DJ Ötzi:
„Tirol ist in mein Herz tätowiert“
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Der Tiroler Gerry Friedle, besser bekannt als DJ Ötzi, ist der Mann für partytaugliche Musik. Aber der 55jährige aus Sankt Johann, der heute in Salzburg lebt, hat auch eine ernste Seite, die er auf seinem neuen Album „ÖHA“ kreativ auslebt. Dabei werden seine Partyhits auf der ganzen Welt gespielt, wie er dem WOCHE-Reporter Steffen Rüth erzählt hat.
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Herr Friedle, wird Österreich bei der Fußball-Weltmeisterschaft eine gute Rolle spielen?
Ich bin da relativ optimistisch. Wir haben mit Ralf Rangnick einen super Trainer und eine Vorrundengruppe, in der wir eine echte Chance haben. Algerien wird schwierig, gegen Argentinien können wir mit viel Glück vielleicht einen Punkt mitnehmen, Jordanien sollten wir schlagen. Ja, und dann ist zwar alles möglich, allerdings warten in der nächsten Runde wahrscheinlich die Spanier auf uns.
Spielen Sie selbst Fußball?
Ich habe lange Hallenfußball mit Freunden gespielt, jeden Mittwoch haben wir uns getroffen. Seit ein, zwei Jahren spiele ich jedoch nicht mehr. Jetzt ist eher Golf mein Sport.
Ist vermutlich altersgerechter?
So ist es. Ich liebe es, mich zu bewegen und Sport zu machen, aber ich bin nicht mehr der Schnellste. Golf spiele ich schon seit 25 Jahren, auch da mag ich das Gesellige mit Freunden. Und ich fahre natürlich immer noch regelmäßig Schi.
Und bei der Einkehr in die Hütte hören Sie dann Ihre eigenen Hits. Wie ist das?
Ach, das bin ich gewohnt. Selbst, wenn ich in Amerika in ein Stadion gehe, höre ich als Erstes „Hey Baby“. Meine Lieder werden auf der ganzen Welt gespielt. Dass allerdings in diesem Winter das Lied „Tirol“ so abgegangen ist, damit habe ich nicht gerechnet. Das Lied ist 13 oder 14 Jahre alt, und plötzlich wird es so erfolgreich, egal, ob auf den Schihütten oder in den Klubs.
Das Lied ist quasi Ihre Tiroler Version der 80er-Jahre-Nummer „Down Under“ von „Men At Work“. Was ist da passiert, dass das jetzt so ein Hit wurde?
Wir haben nur einen kleinen Beitrag auf TikTok gemacht, wo sich Millionen meiner Anhänger tummeln. Und dann ist die Jugend darauf abgefahren. Menschen, die gar nicht auf der Welt waren, als der „Anton aus Tirol“ herauskam. Vielleicht spielt der Zeitgeist eine Rolle. Ich bin äußerst heimatverbunden. Tirol ist für immer in mein Herz tätowiert.
Auf Ihrem neuen Album „ÖHA“ singen Sie ein Duett mit Ihrer Tochter …
Ja, das Stück heißt „Ein Licht“ und handelt von dem, was dich stark macht. Der Hafen Heimat. Der Hafen Familie. Für mich auch der Hafen Glaube. So lange das Licht für mich da ist, bin ich nie alleine. Und diesen Gedanken von einem Leitstern wollte ich mit Lisa-Marie so darstellen, dass sich auch die Menschen, die das Lied hören, nicht alleine fühlen.
Auch „In The Ghetto“, die Coverversion von Elvis Presley, singen Sie zusammen. Macht Ihre Tochter das jetzt beruflich?
Nein, nein, sie hat einen anderen Fokus. Sie möchte im Medienbereich arbeiten, Moderatorin und Reporterin werden. Bei allem, was sie macht, hoffe ich als Papa, dass sie glücklich ist.
Sie sind im Jahr 2017 mit gesundheitlichen Problemen und Selbstzweifeln im Gepäck den Jakobsweg gegangen. Wie hat Sie diese Zeit geprägt?
Ich bin zu mir gekommen. Gehen ist ja ohnehin meditativ. Mir hat das geholfen, ruhiger zu werden, zu reflektieren und einfach loszulassen. Wer sich selbst spüren will, dem kann ich den Jakobsweg nur empfehlen.
