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Ausgabe Nr. 43/2026 vom 21.10.2026, Fotos: APA-images, ZDF/Asterios Moutsokapas
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Nicolas Cage, 62 in „Longlegs“, Montag, 26.10., 22.15 Uhr auf ZDF
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Nicolas Cage verkörpert in dem Horrorfilm einen Serienkiller.
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Agent Lee Harker (Maika Monroe, l.) und Agent William Carter (Blair Underwood, r.) stoflen im Wald auf einen weiteren Hinweis im Fall Longlegs.
Nicolas Cage, 62: „Ich war ein Außerirdischer“
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Er verdiente hunderte Millionen und gab sie wieder aus. Was er dem Finanzamt schuldete, brachte Nicolas Cage an den Rand der Pleite. Doch der Lebenskünstler löste alle Probleme.
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Er wollte Schauspieler werden, das stand für den am 7. Jänner 1964 geborenen Nicolas schon in früher Kindheit fest. „Wenn ich einen Film sah, hätte ich am liebsten sofort mitgemacht“, kann er sich noch gut erinnern. Und es würde ihm auch nicht schwerfallen, davon war er überzeugt, vor allem, wenn er grad eine Science-Fiction-Geschichte sah.

„Es klingt skurril“, meint er, „aber für meine Begriffe war ich in einem Teil meiner Kindheit ein Außerirdischer. Es hat mich geradezu schockiert, als ich bei einem Arztbesuch erfuhr, dass ich ein normales Skelett und normale Organe hatte wie andere Menschen auch.“

Erst später durchschaute der kleine Nicolas, was schuld daran war, dass er sich als „Alien“ fühlte. Sein Vater, ein Literaturprofessor, hatte dem Sohn, wenn ihn dieser nervte, zuweilen mit-

geteilt, er komme ihm vor wie von einem anderen Planeten. Ja, so schnell kann ein fantasiebegabtes Kind dann zu einem „Außerirdischen“ werden.

Als diese Phase überwunden war, ging Nicolas Coppola,
Neffe des berühmten Regisseurs Francis Ford Coppola (87, „Der Pate“), bereits in die Schule. Doch nicht lang. Mit 15 Jahren nahm er Schauspielunterricht und schrieb Drehbücher.

Als er dann die erste Filmrolle bekam, änderte er seinen Namen auf Nicolas Cage, um nicht den Eindruck zu erwecken, er würde nur aufgrund seines berühmten Onkels beschäftigt.

Der weltweite Durchbruch glückte ihm 1988 als verliebter Bäcker neben Cher, 80, in der „Oscar“-prämierten Komödie „Mondsüchtig“. Elf Jahre danach erreichte Cage mit dem Drama „Leaving Las Vegas“ den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere. Für seine Darstellung eines alkoholkranken Drehbuchschreibers, der sich in eine Prostituierte verliebt, erhielt er den „Oscar“.

Danach zählte er zu den Großen Hollywoods und bewährte sich mit den Action-Krachern „The Rock“, „Con Air“ sowie den „Tempelritter“-Abenteuern auch als Kassenmagnet.

In dieser Zeit verdiente Cage rund 300 Millionen Dollar, wovon ihm freilich wenig blieb. Er erwarb 15 Wohnsitze, darunter zwei Schlösser, eines davon in Deutschland, woher seine Mutter, die Tänzerin und Choreografin Joy Vogelsang (1935–2021) stammte.

Nicht billig kamen ihn auch vier gescheiterte Ehen, aus denen zwei Kinder hervorgingen. Ein drittes hat er mit Riko Shibata, seiner aktuellen Angetrauten, die um 31 Jahre jünger ist als er.

All das und horrende Steuerschulden führten dazu, dass Nicolas Cage die meisten seiner Wohnsitze mit Verlust verkaufen musste. Spenden von Verehrern sind dennoch nicht angebracht, auch wenn ein Hurrikan eines seiner letzten Luxusanwesen vor einem Monat verwüstete und ein Riesenloch in der Auffahrt zu dem Haus verursachte.

Cage wird, notfalls auch ohne Versicherung, den Schaden beheben lassen. Die nächste Millionen-Gage lässt nicht lang auf sich warten.

„Im November beginnen die Dreharbeiten zu dem Cyber-Thriller ,C.L.A.Y‘“, verrät er. „Eine topaktuelle Geschichte um rivalisierende Hacker, auf die ich mich wahnsinnig freue.“
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