Entscheidung. Eine Frau mit der Lizenz zu töten – das muss nicht sein.“