Inka Bause, 57:
„Alleinsein macht mir Angst“
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Beim Verkuppeln von Landwirten und Landwirtinnen ist sie extrem erfolgreich. Bei ihrem eigenen Liebesleben ist Inka Bauses Erfolg hingegen überschaubar. Dabei fürchtet sich die Moderatorin schon jetzt vor der Alterseinsamkeit.
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Die ersten Jahre ihres Lebens war sie vor allem „die Tochter von“. Ihr Vater Arndt Bause zählte zu den erfolgreichsten Schlagerkomponisten der früheren DDR.
Tochter Inka, geboren am 21. November 1968, erbte seine Musikalität und wurde bereits in der Volksschule beim Geigespielen von einem ostdeutschen Talentesucher entdeckt. Anschließend erhielt sie auch Klavier- und Gesangsunterricht.
Als 16jährige trat Inka Bause dann mit dem Lied „Spielverderber“ in einer Silvestershow auf und wurde über Nacht berühmt. „Ich war damals in der DDR ein ,Teenie-Star‘“, blickt sie zurück. „Man kann ja viel erzählen, aber dafür gibt es massenhaft Zeugen. Straßen mussten abgesperrt werden, wenn ich kam, und die Polizei war immer dabei. Ich schrieb stundenlang Autogramme. Es war ein Wahnsinn, kaum anders als bei den ,Teenie-Stars‘ im Westen.“
Dann kam die Wende, also der Fall der Berliner Mauer und die deutsche Wiedervereinigung. Für Inka Bause bedeutete das: „Ich musste wieder von vorn anfangen. Zehn Jahre habe ich überhaupt nicht gesungen, die Plattenfirmen nervten mich, es gab kein Mitspracherecht. Daraufhin begann ich, meinen Weg als Moderatorin zu gehen.“
Geld spielte dabei natürlich auch eine Rolle. „Ich musste einige Stellen annehmen, die mir wenig Freude bereiteten“, gesteht Bause. „Ich machte sie, weil ich ja sonst nichts verdient hätte. Aber ich habe stets darauf geachtet, dass ich mich als Sängerin und als Person nicht beschädige.“
Mittlerweile kann sie sich einige Mitarbeiter leisten und Platten so produzieren, wie sie will. „Das ist ein Privileg“, betont sie. „Und ich kann mich beim Sender RTL und bei ,Bauer sucht Frau‘ nur bedanken, denn ohne diesen Erfolg könnte ich das nicht finanzieren.“
Jetzt präsentiert Inka Bause eine neue Staffel von „Bauer sucht Frau International“ und kuppelt dabei in acht Folgen rund um den Erdball. „Es ist wieder eine wunderbar emotionale Angelegenheit, die von echten Gefühlen und Abenteuern lebt“, beteuert sie.
Seltsam, dass diese Frau, die vor der Kamera so erfolgreich Paare zusammenbringt, in ihrem eigenen Leben mit 57 Jahren noch immer nicht ihren Traummann gefunden hat. Von 1996 bis 2005 war sie mit dem Sänger und Komponisten Hendrik Bruch verheiratet und hat mit ihm die 29jährige Tochter Anneli, aber derzeit ist sie Single. Obwohl sie offen zugibt: „Ich will nicht allein alt werden, das Alleinsein macht mir Angst.“
Auch dass ihre Tochter der Liebe wegen nach Schweden auswanderte, tut weh. „Wir pendeln beide, um uns möglichst oft zu sehen“, tröstet sich die Mama.
Tochter Inka, geboren am 21. November 1968, erbte seine Musikalität und wurde bereits in der Volksschule beim Geigespielen von einem ostdeutschen Talentesucher entdeckt. Anschließend erhielt sie auch Klavier- und Gesangsunterricht.
Als 16jährige trat Inka Bause dann mit dem Lied „Spielverderber“ in einer Silvestershow auf und wurde über Nacht berühmt. „Ich war damals in der DDR ein ,Teenie-Star‘“, blickt sie zurück. „Man kann ja viel erzählen, aber dafür gibt es massenhaft Zeugen. Straßen mussten abgesperrt werden, wenn ich kam, und die Polizei war immer dabei. Ich schrieb stundenlang Autogramme. Es war ein Wahnsinn, kaum anders als bei den ,Teenie-Stars‘ im Westen.“
Dann kam die Wende, also der Fall der Berliner Mauer und die deutsche Wiedervereinigung. Für Inka Bause bedeutete das: „Ich musste wieder von vorn anfangen. Zehn Jahre habe ich überhaupt nicht gesungen, die Plattenfirmen nervten mich, es gab kein Mitspracherecht. Daraufhin begann ich, meinen Weg als Moderatorin zu gehen.“
Geld spielte dabei natürlich auch eine Rolle. „Ich musste einige Stellen annehmen, die mir wenig Freude bereiteten“, gesteht Bause. „Ich machte sie, weil ich ja sonst nichts verdient hätte. Aber ich habe stets darauf geachtet, dass ich mich als Sängerin und als Person nicht beschädige.“
Mittlerweile kann sie sich einige Mitarbeiter leisten und Platten so produzieren, wie sie will. „Das ist ein Privileg“, betont sie. „Und ich kann mich beim Sender RTL und bei ,Bauer sucht Frau‘ nur bedanken, denn ohne diesen Erfolg könnte ich das nicht finanzieren.“
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