Jürgen Vogel, 58:
Mut zur (Zahn)Lücke
Mut zur (Zahn)Lücke
Sein markantes Gebiss verhalf ihm anfangs zu Rollen von schrägen Vögeln. Derweil gilt Jürgen Vogel als heißer Tipp für romantische Charaktere.
Wenn Filmfreunde über Jürgen Vogel sprechen, kommt es eher selten vor, dass seine Zähne kein Thema sind. Heute ist sein lückenhaftes Gebiss gleichsam sein Markenzeichen, aber während seiner Pubertät hat er darunter gelitten.
„Damals war das für mich eine Katastrophe“, meint der am 29. April 1968 geborene Mime rückblickend. „Bei
mir sind, genetisch begründet, nach dem Ausfallen der Milchzähne die zweiten Zähne nur bedingt nachgekommen. Daher habe ich deutlich kleinere und
weniger Zähne als andere Menschen. Die auffälligen spitzen Zähne sind Eckzähne, die sich an einen anderen Platz gedrängt haben.“
Dass er eines Tages einer der bekanntesten deutschen Schauspieler sein würde, konnte er sich als Kind und Jugendlicher demnach nicht vorstellen. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen in einer Arbeitersiedlung der deutschen Großstadt Hamburg auf. Nachdem er die Realschule absolviert hatte, rutschte er rein zufällig ins Film- und Fernsehgeschäft. „Ich zog als 15jähriger von zu Hause aus und wollte auf eigenen Beinen stehen“, erzählt er. „Einen Plan, wie das ohne Ausbildung gehen sollte, hatte ich nicht. Ohne Vorkenntnisse erhielt ich dann einige kleine Filmrollen. Ausschlaggebend war dafür vermutlich mein ungewöhnliches Aussehen.“
Vogels Versuch, das Handwerk seriös zu lernen, scheiterte. Das Studium an einer Schauspielschule brach er nach nur einem Tag ab, er fühlte sich von den Lehrkräften eingeengt.
Heute ist klar, dass bei Vogel das „Lernen durch Praxis“ geklappt hat. „Anfangs durfte ich viele kriminelle Charaktere verkörpern, da haben meine Zähne super gepasst“, sagt er lachend. Inzwischen weiß er durch seine Begabung in allen Genres zu überzeugen. Ob in Dramen oder Komödien wie „Es ist nur eine Phase, Hase“.
Sein Privatleben ist, wie im Grunde alles bei Jürgen Vogel, außergewöhnlich. Er hat sieben Kinder von vier Frauen, war nur ein Mal verheiratet und befindet sich seit 2018 mit Kollegin Natalia Belitski, 42, im Stadium der Verlobung. Zwei gemeinsame Töchter fungieren als Bindeglied.
„Damals war das für mich eine Katastrophe“, meint der am 29. April 1968 geborene Mime rückblickend. „Bei
mir sind, genetisch begründet, nach dem Ausfallen der Milchzähne die zweiten Zähne nur bedingt nachgekommen. Daher habe ich deutlich kleinere und
weniger Zähne als andere Menschen. Die auffälligen spitzen Zähne sind Eckzähne, die sich an einen anderen Platz gedrängt haben.“
Dass er eines Tages einer der bekanntesten deutschen Schauspieler sein würde, konnte er sich als Kind und Jugendlicher demnach nicht vorstellen. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen in einer Arbeitersiedlung der deutschen Großstadt Hamburg auf. Nachdem er die Realschule absolviert hatte, rutschte er rein zufällig ins Film- und Fernsehgeschäft. „Ich zog als 15jähriger von zu Hause aus und wollte auf eigenen Beinen stehen“, erzählt er. „Einen Plan, wie das ohne Ausbildung gehen sollte, hatte ich nicht. Ohne Vorkenntnisse erhielt ich dann einige kleine Filmrollen. Ausschlaggebend war dafür vermutlich mein ungewöhnliches Aussehen.“
Vogels Versuch, das Handwerk seriös zu lernen, scheiterte. Das Studium an einer Schauspielschule brach er nach nur einem Tag ab, er fühlte sich von den Lehrkräften eingeengt.
Heute ist klar, dass bei Vogel das „Lernen durch Praxis“ geklappt hat. „Anfangs durfte ich viele kriminelle Charaktere verkörpern, da haben meine Zähne super gepasst“, sagt er lachend. Inzwischen weiß er durch seine Begabung in allen Genres zu überzeugen. Ob in Dramen oder Komödien wie „Es ist nur eine Phase, Hase“.
Sein Privatleben ist, wie im Grunde alles bei Jürgen Vogel, außergewöhnlich. Er hat sieben Kinder von vier Frauen, war nur ein Mal verheiratet und befindet sich seit 2018 mit Kollegin Natalia Belitski, 42, im Stadium der Verlobung. Zwei gemeinsame Töchter fungieren als Bindeglied.








