Ausgabe Nr. 16/2026 vom 15.04.2026, Fotos: Thoams&Thomas, ARD Degeto Film/WDR/W&B Television GmbH
Ulrike C. Tscharre, 53:
„Ich weiß immer,
wer der Täter ist“
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Durch die „Lindenstraße“ wurde Ulrike C. Tscharre bekannt. Jetzt beschert die „halbe Österreicherin“ dem Publikum als Zielfahnderin Hochspannung.
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Ihre Karriere begann im Kindergarten. „Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich mich dort immer ins sogenannte Verkleidungseck gesetzt und mich verkleidet habe“, erzählt die am 15. Mai 1972 in Bad Urach (D) geborene Ulrike C. Tscharre. „Ich wollte also jemand anderen darstellen. Das hat sich auch in der Schule nicht geändert. Nach der Matura gründete ich mit Freunden eine Theatergruppe. Dass ich einmal eine richtige Schauspielerin werden würde, konnte ich mir dennoch nicht vorstellen.“
Der Grund dafür war, dass die Tochter eines Kärntners und einer Deutschen in einem Dorf in Süddeutschland aufwuchs. „Für mich kamen Schauspieler aus Groß-
städten und nicht aus ländlichen Gemeinden. Daher studierte ich zunächst Literatur, um Dramaturgin zu werden und wenigstens auf diese Art etwas mit dem Theater zu tun zu haben.“
Schließlich landete Ulrike C. Tscharre aber doch in einer Schauspielschule. Aber nur für zwei Jahre. Danach nahm sie noch privat Unterricht und bekam nach etlichen erfolglosen Vorsprechen endlich eine Rolle beim Fernsehen. Der große Erfolg stellte sich ein, als sie im Jahr 2001 für den Dauerbrenner „Lindenstraße“ als Tochter der weiblichen Hauptfigur Helga Beimer engagiert wurde. Nach neun Jahren bei der Serie war sie beim Fernsehpublikum bekannt, und sie wirkte anschließend in fast allen beliebten Serien und Reihen der Bildschirmwelt mit.
Die Titelrolle in der Reihe „Zielfahnder“ bedeutete für Tscharre einen weiteren Schritt nach oben. „Das sind keine Krimis wie die meisten anderen“, betont sie. „Die Aufgabe von Kommissaren ist ja, herauszufinden, wer ein Verbrechen begangen hat. Als Zielfahnderin weiß ich immer, wer der Täter ist. Ich suche somit gezielt nach untergetauchten Schwerverbrechern, um sie per internationalem Haftbefehl festzunehmen.“
Nicht lange suchen braucht jemand, der Tscharre
im Sommer sehen möchte. „Wenn ich nicht gerade drehe, bin ich dort, wo ich schon als Kind alle meine Ferien verbracht habe – in Kärnten. Ich bin ja durch meine Eltern eine halbe Österreicherin, habe zwei Staatsbürgerschaften, aber mein Zuhause ist in Kärnten. Dort wohnen jetzt auch meine Eltern und die meisten meiner Verwandten.“ Über ihr Privatleben spricht die 53jährige sonst kaum, erst vor Kurzem verriet sie, dass sie mit einem Berliner „aus dem Osten“ verheiratet ist.
Der Grund dafür war, dass die Tochter eines Kärntners und einer Deutschen in einem Dorf in Süddeutschland aufwuchs. „Für mich kamen Schauspieler aus Groß-
städten und nicht aus ländlichen Gemeinden. Daher studierte ich zunächst Literatur, um Dramaturgin zu werden und wenigstens auf diese Art etwas mit dem Theater zu tun zu haben.“
Schließlich landete Ulrike C. Tscharre aber doch in einer Schauspielschule. Aber nur für zwei Jahre. Danach nahm sie noch privat Unterricht und bekam nach etlichen erfolglosen Vorsprechen endlich eine Rolle beim Fernsehen. Der große Erfolg stellte sich ein, als sie im Jahr 2001 für den Dauerbrenner „Lindenstraße“ als Tochter der weiblichen Hauptfigur Helga Beimer engagiert wurde. Nach neun Jahren bei der Serie war sie beim Fernsehpublikum bekannt, und sie wirkte anschließend in fast allen beliebten Serien und Reihen der Bildschirmwelt mit.
Die Titelrolle in der Reihe „Zielfahnder“ bedeutete für Tscharre einen weiteren Schritt nach oben. „Das sind keine Krimis wie die meisten anderen“, betont sie. „Die Aufgabe von Kommissaren ist ja, herauszufinden, wer ein Verbrechen begangen hat. Als Zielfahnderin weiß ich immer, wer der Täter ist. Ich suche somit gezielt nach untergetauchten Schwerverbrechern, um sie per internationalem Haftbefehl festzunehmen.“
Nicht lange suchen braucht jemand, der Tscharre
im Sommer sehen möchte. „Wenn ich nicht gerade drehe, bin ich dort, wo ich schon als Kind alle meine Ferien verbracht habe – in Kärnten. Ich bin ja durch meine Eltern eine halbe Österreicherin, habe zwei Staatsbürgerschaften, aber mein Zuhause ist in Kärnten. Dort wohnen jetzt auch meine Eltern und die meisten meiner Verwandten.“ Über ihr Privatleben spricht die 53jährige sonst kaum, erst vor Kurzem verriet sie, dass sie mit einem Berliner „aus dem Osten“ verheiratet ist.
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