Balladen wie „Ich schwöre“ oder „Ich kann dich seh‘n“ zeigen einen nachdenklichen DJ Ötzi …
Auch solche ernsthaften Lieder gehören zu mir. Sie sollen aufbauen und Mut machen in einer Zeit, in der wir alle miteinander vereinsamen. „Ich kann dich seh‘n“ drückt Wertschätzung aus und soll aufmuntern.
Ich bin da relativ optimistisch. Wir haben mit Ralf Rangnick einen super Trainer und eine Vorrundengruppe, in der wir eine echte Chance haben. Algerien wird schwierig, gegen Argentinien können wir mit viel Glück vielleicht einen Punkt mitnehmen, Jordanien sollten wir schlagen. Ja, und dann ist zwar alles möglich, allerdings warten in der nächsten Runde wahrscheinlich die Spanier auf uns.
Spielen Sie selbst Fußball?
Ich habe lange Hallenfußball mit Freunden gespielt, jeden Mittwoch haben wir uns getroffen. Seit ein, zwei Jahren spiele ich jedoch nicht mehr. Jetzt ist eher Golf mein Sport.
Ist vermutlich altersgerechter?
So ist es. Ich liebe es, mich zu bewegen und Sport zu machen, aber ich bin nicht mehr der Schnellste. Golf spiele ich schon seit 25 Jahren, auch da mag ich das Gesellige mit Freunden. Und ich fahre natürlich immer noch regelmäßig Schi.
Und bei der Einkehr in die Hütte hören Sie dann Ihre eigenen Hits. Wie ist das?
Ach, das bin ich gewohnt. Selbst, wenn ich in Amerika in ein Stadion gehe, höre ich als Erstes „Hey Baby“. Meine Lieder werden auf der ganzen Welt gespielt. Dass allerdings in diesem Winter das Lied „Tirol“ so abgegangen ist, damit habe ich nicht gerechnet. Das Lied ist 13 oder 14 Jahre alt, und plötzlich wird es so erfolgreich, egal, ob auf den Schihütten oder in den Klubs.
Das Lied ist quasi Ihre Tiroler Version der 80er-Jahre-Nummer „Down Under“ von „Men At Work“. Was ist da passiert, dass das jetzt so ein Hit wurde?
Wir haben nur einen kleinen Beitrag auf TikTok gemacht, wo sich Millionen meiner Anhänger tummeln. Und dann ist die Jugend darauf abgefahren. Menschen, die gar nicht auf der Welt waren, als der „Anton aus Tirol“ herauskam. Vielleicht spielt der Zeitgeist eine Rolle. Ich bin äußerst heimatverbunden. Tirol ist für immer in mein Herz tätowiert.
Auf Ihrem neuen Album „ÖHA“ singen Sie ein Duett mit Ihrer Tochter …
Ja, das Stück heißt „Ein Licht“ und handelt von dem, was dich stark macht. Der Hafen Heimat. Der Hafen Familie. Für mich auch der Hafen Glaube. So lange das Licht für mich da ist, bin ich nie alleine. Und diesen Gedanken von einem Leitstern wollte ich mit Lisa-Marie so darstellen, dass sich auch die Menschen, die das Lied hören, nicht alleine fühlen.
Auch „In The Ghetto“, die Coverversion von Elvis Presley, singen Sie zusammen. Macht Ihre Tochter das jetzt beruflich?
Nein, nein, sie hat einen anderen Fokus. Sie möchte im Medienbereich arbeiten, Moderatorin und Reporterin werden. Bei allem, was sie macht, hoffe ich als Papa, dass sie glücklich ist.
Sie sind im Jahr 2017 mit gesundheitlichen Problemen und Selbstzweifeln im Gepäck den Jakobsweg gegangen. Wie hat Sie diese Zeit geprägt?
Ich bin zu mir gekommen. Gehen ist ja ohnehin meditativ. Mir hat das geholfen, ruhiger zu werden, zu reflektieren und einfach loszulassen. Wer sich selbst spüren will, dem kann ich den Jakobsweg nur empfehlen.
Balladen wie „Ich schwöre“ oder „Ich kann dich seh‘n“ zeigen einen nachdenklichen DJ Ötzi …
Auch solche ernsthaften Lieder gehören zu mir. Sie sollen aufbauen und Mut machen in einer Zeit, in der wir alle miteinander vereinsamen. „Ich kann dich seh‘n“ drückt Wertschätzung aus und soll aufmuntern.
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