Im Winter durch die Kitzbüheler Alpen wandern
In Hopfgarten (T) beginnt der neue Winterwanderweg „KAT“. Er führt durch die Kitzbüheler Alpen. Die Strecke ist in vier Etappen unterteilt und führt bis nach St. Ulrich am Pillersee. Wandern im Winter lässt es sich auch auf der Tauplitzalm im steirischen Ausseerland. In Saalbach in Salzburg laden 140 Kilometer lange Wege ein, die Region zu Fuß zu erkunden.
Eine Wanderung durch eine verschneite Winterlandschaft ist mehr, als nur querfeldein durch den Schnee zu stapfen. Die kalte Luft erfrischt und die Sonne belebt das Gemüt. Einen ausgedehnten Spaziergang durch die Natur gibt es seit diesem Jahr in den Kitzbüheler Alpen (T).
Auf dem neu angelegten „KAT Walk Winter“ wandern Ausflügler in Talnähe von Hopfgarten bis nach St. Ulrich am Pillersee. Die 60 Streckenkilometer sind in vier Etappen unterteilt. Jede Etappe ist individuell zu gehen. Der Einstieg ist überall möglich.

Das Schöne an diesem Weg ist, dass er nicht zu anstrengend ist. „Auf der gesamten Länge sind nicht mehr als 900 Höhenmeter zu überwinden. Wir wollten ein Angebot schaffen, das sportlich nicht allzu sehr herausfordert. Die Menschen sollen erleben, wie faszinierend das Winterwandern sein kann“, erzählt Christina Jöchtl vom Kitzbüheler Alpen Marketing.
Der Beginn der Wanderung liegt in Hopfgarten. Die Spaziergänger begeben sich nach Westendorf, das nur sieben Kilometer entfernt ist. „Dafür brauchen sie nicht länger als zweieinhalb Stunden“, sagt Jöchtl.
Auf der nächsten Etappe ist das Kitzbüheler Horn ein stiller Begleiter. Von Westendorf verläuft der Weg über Brixen und Kirchberg bis Reith bei Kitzbühel. Für die 16 Kilometer sind vier Stunden Gehzeit einzuplanen. Wer noch Kraft in den Beinen hat, lässt sich von der Fleckalmbahn auf die aussichtsreiche Ehrenbachhöhe auf 1.800 Meter bringen. Dort gibt es einen Winterwanderweg mitten im Schigebiet, der in einer halben Stunde zum Hahnenkamm und zur Streif führt.

Die dritte Etappe beginnt mit einem sanften Anstieg zu den Höfen am Bichlach. Dabei fällt aufmerksamen Wanderern auf, dass die Gebäude mit dem Rücken zum Wilden Kaiser stehen. „So sind sie von der Gewitterseite abgewandt. Früher war Funktionalität wichtiger als eine schöne Aussicht.“
Der Pfad schlängelt sich weiter durch eine Wohnsiedlung am Rande Kitzbühels, über den geschichtsträchtigen Römerweg und den idyllischen Bauernweiler Wiesenschwang bis nach St. Johann in Tirol. Für die 13 Kilometer lange Strecke benötigen die Wanderer vier Stunden.

Für die letzte Etappe sollten die Ausflügler mehr Zeit einplanen. Die 23 Kilometer lange Strecke bis St. Ulrich im Pillerseetal ist mit sechseinhalb Stunden veranschlagt. Bei jedem Etappenziel gibt es eine Zug- oder eine Busanbindung, die Ausflügler zurück zum Ausgangspunkt bringt.
Sobald die Hotels wieder geöffnet sind, kann das „Rundum-Sorglos-Paket“ gebucht werden. Es beinhaltet fünf Übernachtungen mit Halbpension sowie den Gepäcktransport und kostet ab 799 Euro pro Person im Doppelzimmer. Weitere Informationen gibt es auf www.kitzbueheler-alpen.com und unter der Telefonnummer 057 507 8500.

Panoramablick und viel Sonne auf der Tauplitz (Stmk.)
Die Tauplitzalm ist eine eigenständige Welt auf 1.650 Meter Seehöhe im steirischen Ausseerland. Mit dem Auto geht es von Bad Mitterndorf über die Mautstraße auf die Alm. Weiter geht es zu Fuß, denn das Hochplateau im Toten Gebirge ist autofrei. Auf einem fünf Kilometer langen Rundweg können Ausflügler durch die Natur spazieren und die schöne Aussicht genießen.
Information: Tel.: 03688/2252, www.dietauplitz.com

In Saalbach (S) zu Fuß die Natur erleben
In Saalbach-Hinterglemm (S) können Urlauber auf 140 Kilometern durch die winterliche Landschaft spazieren. Ein schöner Rundwanderweg ist jener entlang der Sonnseitpromenade. Der zehn Kilometer lange Weg führt vom Dorfplatz in Saalbach vorbei an Bauernhöfen bis nach Jausern. Wer nicht den gesamten Rundweg gehen möchte, nimmt ab Jausern den Bus. Information: Tel.: 06541/680068, www.saalbach.com