„Supernasen“-Rückkehr von Thomas Gottschalk und Mike Krüger nach Velden (K)
Wer von uns beiden die längere Nase hat, darüber lässt sich streiten, aber wir können uns auf jeden Fall noch immer gut riechen“, scherzte Moderator Thomas Gottschalk, 72, und hinterließ gemeinsam mit dem Komiker Mike Krüger, 70, seinen Handabdruck in Beton.
40 Jahre nach dem ersten „Supernasen“-Film traf das Blödelduo einander zum Fest in Velden (K). „Seit den Dreharbeiten zum ,Schloss am Wörthersee‘, wo ich eine Doppelrolle gespielt habe, war ich nicht mehr vor Ort. Das ist jetzt auch schon 30 Jahre her“, erzählt Krüger. „Das Schloss am Wörthersee haben sie in der Zwischenzeit renoviert, dich nicht“, entgegnete Gottschalk mit einem Lachen, der sich ebenfalls „neu renoviert“ zeigte.

„Ja, ich habe mir meine Haare schneiden lassen. Meine Partnerin Karina hat mir dazu geraten und ich muss sagen, sie hatte den richtigen Riecher. Denn nun bekomme ich überall Komplimente, dass ich viel jünger aussehe“, freut sich Gottschalk.

Als Überraschungsgast stand dann plötzlich der Volks-Rock‘n‘Roller Andreas Gabalier, 37, auf der Bühne und spielte drei Lieder vor dem Schlosshotel Velden. „Ich bin ein großer Bewunderer der beiden Komiker. Sie stehen für Lebensfreude. Das tue ich auch“, erklärt der 37jährige.
Trotz Rollstuhl und sichtlich gezeichnet durch seine Parkinson-Erkrankung, ließ sich auch Ottfried Fischer, 68, die Zeitreise mit Krüger und Gottschalk nicht entgehen. „Ich bin jetzt Pensionist. Der Einzige, der mich noch einmal zum Arbeiten hätte bewegen können, wäre der Produzent Karli Spiehs gewesen – doch der ist leider im Jänner von uns gegangen“, bedauert der „Der Bulle von Tölz“-Darsteller.

Der Geist des „Lisa Film“-Produzenten – der nebst „Die Supernasen“ auch die Serie „Ein Schloss am Wörthersee“ auf den Weg brachte – schwebte trotzdem über der Veranstaltung. „Ich bin sicher, Karli schaut von oben zu und hat seine Riesenfreude daran“, meint der Kultregisseur vom Wörthersee, Otto Retzer, 76.