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Ausgabe Nr. 14/2026 vom 01.04.2026, Fotos: Alois Stingl Fotografie, Thomas Hude
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Das ist unsere Ostergeschichte
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Über das letzte Abendmahl
„Das Miteinander und Teilen finde ich schön“
Isabel Plunger, 10
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Über den Kreuzweg und die Auferstehung:
„Jesus schaffte das Schwere und kam ins Helle“
Jonas Weidlinger, 10
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Über die Auferstehung:
„Jesus ist jetzt ein Engel“
Lea Auer, 9
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Über den Einzug in Jerusalem:
„Jesus wusste, ihm droht Böses“
Jagoda Bombelker, 7
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Über die Dornenkrone:
„Meine Krone soll nicht weh tun“
Marie Schreiner, 10
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Über Jesus am Kreuz:
„Jesus fühlte sich alleingelassen“
Gabriel Sallinger, 8
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Die Kinder der Volksschule Rainbach im Innkreis zeigen ihre wunderbaren Werke.
Das ist unsere Ostergeschichte
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Vom Einzug in Jerusalem über das letzte Abendmahl bis hin zur Auferstehung. Schüler der Kärntner Kinder-Malschule und der Volksschule Rainbach im Innkreis (OÖ) haben die Ostergeschichte auf ihre eigene Weise künstlerisch umgesetzt.
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Über das letzte Abendmahl
„Das Miteinander und Teilen finde ich schön“
Isabel Plunger, 10


Ich habe das Letzte Abendmahl gebastelt. Es zeigt den Abend vor der Kreuzigung.
Jesus sitzt mit seinen zwölf Jüngern an einem großen Tisch und teilt Brot und Wein mit ihnen.

Ich habe die Figuren alle mit Buntstiften gemalt, dann laminiert und ausgeschnitten. Für den Tisch habe ich einen Papierteller in der Mitte durchgeschnitten und mit
Acrylfarbe braun angemalt. Das Beste ist: Mit den Wäscheklammern steht der Papierteller wie
in richtiger Tisch. Ich habe das Thema gewählt, weil
das letzte Abendmahl für mich die Gemeinschaft der
Christen bedeutet. Alle sitzen zusammen an einem Tisch, teilen das Brot und niemand ist allein.

Das ist ein Symbol für Gemeinschaft, fürs Miteinander
und das Teilen, das finde ich wichtig und schön.“


Über den Kreuzweg und die Auferstehung:
„Jesus schaffte das Schwere und kam ins Helle“
Jonas Weidlinger, 10


Ich habe zwei Seiten gebastelt, weil beides zusammengehört. Auf der einen Seite sieht man den schweren Weg: Jesus wurde verurteilt und ans Kreuz genagelt. Dafür habe ich echtes Holz-Hackgut und Steine genommen, weil sich das so hart und steinig anfühlt, wie sein Weg damals war.

Die Kreuze oben habe ich aus Zweigen gemacht. Aber dann kommt die andere Seite: Am dritten Tag ist Jesus auferstanden und zu Gott gegangen. Da wird alles hell und bunt. Ich habe Moos, Blumen und Mosaiksteine benutzt, damit man sieht, dass das Leben zurückkommt. Sogar eine große Sonne strahlt dort.

Ich habe das Thema gewählt, weil Jesus viel Kraft hat. Er hat das Schwere geschafft und kam ins Helle. Das wollte ich mit Naturmaterial zeigen, das man fühlen kann.“


Über die Auferstehung:
„Jesus ist jetzt ein Engel“
Lea Auer, 9


Das Licht, das aus dem Grab herausstrahlt, ist wie eine Sonne. Die blutigen Kleider von Jesus habe ich auch gemalt, denn er war am Kreuz festgenagelt und hatte sicher große Schmerzen.

Als Jesus auferstanden ist, war er bestimmt froh und erleichtert, dass er jetzt wieder lebt. Aber Jesus sieht jetzt anders aus: Er ist ein Engel. Deshalb habe ich ihn auf der linken Seite als Engel mit Flügeln gemalt. Die Frauen, Maria Magdalena und ihre Freundin, können gar nicht glauben, dass das Grab leer ist und weinen noch dicke Tränen.“


Über den Einzug in Jerusalem:
„Jesus wusste, ihm droht Böses“
Jagoda Bombelker, 7


Ich habe zuerst mit Zeichenkohle vorgezeichnet und dann mit Acrylfarben die Figuren ausgemalt. Auf meinem Bild ist Jesus zu sehen, wie er auf seinem Esel in die Stadt reitet. Meine Mama hat mir das im vorigen Jahr aus der Bibel vorgelesen. Jesus fühlte sich da bestimmt gut, weil ihm so viele Menschen zugewunken und sich gefreut haben.

Ich habe viele bunte Menschen gemalt, die ‚Hurra‘ rufen. Aber oben in der Ecke stehen zwei Männer mit grauen
Gesichtern. Die schauen ganz böse und gemein, weil ihnen das gar nicht gefällt, dass Jesus wie ein König daherkam.

Ich glaube, Jesus hat diese Männer auch gesehen.
Er war bestimmt ein bisschen traurig im Herzen, weil er wusste, dass ihm von diesen Männern bald was ziemlich Böses droht. Aber er ist trotzdem weitergeritten, ganz mutig.“


Über die Dornenkrone:
„Meine Krone soll nicht weh tun“
Marie Schreiner, 10


Für meine Dornenkrone bin ich hinausgegangen und habe mir in der Natur Zweige gesucht. Die waren ganz hart und stachelig, das hat schon fast ein bisschen wehgetan. Ich habe sie dann zu einem Ring geflochten, so wie die Soldaten das bei Jesus gemacht haben. Aber Jesus war ja nicht böse, er war gut. Deshalb wollte ich, dass meine Krone nicht nur weh tut.

Ich habe aus buntem Papier Blumen ausgeschnitten und sie mit Leim oben auf die Zweige geklebt. Jetzt sieht sie schön aus. Ich glaube, das hat Jesus geholfen, als er die
Dornenkrone tragen musste, dass er wusste: Nach dem Schmerz kommt etwas Schönes, wie meine bunten Blumen.

Sie sollen zeigen, dass auch aus etwas Traurigem wieder Hoffnung wachsen kann.“


Über Jesus am Kreuz:
„Jesus fühlte sich alleingelassen“
Gabriel Sallinger, 8


Ich habe mich ganz schnell für den Moment
entschieden, wo Jesus schon am Kreuz hängt. Das
ist eine traurige und wichtige Stelle. Mein Bild ist
ziemlich groß, 70 mal 100 Zentimeter.
Mir war wichtig, dass das ganze Blatt komplett deckend ausgemalt ist. Auf meinem Bild gibt es
keine weißen Lücken.

Aus den Grundfarben habe ich mir das Holz für das Kreuz und das Gelb für Jesus selbst gemischt.
Ich habe auch feine Details
wie die Nägel an den Händen und Füßen gemalt.

Ich glaube, Jesus hat sich da oben am Kreuz ganz allein gelassen gefühlt. Er war bestimmt traurig, weil er da oben festgenagelt war und es schrecklich weh tat. Das
ganze Blau auf meinem Bild zeigt deutlich, wie groß
die Einsamkeit für ihn war.“
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