Clelia Sarto:
Im Bann des Philosophen
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Eine vernachlässigte Ehefrau lernt einen Philosophie-Professor kennen, der sie weitaus besser versteht als ihr Mann. Eine Geschichte mit reifen Hauptfiguren.
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Kate (Clelia Sarto, 52) liebt die Arbeit in ihrem kleinen Café, das sie mit ihrer Freundin Polly betreibt. Ihr großer Traum wäre freilich ein eigenes Literaturcafé. Doch aus Liebe zu ihrem Mann stellt sie diesen Wunsch zurück.
Andrew (Simon Böer, 51) ist ein erfolgreicher Meeresbiologe, der ganz in seinem Beruf aufgeht. Für ihn ist das Angebot, ein Jahr in Australien zu arbeiten, ein Glücksfall. Kate sieht diese Auszeit eher als Gelegenheit, ihre eingeschlafene Ehe wieder aufzuwecken.
Doch vor der Abreise nach Australien feiern die beiden in einem romantischen Landhotel in Cornwall noch ihren 20. Hochzeitstag. Für Kate ist es ein sentimentaler Sehnsuchtsort, hier haben sie und Andrew einander seinerzeit das Jawort gegeben. Aber der Aufenthalt verläuft anders als geplant.
Kate lernt im Hotel den charmanten Philosophie-Professor Yamen (Merab Ninidze, 60) kennen. Sie und ihn verbindet die Liebe zur Literatur. Außerdem findet Kate bei ihm genau jene Zuwendung und das Verständnis, das sie bei Andrew schon seit längerer Zeit schmerzlich vermisst …
Der Film entstand nach Rosamunde Pilchers Kurzgeschichte „Our Holiday“ (Unsere Ferien) und dürfte beim ORF für einige Verwunderung gesorgt haben. Der Sender, der Frauen jenseits der fünfzig gern „Bildschirmverbot“ erteilt, wird hier mit einer Romanze konfrontiert, bei der die Darsteller der mehr oder weniger Liebenden allesamt von Schauspielern im reifen Alter zwischen fünfzig und sechzig Jahren verkörpert werden. Dass der ORF diesen „Herzkino“-Beitrag dem Heile-Welt-Publikum sogar noch vor dem ZDF anbietet, kommt da beinahe dem Versuch einer Wiedergutmachung nahe.
Wie auch immer, die weibliche Hauptrolle der Kate spielt mit Clelia Sarto ein Pilcher-Profi. „Ich habe bereits in ,Der lange Weg zum Glück‘, in ,Ungezügelt ins Glück‘ und in ,Ein Doktor & drei Frauen‘ mitgewirkt, und es war mir immer ein Vergnügen“, verrät Sarto. „Was selbstverständlich auch für unsere aktuelle Geschichte gilt.“
Nebenbei zählt die 52jährige zu den wenigen Darstellerinnen, die retuschierte Fotos strikt ablehnen. „Ich möchte, dass man mir mein Leben ansieht“, betont die mit ihrem Kollegen Aleksandar Jovanovic, 54, verheiratete Mutter einer 20jährigen Tochter.
Ihr Partner Simon Böer dürfte „Herzkino“-Freunden ebenfalls kein Fremder sein, er war in jeweils einem Pilcher- und einem Lindström-Film zu sehen.
Sein Rivale um das Herz der literaturbegeisterten Kate, Merab Ninidze, wurde durch die Reihe „Frühling“ sowie die Titelrolle in der Arztserie „Doktor Ballouz“ beliebt.
„Ich mag die Pilcher“, gibt er gern zu, „ich bin ein äußerst romantischer Mensch.“
Andrew (Simon Böer, 51) ist ein erfolgreicher Meeresbiologe, der ganz in seinem Beruf aufgeht. Für ihn ist das Angebot, ein Jahr in Australien zu arbeiten, ein Glücksfall. Kate sieht diese Auszeit eher als Gelegenheit, ihre eingeschlafene Ehe wieder aufzuwecken.
Doch vor der Abreise nach Australien feiern die beiden in einem romantischen Landhotel in Cornwall noch ihren 20. Hochzeitstag. Für Kate ist es ein sentimentaler Sehnsuchtsort, hier haben sie und Andrew einander seinerzeit das Jawort gegeben. Aber der Aufenthalt verläuft anders als geplant.
Kate lernt im Hotel den charmanten Philosophie-Professor Yamen (Merab Ninidze, 60) kennen. Sie und ihn verbindet die Liebe zur Literatur. Außerdem findet Kate bei ihm genau jene Zuwendung und das Verständnis, das sie bei Andrew schon seit längerer Zeit schmerzlich vermisst …
Der Film entstand nach Rosamunde Pilchers Kurzgeschichte „Our Holiday“ (Unsere Ferien) und dürfte beim ORF für einige Verwunderung gesorgt haben. Der Sender, der Frauen jenseits der fünfzig gern „Bildschirmverbot“ erteilt, wird hier mit einer Romanze konfrontiert, bei der die Darsteller der mehr oder weniger Liebenden allesamt von Schauspielern im reifen Alter zwischen fünfzig und sechzig Jahren verkörpert werden. Dass der ORF diesen „Herzkino“-Beitrag dem Heile-Welt-Publikum sogar noch vor dem ZDF anbietet, kommt da beinahe dem Versuch einer Wiedergutmachung nahe.
Wie auch immer, die weibliche Hauptrolle der Kate spielt mit Clelia Sarto ein Pilcher-Profi. „Ich habe bereits in ,Der lange Weg zum Glück‘, in ,Ungezügelt ins Glück‘ und in ,Ein Doktor & drei Frauen‘ mitgewirkt, und es war mir immer ein Vergnügen“, verrät Sarto. „Was selbstverständlich auch für unsere aktuelle Geschichte gilt.“
Nebenbei zählt die 52jährige zu den wenigen Darstellerinnen, die retuschierte Fotos strikt ablehnen. „Ich möchte, dass man mir mein Leben ansieht“, betont die mit ihrem Kollegen Aleksandar Jovanovic, 54, verheiratete Mutter einer 20jährigen Tochter.
Ihr Partner Simon Böer dürfte „Herzkino“-Freunden ebenfalls kein Fremder sein, er war in jeweils einem Pilcher- und einem Lindström-Film zu sehen.
Sein Rivale um das Herz der literaturbegeisterten Kate, Merab Ninidze, wurde durch die Reihe „Frühling“ sowie die Titelrolle in der Arztserie „Doktor Ballouz“ beliebt.
„Ich mag die Pilcher“, gibt er gern zu, „ich bin ein äußerst romantischer Mensch.“
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