Europas Städte brennen
Eine Welle der Gewalt rollt durch Europa. Was in Frankreich begonnen hat, greift auf andere Länder über. Die Schuld geben Politiker linken Extremisten aber auch dem politischen Islam.
Eingeschlagene Schaufenster, ausgebrannte Autos, rußverschmierte Fassaden – was als friedlicher Schülerprotest in Frankreich begonnen hat, ist völlig außer Kontrolle geraten.
„Es ist unerträglich, die Straßen unserer Städte derart verwüstet zu sehen“, sagte Präsident Emmanuel Macron nach den ersten Ausschreitungen. Er macht „spalterische
Akteure aus linksextremen Kreisen, denen sich zahlreiche Kriminelle angeschlossen haben“, für die Gewalt verantwortlich.
Die Schüler wollen zehn Milliarden Euro mehr für den Bildungsbereich. Aber die französischen Staatskassen sind leer. Die Staatsverschuldung ist so hoch wie zuletzt 1946. Allein die Zins-
kosten verschlingen so viel Geld, wie für das gesamte Bildungsbudget vorgesehen ist. Den friedlichen Demonstranten geht es nicht nur um Schulrenovierungen und kleinere Klassen, sondern auch um eine Zukunft, die für die junge Generation heute häufig düster aussieht. Das Versprechen: „Unseren Kindern wird es einmal besser gehen als uns“, ist oft nur noch eine leere Hoffnung.
Die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich liegt bei mehr als 20 Prozent, in den Vorstädten, wo der Migrationsanteil hoch ist, sogar bei mehr als 30 Prozent.
Bei uns sind es gut zehn Prozent.
Ultralinke und gewaltbereite Jugendliche haben allerdings die Schülerproteste gekapert. Zuletzt waren rund 70.000 Polizisten im Einsatz, um Herr über die Lage zu werden. In rund einem Dutzend Städten wurden Ausgangssperren verhängt.
Der französische Justizminister sagte in einem Sender über die festgenommenen Plünderer: „Unter ihnen sind Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen ohne französische Staatsbürgerschaft – aber auch Menschen, die perfekt integriert sind, Franzosen. Sie alle waren dabei.“
Für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump stehen die Schuldigen aber fest: „Die Zuwanderung von Menschen aus einer komplett anderen Welt, von Menschen mit hasserfüllten Herzen, hat dieses einst so großartige Land zerrüttet.“
Emmanuel Macron weist das zurück. „Es gab Leute, die behaupteten, wir seien von Horden von Migranten und Islamisten überrannt worden, was völlig falsch ist“, sagte der 48jährige, dessen Amtszeit bald endet.
Für Ex-Kanzler Sebastian Kurz steht hinter den Protesten eine „unheimliche Allianz aus Linksextremisten und politischem Islam“, erklärte er auf Facebook. Beide seien „Feinde der Aufklärung und unserer freien, offenen Gesellschaft. Für mich ist das die Folge von fast zwei Jahrzehnten gescheiterter Migrationspolitik. Ungarn wurde jahrelang kritisiert – heute sind Budapest, Warschau und Prag Inseln der Ruhe.“
Dass er selbst jahrelang in der Regierung saß, und zuletzt als ÖVP-Kanzler auch für die Migrationspolitik mitverantwortlich war, erwähnt der 40jährige nicht. Die von ihm vielbeschworene Schließung der Balkanroute bezeichnete etwa der burgenländische SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil einmal als
„Riesenschmäh“.
Dennoch ist Sebastian Kurz, der heute als Unternehmer sein Geld verdient, überzeugt:
„Wenn wir jetzt nicht umsteuern, sehen wir dieselben Bilder bald auch in Berlin, Wien und München.“
In Wien wurde zuletzt friedlich demonstriert, auf andere Städte sind die Krawalle übergeschwappt. In der norditalienischen Stadt Mailand wurden Mistkübel angezündet und Geschäfte geplündert. Bei den in Gewahrsam genommenen Jugendlichen waren auch elf- und zwölfjährige Kinder. Nach der Eskalation hat Ministerpräsidentin Giorgia Meloni 500 Soldaten nach Mailand geschickt, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Im albanischen Tirana ging die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor, nachdem eine Kundgebung gegen die Regierung außer Kontrolle geraten war.
In Brüssel (Belgien) eskalierten schon Anfang Oktober die Proteste gegen das Sparprogramm der Regierung. Auch in der Schweiz und in Deutschland kam es vergangenes Wochenende zu Krawallen. In Zürich wurden Pflastersteine geworfen und Schaufenster eingeschlagen.
