Nina Hagen:
„Ich freue mich mein ganzes Leben auf den Tod“
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Die gebürtige Berlinerin (D) Nina Hagen hat mit „Highway To Heaven“ ein spektakuläres Gospel-Album aufgenommen. Beseelt singt die 71jährige Klassiker wie „Somebody Prayed For Me“ oder „Everything‘s Gonna Be Alright“, stilistisch spielt sie auch mit Folk, Rock, Americana, Country und Soul. Es gibt ebenso eine deutsche Nummer („Alle wollen in den Himmel“) und Duette mit Gitte Haenning und Nana Mouskouri. Ein Erlebnis ist auch das Gespräch mit Hagen über die Familie, den Glauben, den lebensverändernden LSD-Trip und das Leben nach dem irdischen Ende. Die Fragen hat der WOCHE-Reporter Steffen Rüth gestellt.
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Frau Hagen, wie ist Ihre Stimmung?
Ich bin total glücklich und euphorisch heute. Wir haben gerade das Video zu „Alle wollen in den Himmel“ veröffentlicht, und eine junge Frau hat mir geschrieben: „Wegen dir und weil du so ein lustiges Lied singst, habe ich jetzt keine Angst mehr vor dem Tod.“
Auf Ihrem neuen Album „Highway To Heaven“ (bereits im Handel) klingen Sie auch so, als wären Sie ein glücklicher und ausgeglichener Mensch …
Ja, und das liegt daran, dass Musik meine erste große und ewige Liebe ist. Als 16jährige war ich in Polen unterwegs, ich wollte eigentlich in den Westen abhauen, das hat aber nicht geklappt. Dafür lernte ich dort Musiker der Band „Grupa System“ kennen und bin eine Zeitlang als Sängerin mit ihnen aufgetreten. Und auch andere Freunde lernte ich dort kennen, Freunde, die mich später in Ost-Berlin besuchten und mir ein Vinylalbum von der Sängerin Phoebe Snow mitbrachten, mit Liedern drauf wie „Let The Good Times Roll“. Das war die Platte meiner Jugend. Außer der Platte brachten sie noch einen LSD-Trip mit, der mir zu meinem wahren Leben verholfen hat. Dieser Trip hat dafür gesorgt, dass ich kein trauriger, selbstmordgefährdeter Teenager mehr war.
Warum denn das?
Weil ich mitten in diesem Rauschgift-Trip eine Nahtoderfahrung hatte. Ich kämpfte um mein Leben und musste mich entscheiden, ob ich Gott um Hilfe rufe, oder ob ich in dieser ausweglosen Situation hängen bleibe. Das war mein lebensumwälzender Moment, denn dieses Erlebnis war meine erste, echte, persönliche Begegnung mit Jesus.
Wie hat Sie das verändert?
Ich bin jetzt nicht plötzlich ein perfekter Mensch geworden. Ich hatte weiterhin viele Probleme im Leben, zum Beispiel war ich schwer süchtig nach Zigaretten. Nur bei den Schwangerschaften mit meinen beiden Kindern war mir so übel, dass ich überhaupt nicht an Zigaretten denken konnte.
Haben Sie sich das Rauchen abgewöhnt?
Ja, natürlich, es war nicht leicht, ich habe viel dafür gebetet. Ich bin schon lange rauchfrei, drogenfrei, suchtfrei, ich kiffe auch nicht mehr. Mein Höhepunkt ist das natürliche Leben.
Sie lesen viel in der Bibel. Wie denken Sie über den Tod?
Ich habe keine Angst vor ihm. Im Gegenteil. Ich freue mich mein ganzes Leben auf den Tod, beziehungsweise auf mein ewiges Leben bei Gott, das nach dem irdischen Tod auf uns wartet! Ich weiß doch, wem ich in der ewigen Heimat begegnen werde. Ich habe mich schon vor langer Zeit zu Jesus Christus bekannt. Unser irdisches Leben dient uns Menschen dazu, uns auf das ewige Leben vorzubereiten. Gott ist unser Meisterplaner. Er hat alles im Griff.
Derzeit sieht es nicht so aus …
Dem kriegerischen Rüstungswettlauf der Welt muss gekontert werden durch einen Friedenswettlauf.
