Vierteilige Dokumentation:
Wie sich Tiere selbst heilen
Wie sich Tiere selbst heilen
Weltweit bedienen sich Tiere bei der Apotheke der Natur. Ihr Wissen über das Heilen ist verblüffend.
Überall auf der Welt gibt es Tiere, die in der Lage sind, sich selbst medizinisch zu behandeln. Wissenschaftler nennen dieses Phänomen Zoopharmakognosie.
Von der extrem starken Magensäure der Geier, die sogar Milzbrandbakterien zerstört, bis zu Ameisen, die ihre Ameisensäure mit Baumharz zu einem wirksamen antibakteriellen Mittel mischen, zeigt sich: Manche Tiere wissen genau, wie Heilung funktioniert.
„Um herauszufinden, welche Rolle dabei der Instinkt spielt, haben wir ein Experiment mit Kapuzineraffen gewagt“, erzählt die Dokumentarfilmerin Laura Coates. „Obwohl sie keine Wildnis-Erfahrung hatten, haben sie stark riechende Pflanzen in ihr Fell gerieben, um Insekten abzuwehren. Allein aus ihrem Gefühl heraus wussten sie also, was zu tun ist, um sich zu schützen.“
Auch Krähen wissen, was gut für sie ist. Sie provozieren Ameisen, damit diese sie mit Ameisensäure besprühen – eine Art „Säuredusche“ zur Gefiederpflege.
„Beim Schutz vor der Sonne zeigt die Tierwelt ebenso Einfallsreichtum“, weiß Laura Coates. „Flusspferde etwa sondern eine rötliche Flüssigkeit ab, die UV-Strahlen streut und antiseptisch wirkt.“ Elefanten wiederum bedecken ihre Haut mit einer dicken Schlammschicht. Auch in gut geführten Tiergärten steht den Dickhäutern in einer Ecke des Geheges stets Schlamm zur Verfügung, in dem sie sich zum Vergnügen der Besucher ebenso genüsslich wie effektiv wälzen.
„Äußerst spannend wird es im Primatenbereich“, meint die Filmerin Coates. „Auf der Inselgruppe Sansibar fressen Stummelaffen Holzkohle, um sich nach dem Verzehr von unverträglichen Früchten zu entgiften.“
Wahre Meister der Selbstmedikation sind unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen. Sie nützen eine Vielzahl natürlicher Heilmittel gegen Beschwerden und behandeln nicht nur sich selbst, sondern auch einander.
Jede der Gemeinschaften verwendet dabei eigene Mittel, was auf unterschiedliche „medizinische Kulturen“ hindeutet. Schimpansen wie auch Bären suchen nach Pflanzen oder Kräutern, die ihren Stoffwechsel anregen.
Nach Teil eins der insgesamt vierteiligen Dokumentation folgt um 18.35 Uhr Teil zwei –
„Wie Tiere ihre Fruchtbarkeit steuern“.
Von der extrem starken Magensäure der Geier, die sogar Milzbrandbakterien zerstört, bis zu Ameisen, die ihre Ameisensäure mit Baumharz zu einem wirksamen antibakteriellen Mittel mischen, zeigt sich: Manche Tiere wissen genau, wie Heilung funktioniert.
„Um herauszufinden, welche Rolle dabei der Instinkt spielt, haben wir ein Experiment mit Kapuzineraffen gewagt“, erzählt die Dokumentarfilmerin Laura Coates. „Obwohl sie keine Wildnis-Erfahrung hatten, haben sie stark riechende Pflanzen in ihr Fell gerieben, um Insekten abzuwehren. Allein aus ihrem Gefühl heraus wussten sie also, was zu tun ist, um sich zu schützen.“
Auch Krähen wissen, was gut für sie ist. Sie provozieren Ameisen, damit diese sie mit Ameisensäure besprühen – eine Art „Säuredusche“ zur Gefiederpflege.
„Beim Schutz vor der Sonne zeigt die Tierwelt ebenso Einfallsreichtum“, weiß Laura Coates. „Flusspferde etwa sondern eine rötliche Flüssigkeit ab, die UV-Strahlen streut und antiseptisch wirkt.“ Elefanten wiederum bedecken ihre Haut mit einer dicken Schlammschicht. Auch in gut geführten Tiergärten steht den Dickhäutern in einer Ecke des Geheges stets Schlamm zur Verfügung, in dem sie sich zum Vergnügen der Besucher ebenso genüsslich wie effektiv wälzen.
„Äußerst spannend wird es im Primatenbereich“, meint die Filmerin Coates. „Auf der Inselgruppe Sansibar fressen Stummelaffen Holzkohle, um sich nach dem Verzehr von unverträglichen Früchten zu entgiften.“
Wahre Meister der Selbstmedikation sind unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen. Sie nützen eine Vielzahl natürlicher Heilmittel gegen Beschwerden und behandeln nicht nur sich selbst, sondern auch einander.
Jede der Gemeinschaften verwendet dabei eigene Mittel, was auf unterschiedliche „medizinische Kulturen“ hindeutet. Schimpansen wie auch Bären suchen nach Pflanzen oder Kräutern, die ihren Stoffwechsel anregen.
Nach Teil eins der insgesamt vierteiligen Dokumentation folgt um 18.35 Uhr Teil zwei –
„Wie Tiere ihre Fruchtbarkeit steuern“.








