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Ausgabe Nr. 23/2026 vom 02.06.2026, Fotos: All mauritius, AdobeStock, zvg, All mauritius, AdobeStock
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Wald-Vergissmeinnicht:
Zweijährig, bis zu 40 Zentimeter hoch und bis -28 Grad winterhart.
Blüht: von April bis Juli.
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Sumpf-Vergissmeinnicht:
Mehrjährig, bis zu 80 Zentimeter hoch und bis -23 Grad winterhart.
Blüht: von Juni bis August.
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Alpen-Vergissmeinnicht:
Mehrjährig, 5 bis 15 Zentimeter hoch und bis -34 Grad winterhart.
Blüht: von Mai bis September.
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Acker-Vergissmeinnicht:
Einjährig, 10 bis 40 Zentimeter hoch und bis -28 Grad winterhart.
Blüht: von April bis Oktober.
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Ab April leuchtet das Vergissmeinnicht meist in Blau, selten auch in Weiß oder Rosa.
Vergiss-mein-nicht
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Es ist klein, blau und hat den schönsten Namen der Blumenwelt. Das Vergissmeinnicht steht für ewige Treue und gilt als eines der pflegeleichtesten Gewächse überhaupt.
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Bekannt ist das zauberhafte Blümchen bereits seit der Antike. Die botanische Bezeichnung ist griechischen Ursprunges und bedeutet „Mäuseohr”, was angeblich auf die spezielle Blattform zurückzuführen ist.

Der Legende nach hat die kleine Blume einst Gott gebeten, sie bei der Namensgebung nicht zu vergessen. Daraufhin gab der Schöpfer ihr den Namen „Vergissmeinnicht“.

Eine andere Erzählung aus dem Mittelalter besagt, dass ein Ritter beim Blumenpflücken für sein geliebtes Burgfräulein in einen Fluss fiel. Bevor er von der Strömung fortgerissen wurde und wegen seiner schweren Rüstung unterging, warf er ihr noch schnell den Strauß mit den Worten „Vergiss mein nicht“ zu.

Ob die Geschichten stimmen, weiß niemand. Aber sie haben das Vergissmeinnicht zum Symbol für ewige Treue und Erinnerung gemacht.Auch in vielen anderen Ländern wird die Blume so genannt. Im Englischen heißt sie „Forget-me-not“, Niederländer sagen „Vergeet-mij-nietje“ und Italiener „Non ti scordar di me“. Selbst in China heißt die Blume „wu wang cao“ und entspricht damit eins zu eins der deutschen Bedeutung.

Lange Zeit galt das 15 bis 40 Zentimeter große Frühlingsblümchen aus der Familie der Raublattgewächse als Wildpflanze. Erst im 19. Jahrhundert fingen englische und deutsche Gärtner damit an, sie auch als Gartenpflanze zu kultivieren. „Weltweit gibt es mittlerweile mehr als 50 verschiedene Arten. Davon sind 41 in Europa und zwölf in unserem Land heimisch“, erklärt die Kärntner Gärtnermeisterin Bettina Bayer-Grilz vom Blumenfachhandel „Bellaflora“.

Vor allem in Kärnten und der Steiermark entdecken Spaziergänger im Juni oft ganze Wiesen, die von Wald-Vergissmeinnicht blau gefärbt sind – selten kommt auch eine weiße oder rosa Färbung vor. Das Sumpf-Vergissmeinnicht findet sich häufig an feuchten Bachufern, während sich das Alpen-Vergissmeinnicht in Höhen von 2.000 Metern zwischen Felsen und Schneefeldern wohlfühlt.

„Die zarten und zugleich robusten Pflanzen sind äußerst anpassungsfähig und kommen mit unterschiedlichen Standortbedingungen gut zurecht. Bevorzugt werden sonnige bis halbschattige Lagen auf lockeren, durchlässigen und frischen Böden“, berichtet die Fachfrau. Pralle Sonne vertragen sie, „aber nur, wenn die Erde stets leicht feucht bleibt und nicht austrocknet.“ Generell fühlen sich Vergissmeinnicht unter Sträuchern, am Teichrand oder im Schatten von Mauern am wohlsten. Das im Handel und in Gärten am weitesten verbreitete Wald-Vergissmeinnicht ist zweijährig – bildet also im ersten Jahr nach der Keimung zunächst eine Blattrosette und blüht im zweiten Jahr. Danach sterben die Pflanzen ab, haben sich aber längst selbst ausgesät.

„Wer also einmal Vergissmeinnicht im Garten hat, hat sie meist für immer“, weiß die Gärtnermeisterin.

Es gibt allerdings auch rein einjährige Vertreter wie das Acker-Vergissmeinnicht, das seinen gesamten Lebenszyklus in wenigen Monaten abschließt. Auch die Blütezeit unterscheidet sich je nach Art. Während das Wald-Vergissmeinnicht als Frühblüher von April bis Juli erstrahlt, zeigt das Sumpf-Vergissmeinnicht erst später, meist von Juni bis August, seine hellblauen Blüten.

„Besonders harmonisch wirken Vergissmeinnicht in Kombination mit anderen Frühlingsblühern wie Tulpen, Narzissen oder Anemonen“, schwärmt Bettina Bayer-Grilz.

Die Blümchen sind aber auch ein perfekter „Platzhalter“ für Stauden, die später austreiben oder größer werden. So bedecken sie zwischenzeitlich den Boden und unterdrücken unerwünschten Wildkrautbewuchs.

Dünger benötigen Vergissmeinnicht kaum. Für eine reichere Blüte im nächsten Jahr können mehrjährige Arten jedoch im Herbst zurückgeschnitten werden. Auch den Winter überstehen die Pflanzen in der Regel problemlos. „Zum Schutz vor starkem Frost sollten sie im Garten sicherheitshalber mit einer Schicht aus dünnen Ästen und Zweigen abgedeckt werden“, rät die Fachfrau.

Vergissmeinnicht lassen sich zudem problemlos in Töpfe einsetzen oder in größere Kästen umpflanzen.

„Ein größeres Erdvolumen verbessert dabei die Wasserspeicherung und reduziert den Gießaufwand“, weiß Bettina Bayer-Grilz. Als Schnittblume ist das Vergissmeinnicht hingegen eher ungewöhnlich – die Stiele sind kurz und die Blüten winzig. „Doch in kleinen Sträußchen, in einer Vase mit Gänseblümchen arrangiert, wirken sie bezaubernd.“ Hwie
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