In Frankfurt sorgten Ausschreitungen mit Verletzten und Plünderungen für Entsetzen. Die Polizei spricht von 1.000 bis 1.500 gewaltbereiten Störern. Dutzende Verdächtige wurden festgenommen, der jüngste war erst 13 Jahre alt. Der hessische CDU-Innenminister Roman Poseck erklärte danach: „Diese Tätergruppe war überwiegend migrantisch geprägt. Und auch damit müssen wir uns auseinandersetzen. Es darf hier keine falschen Tabus geben.“
„Es ist unerträglich, die Straßen unserer Städte derart verwüstet zu sehen“, sagte Präsident Emmanuel Macron nach den ersten Ausschreitungen. Er macht „spalterische
Akteure aus linksextremen Kreisen, denen sich zahlreiche Kriminelle angeschlossen haben“, für die Gewalt verantwortlich.
Die Schüler wollen zehn Milliarden Euro mehr für den Bildungsbereich. Aber die französischen Staatskassen sind leer. Die Staatsverschuldung ist so hoch wie zuletzt 1946. Allein die Zins-
kosten verschlingen so viel Geld, wie für das gesamte Bildungsbudget vorgesehen ist. Den friedlichen Demonstranten geht es nicht nur um Schulrenovierungen und kleinere Klassen, sondern auch um eine Zukunft, die für die junge Generation heute häufig düster aussieht. Das Versprechen: „Unseren Kindern wird es einmal besser gehen als uns“, ist oft nur noch eine leere Hoffnung.
Die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich liegt bei mehr als 20 Prozent, in den Vorstädten, wo der Migrationsanteil hoch ist, sogar bei mehr als 30 Prozent.
Bei uns sind es gut zehn Prozent.
Ultralinke und gewaltbereite Jugendliche haben allerdings die Schülerproteste gekapert. Zuletzt waren rund 70.000 Polizisten im Einsatz, um Herr über die Lage zu werden. In rund einem Dutzend Städten wurden Ausgangssperren verhängt.
Der französische Justizminister sagte in einem Sender über die festgenommenen Plünderer: „Unter ihnen sind Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen ohne französische Staatsbürgerschaft – aber auch Menschen, die perfekt integriert sind, Franzosen. Sie alle waren dabei.“
Für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump stehen die Schuldigen aber fest: „Die Zuwanderung von Menschen aus einer komplett anderen Welt, von Menschen mit hasserfüllten Herzen, hat dieses einst so großartige Land zerrüttet.“
Emmanuel Macron weist das zurück. „Es gab Leute, die behaupteten, wir seien von Horden von Migranten und Islamisten überrannt worden, was völlig falsch ist“, sagte der 48jährige, dessen Amtszeit bald endet.
Für Ex-Kanzler Sebastian Kurz steht hinter den Protesten eine „unheimliche Allianz aus Linksextremisten und politischem Islam“, erklärte er auf Facebook. Beide seien „Feinde der Aufklärung und unserer freien, offenen Gesellschaft. Für mich ist das die Folge von fast zwei Jahrzehnten gescheiterter Migrationspolitik. Ungarn wurde jahrelang kritisiert – heute sind Budapest, Warschau und Prag Inseln der Ruhe.“
Dass er selbst jahrelang in der Regierung saß, und zuletzt als ÖVP-Kanzler auch für die Migrationspolitik mitverantwortlich war, erwähnt der 40jährige nicht. Die von ihm vielbeschworene Schließung der Balkanroute bezeichnete etwa der burgenländische SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil einmal als
„Riesenschmäh“.
Dennoch ist Sebastian Kurz, der heute als Unternehmer sein Geld verdient, überzeugt:
„Wenn wir jetzt nicht umsteuern, sehen wir dieselben Bilder bald auch in Berlin, Wien und München.“
In Wien wurde zuletzt friedlich demonstriert, auf andere Städte sind die Krawalle übergeschwappt. In der norditalienischen Stadt Mailand wurden Mistkübel angezündet und Geschäfte geplündert. Bei den in Gewahrsam genommenen Jugendlichen waren auch elf- und zwölfjährige Kinder. Nach der Eskalation hat Ministerpräsidentin Giorgia Meloni 500 Soldaten nach Mailand geschickt, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Im albanischen Tirana ging die Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor, nachdem eine Kundgebung gegen die Regierung außer Kontrolle geraten war.
In Brüssel (Belgien) eskalierten schon Anfang Oktober die Proteste gegen das Sparprogramm der Regierung. Auch in der Schweiz und in Deutschland kam es vergangenes Wochenende zu Krawallen. In Zürich wurden Pflastersteine geworfen und Schaufenster eingeschlagen.
In Frankfurt sorgten Ausschreitungen mit Verletzten und Plünderungen für Entsetzen. Die Polizei spricht von 1.000 bis 1.500 gewaltbereiten Störern. Dutzende Verdächtige wurden festgenommen, der jüngste war erst 13 Jahre alt. Der hessische CDU-Innenminister Roman Poseck erklärte danach: „Diese Tätergruppe war überwiegend migrantisch geprägt. Und auch damit müssen wir uns auseinandersetzen. Es darf hier keine falschen Tabus geben.“








