Ausgabe Nr. 32/2026 vom 05.08.2026, Fotos: ZDF/Maik Flöder, ZDF/Eugen Shkolnikov, APA-Images, ZDF/Frank Beer
Horst Lichter, 64:
Er hört auf sein Herz
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Mit „Bares für Rares“ gelang Horst Lichter ein deutsches Quotenwunder. Er und das ZDF genießen es.
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Kürzlich sagte Horst Lichter über seine einstigen Schicksalsschläge: „Ich mag den, der ich heute bin. Der wäre ich nicht, wäre früher irgendetwas anders gelaufen.“ Leicht hatte es Lichter nicht. Geboren am 15. Jänner 1962, brach er sich als Zwölfjähriger beim Schulsport einen Brustwirbel und verbrachte im Gipskorsett fast ein Jahr im Spital.
Mit 14 Jahren begann er eine Kochlehre, mit 19 heiratete er seine Jugendliebe, das erste von drei Kindern starb an plötzlichem Kindstod.
Er schuftete wie ein Verrückter, um das gekaufte Haus abzahlen zu können, und hatte mit 25 Jahren seinen ersten und bald darauf seinen zweiten Schlaganfall. Zwei Jahre später erlitt er einen Herzinfarkt. „Damals wurde mir klar, dass ich mein Leben ändern musste“, erinnert sich Lichter.
Es zog ihn zurück an den Herd, und er eröffnete sein eigenes Lokal, das bald als Geheimtipp galt. Auch vom Fernsehen wurde er entdeckt, wo er den steirischen Sternekoch Johann Lafer, 68, kennenlernte. Gemeinsam moderierten sie von 2006 bis 2017 die Erfolgsreihe „Lafer! Lichter! Lecker!“.
Nun war Lichter bereits ein Bildschirm-Schwergewicht, eine Steigerung schien kaum möglich, aber sie kam. Seit 2013 führt er durch „Bares für Rares“, die quotenstärkste „Trödelshow“ der deutschen Fernsehgeschichte.
Der „Horst“, seine Schmuck- und Antiquitäten-Experten sowie die Händlerschar mit dem Österreicher Wolfgang Pauritsch, 54, und dem urigen „Waldi“ Lehnertz, 59, an der Spitze werden von vielen Deutschen bereits als „Familienmitglieder“ empfunden. Ebenso wie von den Verkaufswilligen, von denen es den meisten eine Ehre ist, den Herrn Lichter duzen und als Horst ansprechen zu dürfen. Die Folge sind tägliche Millionenquoten schon am Nachmittag.
Vier Mal im Jahr gibt‘s aber auch Sendungen zur besten Sendezeit, wie jetzt mit dem malerischen Schloss Ehreshoven als Schauplatz. Hier werden den Händlern besonders wertvolle oder ausgefallene Exponate angeboten, und die Händlerschar hat noch mehr Bares eingesteckt als bei den üblichen Sendungen.
Der Mann mit dem markanten Schnurrbart schwärmt von den Sondersendungen. „Für mich sind diese Schloss-Veranstaltungen immer ein Fest für die Seele, ein märchenhafter Rahmen für unsere Sendung. Mehr kann ich mir nicht wünschen.“
In dritter Ehe mit seiner Frau Nada seit 1998 glücklich, denkt Lichter nicht an den Ruhestand. „Nein, da höre ich auf mein Herz. Solange die Sendung so viele Menschen und natürlich auch mich glücklich macht, werde ich doch nicht aufhören.“
Mit 14 Jahren begann er eine Kochlehre, mit 19 heiratete er seine Jugendliebe, das erste von drei Kindern starb an plötzlichem Kindstod.
Er schuftete wie ein Verrückter, um das gekaufte Haus abzahlen zu können, und hatte mit 25 Jahren seinen ersten und bald darauf seinen zweiten Schlaganfall. Zwei Jahre später erlitt er einen Herzinfarkt. „Damals wurde mir klar, dass ich mein Leben ändern musste“, erinnert sich Lichter.
Es zog ihn zurück an den Herd, und er eröffnete sein eigenes Lokal, das bald als Geheimtipp galt. Auch vom Fernsehen wurde er entdeckt, wo er den steirischen Sternekoch Johann Lafer, 68, kennenlernte. Gemeinsam moderierten sie von 2006 bis 2017 die Erfolgsreihe „Lafer! Lichter! Lecker!“.
Nun war Lichter bereits ein Bildschirm-Schwergewicht, eine Steigerung schien kaum möglich, aber sie kam. Seit 2013 führt er durch „Bares für Rares“, die quotenstärkste „Trödelshow“ der deutschen Fernsehgeschichte.
Der „Horst“, seine Schmuck- und Antiquitäten-Experten sowie die Händlerschar mit dem Österreicher Wolfgang Pauritsch, 54, und dem urigen „Waldi“ Lehnertz, 59, an der Spitze werden von vielen Deutschen bereits als „Familienmitglieder“ empfunden. Ebenso wie von den Verkaufswilligen, von denen es den meisten eine Ehre ist, den Herrn Lichter duzen und als Horst ansprechen zu dürfen. Die Folge sind tägliche Millionenquoten schon am Nachmittag.
Vier Mal im Jahr gibt‘s aber auch Sendungen zur besten Sendezeit, wie jetzt mit dem malerischen Schloss Ehreshoven als Schauplatz. Hier werden den Händlern besonders wertvolle oder ausgefallene Exponate angeboten, und die Händlerschar hat noch mehr Bares eingesteckt als bei den üblichen Sendungen.
Der Mann mit dem markanten Schnurrbart schwärmt von den Sondersendungen. „Für mich sind diese Schloss-Veranstaltungen immer ein Fest für die Seele, ein märchenhafter Rahmen für unsere Sendung. Mehr kann ich mir nicht wünschen.“
In dritter Ehe mit seiner Frau Nada seit 1998 glücklich, denkt Lichter nicht an den Ruhestand. „Nein, da höre ich auf mein Herz. Solange die Sendung so viele Menschen und natürlich auch mich glücklich macht, werde ich doch nicht aufhören.“
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