Jana Klinge, 45:
„Ich mag das Absurde“
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Am Theater erntete Jana Klinge gute Kritiken. Doch berühmt wurde sie durch eine skurrile Krimi-Reihe.
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Ihre Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckte Jana Klinge, geboren am 24. August 1980, schon früh. Mit Begeisterung machte sie bei der Theatergruppe des Gymnasiums in ihrer Heimatstadt Osnabrück (D) mit, wo sie auch maturierte.
„Während danach die meisten meiner Klassenkameradinnen noch überlegten, was sie studieren sollten, hatte ich mich bereits an einer Schauspielschule beworben und war genommen worden“, erzählt sie. Sie absolvierte mit Auszeichnung.
Mit dem staatlichen Diplom in der Tasche wirkte sie anschließend in deutschen Theatern sowohl in klassischen wie auch in modernen Stücken mit. Damals wurde sie zwar regelmäßig mit guten Kritiken verwöhnt, aber beim breiten Publikum blieb sie unbekannt.
Das änderte sich erst, als sie im Fernsehen in Inga-Lindström-Romanzen und in Krimis wie „Polizeiruf 110“ mitwirkte. Dann kam der Tag, an dem Jana Klinge die Hauptrolle der Hannah Wagner in der Reihe „Nord bei Nordwest“ angeboten wurde.
„Ich musste nicht lang überlegen, ob ich das Angebot annehmen sollte“, meint sie. „Ich habe eine Vorliebe für das Absurde, und den ,Nordwest‘-Geschichten mangelte es daran nicht. Das ist keine Krimiserie wie alle anderen, denn der Schauplatz, die Kleinstadt Schwanitz, ist ja fiktiv, die existiert nicht. Bei anderen Krimis gibt es oft Berater aus der Polizei, die genau sagen, was man in der Wirklichkeit machen würde. So eine Realitäts-Überprüfung brauchen wir nicht, bei uns ist so gut wie alles möglich. Was sich da an Skurrilitäten abspielt, macht für mich den Reiz der Reihe aus.“
Ein Millionenpublikum empfindet ähnlich wie die Darstellerin, die allerdings noch einen weiteren Grund für den Riesenerfolg ortet. „Ich glaube, unser Zugpferd ist mein Kollege Hinnerk Schönemann“, verrät sie. „Er verleiht seiner Figur eine köstliche Verschrobenheit, und das lieben die Menschen.“
Privat liebt Jana Klinge ihren Lebensgefährten, mit dem sie seit mehr als zehn Jahren liiert ist und dessen Namen sie nicht preisgibt. Nur soviel: „Vor sechs Jahren kam unsere Tochter auf die Welt, und ich bin erst zwei Monate vor ihrer Geburt bei ihm in unserer Hauptstadt Berlin eingezogen.“
Die Stadt möchte Klinge nicht missen. „Ich mag es, wenn man alles so nah beisammen hat. Kunst und Kultur, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants. Das gehört einfach zu unserem Leben dazu.“
Zum Leben der Jana Klinge gehört aber auch ihre Liebe zur Natur. „Wir versuchen, mindesten ein Mal in der Woche aus der Stadt herauszukommen. Dann wandern wir oder gehen einfach nur im Grünen spazieren. Dieses Umschalten auf Ruhe ist wichtig, um wieder für den Alltag aufzutanken.“
„Während danach die meisten meiner Klassenkameradinnen noch überlegten, was sie studieren sollten, hatte ich mich bereits an einer Schauspielschule beworben und war genommen worden“, erzählt sie. Sie absolvierte mit Auszeichnung.
Mit dem staatlichen Diplom in der Tasche wirkte sie anschließend in deutschen Theatern sowohl in klassischen wie auch in modernen Stücken mit. Damals wurde sie zwar regelmäßig mit guten Kritiken verwöhnt, aber beim breiten Publikum blieb sie unbekannt.
Das änderte sich erst, als sie im Fernsehen in Inga-Lindström-Romanzen und in Krimis wie „Polizeiruf 110“ mitwirkte. Dann kam der Tag, an dem Jana Klinge die Hauptrolle der Hannah Wagner in der Reihe „Nord bei Nordwest“ angeboten wurde.
„Ich musste nicht lang überlegen, ob ich das Angebot annehmen sollte“, meint sie. „Ich habe eine Vorliebe für das Absurde, und den ,Nordwest‘-Geschichten mangelte es daran nicht. Das ist keine Krimiserie wie alle anderen, denn der Schauplatz, die Kleinstadt Schwanitz, ist ja fiktiv, die existiert nicht. Bei anderen Krimis gibt es oft Berater aus der Polizei, die genau sagen, was man in der Wirklichkeit machen würde. So eine Realitäts-Überprüfung brauchen wir nicht, bei uns ist so gut wie alles möglich. Was sich da an Skurrilitäten abspielt, macht für mich den Reiz der Reihe aus.“
Ein Millionenpublikum empfindet ähnlich wie die Darstellerin, die allerdings noch einen weiteren Grund für den Riesenerfolg ortet. „Ich glaube, unser Zugpferd ist mein Kollege Hinnerk Schönemann“, verrät sie. „Er verleiht seiner Figur eine köstliche Verschrobenheit, und das lieben die Menschen.“
Privat liebt Jana Klinge ihren Lebensgefährten, mit dem sie seit mehr als zehn Jahren liiert ist und dessen Namen sie nicht preisgibt. Nur soviel: „Vor sechs Jahren kam unsere Tochter auf die Welt, und ich bin erst zwei Monate vor ihrer Geburt bei ihm in unserer Hauptstadt Berlin eingezogen.“
Die Stadt möchte Klinge nicht missen. „Ich mag es, wenn man alles so nah beisammen hat. Kunst und Kultur, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants. Das gehört einfach zu unserem Leben dazu.“
Zum Leben der Jana Klinge gehört aber auch ihre Liebe zur Natur. „Wir versuchen, mindesten ein Mal in der Woche aus der Stadt herauszukommen. Dann wandern wir oder gehen einfach nur im Grünen spazieren. Dieses Umschalten auf Ruhe ist wichtig, um wieder für den Alltag aufzutanken.“
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