Ihr Sohn Otis hatte kürzlich eine Rolle im „Tatort“. Ist er jetzt Schauspieler?
Das war sein Filmdebüt. Otis macht viele gute Sachen. Er ist ein begnadeter Graphic Artist & DJ: DJ Oski OG. Er ist auch der beste Koch, den ich kenne, und der beste Papa
der Welt.
Sind Sie die beste Oma der Welt?
Ich bin die glücklichste Oma der Welt.
Ich bin total glücklich und euphorisch heute. Wir haben gerade das Video zu „Alle wollen in den Himmel“ veröffentlicht, und eine junge Frau hat mir geschrieben: „Wegen dir und weil du so ein lustiges Lied singst, habe ich jetzt keine Angst mehr vor dem Tod.“
Auf Ihrem neuen Album „Highway To Heaven“ (bereits im Handel) klingen Sie auch so, als wären Sie ein glücklicher und ausgeglichener Mensch …
Ja, und das liegt daran, dass Musik meine erste große und ewige Liebe ist. Als 16jährige war ich in Polen unterwegs, ich wollte eigentlich in den Westen abhauen, das hat aber nicht geklappt. Dafür lernte ich dort Musiker der Band „Grupa System“ kennen und bin eine Zeitlang als Sängerin mit ihnen aufgetreten. Und auch andere Freunde lernte ich dort kennen, Freunde, die mich später in Ost-Berlin besuchten und mir ein Vinylalbum von der Sängerin Phoebe Snow mitbrachten, mit Liedern drauf wie „Let The Good Times Roll“. Das war die Platte meiner Jugend. Außer der Platte brachten sie noch einen LSD-Trip mit, der mir zu meinem wahren Leben verholfen hat. Dieser Trip hat dafür gesorgt, dass ich kein trauriger, selbstmordgefährdeter Teenager mehr war.
Warum denn das?
Weil ich mitten in diesem Rauschgift-Trip eine Nahtoderfahrung hatte. Ich kämpfte um mein Leben und musste mich entscheiden, ob ich Gott um Hilfe rufe, oder ob ich in dieser ausweglosen Situation hängen bleibe. Das war mein lebensumwälzender Moment, denn dieses Erlebnis war meine erste, echte, persönliche Begegnung mit Jesus.
Wie hat Sie das verändert?
Ich bin jetzt nicht plötzlich ein perfekter Mensch geworden. Ich hatte weiterhin viele Probleme im Leben, zum Beispiel war ich schwer süchtig nach Zigaretten. Nur bei den Schwangerschaften mit meinen beiden Kindern war mir so übel, dass ich überhaupt nicht an Zigaretten denken konnte.
Haben Sie sich das Rauchen abgewöhnt?
Ja, natürlich, es war nicht leicht, ich habe viel dafür gebetet. Ich bin schon lange rauchfrei, drogenfrei, suchtfrei, ich kiffe auch nicht mehr. Mein Höhepunkt ist das natürliche Leben.
Sie lesen viel in der Bibel. Wie denken Sie über den Tod?
Ich habe keine Angst vor ihm. Im Gegenteil. Ich freue mich mein ganzes Leben auf den Tod, beziehungsweise auf mein ewiges Leben bei Gott, das nach dem irdischen Tod auf uns wartet! Ich weiß doch, wem ich in der ewigen Heimat begegnen werde. Ich habe mich schon vor langer Zeit zu Jesus Christus bekannt. Unser irdisches Leben dient uns Menschen dazu, uns auf das ewige Leben vorzubereiten. Gott ist unser Meisterplaner. Er hat alles im Griff.
Derzeit sieht es nicht so aus …
Dem kriegerischen Rüstungswettlauf der Welt muss gekontert werden durch einen Friedenswettlauf.
Ihr Sohn Otis hatte kürzlich eine Rolle im „Tatort“. Ist er jetzt Schauspieler?
Das war sein Filmdebüt. Otis macht viele gute Sachen. Er ist ein begnadeter Graphic Artist & DJ: DJ Oski OG. Er ist auch der beste Koch, den ich kenne, und der beste Papa
der Welt.
Sind Sie die beste Oma der Welt?
Ich bin die glücklichste Oma der Welt.
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