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Ausgabe Nr. 27/2026 vom 01.07.2026, Fotos: Bianca Puschl, Alois Stingl, Erwin Pramhofer, zvg
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„Ich wechsle in eine Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft“
Mark Steininger, 14
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„Ich wechsle an die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule“
Leonie Steinhofer, 14
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„Ich bin künftig an einer Schule mit Theater- und Musikschwerpunkt“
Sophie Dannhäuser, 16
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„Ich gehe in die Sportmittelschule“
Martin Jäger, 10
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„Wir wechseln ans Gymnasium“
Sarah und Julia Groschopfer, 10
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„Ich wechsle an eine Golfschule in Amerika“
Fabian Leitner, 12
Erst Ferien, dann neue Schule
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In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnen am Freitag die Ferien. Die übrigen Bundesländer folgen eine Woche später. Dann bleiben neun Wochen Zeit zur Erholung.
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„Ich wechsle in eine Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft“
Mark Steininger, 14


Rund 80 Kilometer liegen zwischen der privaten
Mittelschule Marianum in Freistadt (OÖ) und Mark
Steiningers neuer Schule, der Höheren Lehranstalt für
Umwelt und Wirtschaft (HLUW) Yspertal (NÖ), in die
der 14jährige im Herbst wechseln wird.

Deshalb wird der Oberösterreicher künftig im Internat wohnen. „Die Schule passt ideal zu mir, weil dort viele Projekte im Freien stattfinden“, erzählt Mark Steininger, der sich schon von Kindesbeinen an für Natur und Umwelt interessiert hat. Auch beim Aufstehen in der Früh sieht er einen Vorteil. „Bisher musste ich um sechs Uhr aus dem Bett, im Internat ist erst eine Stunde später Tagwache.“

Bevor der neue Schulalltag beginnt, genießt der 14jährige aber noch die Ferien daheim in Windhaag bei Freistadt. „Ich treffe Freunde, freue mich aufs Baden und darauf, noch einmal richtig viel freie Zeit zu haben.“


„Ich wechsle an die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule“
Leonie Steinhofer, 14


Ich will mehr über Tiere und Wirtschaft lernen“, erzählt Leonie Steinhofer. Deshalb möchte die 14jährige von der Informatikschule Aurolzmünster an die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule Andorf (OÖ) wechseln.

Ein angenehmer Nebeneffekt dabei ist, dass an der Schule auch viel gekocht wird.„Ich möchte dort unbedingt einmal eine Lasagne zubereiten“, meint Leonie Steinhofer, die recht gelassen auf ihren neuen Lebensabschnitt blickt.

„Sorgen begleiten mich nicht. Ich gehe mit einem guten Gefühl in die Schule.“ Am meisten freut sie sich darauf, neue Freunde kennenzulernen. Bevor es so weit ist, will sie noch den Sommer auskosten. „Ich werde baden und die Schafe des Nachbarn betreuen.“


„Ich bin künftig an einer Schule mit Theater- und Musikschwerpunkt“
Sophie Dannhäuser, 16


Von einer Mittelschule in Salzburg führt der pädago-
gische Weg für Sophie Dannhäuser im Herbst nach München (D). Dort wird die 16jährige eine städtische Schule mit Theater- und Musikschwerpunkt besuchen und unter der Woche in einem Schülerheim wohnen.

„Ich liebe Musik, das Theater und alles, was mit der Bühne zu tun hat“, erzählt sie. Deshalb freut sie sich darauf, die Schule und die Schauspielausbildung
bald verbinden zu können sowie neue Seiten an
diesem vielfältigen Beruf kennenzulernen. Ganz
ohne Aufregung erfolgt der Schritt Richtung bayerische
Metropole freilich nicht. „München ist groß,
und ich kenne dort nur die Cousine meiner Mama.“

Den Sommer genießt Sophie noch daheim in Salzburg mit ihrem ersten Freund. „Wir sind erst
seit Kurzem zusammen, deshalb möchte ich
noch möglichst viel Zeit mit ihm verbringen.“


„Ich gehe in die Sportmittelschule“
Martin Jäger, 10


Von der Volksschule St. Johann im Lavanttal wechselt Martin Jäger im Herbst an die Sportmittelschule St.
Stefan (K). Ihm ist die Entscheidung nicht schwer-
gefallen. „Mein Bruder geht auch dort zur Schule und ich mache gerne Sport“, erzählt der Zehnjährige, der sich auf mehr Turnstunden und die Sportbewerbe freut.
„Es gibt Cross-Country-Läufe, Leichtathletik und
die Fußball-Schülerliga – das wird sicher super.“

Der Sport begleitet Martin Jäger natürlich auch in den Ferien. „Vielleicht fahren wir nach Barcelona (Spanien). Dort möchte ich mir das Fußballstadion anschauen.“ Danach stehen Kroatien und Italien auf dem Urlaubsplan. „In Kroatien freue ich mich aufs Schwimmen im Meer, in Italien auf das gute Essen“, sagt der Kärntner, der beim SC St. Stefan Fußball spielt.

Trotz Sommerpause trainiert er daheim weiter
und absolviert sogar ein Individualtraining,
„damit meine Technik besser wird“.


„Wir wechseln ans Gymnasium“
Sarah und Julia Groschopfer, 10


Die Zwillingsschwestern wechseln nach den Ferien von der Volksschule St. Andrä ans Gymnasium nach Wolfsberg (K). „Das finden wir richtig schön, weil wir gerne miteinander lernen und uns gegenseitig helfen“, erzählt Sarah.

Einen ersten Eindruck von ihrer neuen Schule konnten sich die zehnjährigen Mädchen bereits beim Tag der offenen Tür verschaffen. „Wir haben einen Anti-Stress-Ball gebastelt, Experimente durchgeführt, und der Mathematik-Professor hat lustige Aufgaben an der Tafel vorgerechnet.“ Sarah freut sich auf die neuen Fächer, Julia unter anderem auf die Ausflüge. „Und natürlich sind wir gespannt auf unsere Lehrer und die neuen Klassenkameraden.“

Vorher genießen die Zwillinge aber noch den Sommer. „Wir machen Urlaub in Thailand, werden viel baden, Rad fahren und natürlich jeden Tag ein Eis essen“, meint Julia lachend.


„Ich wechsle an eine Golfschule in Amerika“
Fabian Leitner, 12


Für Fabian Leitner bricht nach den Ferien nicht nur die Zeit des Lernens an einer neuen Schule an, für ihn ändert sich sogar das Leben.

Denn der Zwölfjährige zieht mit seinen Eltern von Graz, wo er bisher ein Gymnasium besucht hat, nach Florida in den Süden Amerikas. Dort geht er künftig auf eine private Schule, an der Golf auf dem Stundenplan steht.

„Ich bin ein bisschen aufgeregt, weil dort Englisch gesprochen wird. Deshalb übe ich fleißig die Sprache“, erzählt er. Gleichzeitig überwiegt die Vorfreude: „Ich finde es ,cool‘, dass ich dort nicht nur lernen, sondern auch viel trainieren kann.“ Golf spielt er schon seit einigen Jahren, am liebsten mit seinem Papa.

In Amerika möchte er vor allem seinen Abschlag
verbessern. Bis zur Übersiedlung genießt Fabian
Leitner den Sommer daheim mit seinen Freunden.

„Am meisten werde ich meine Oma vermissen“, sagt er. „Aber sie hat versprochen, mich zu besuchen.“
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