Ausgabe Nr. 12/2026 vom 18.03.2026, Fotos: AdobeStock, Nenad Ivic, www.autofasten.at, APA-Images
Verzichten mit Sinn –
Fasten macht glücklich
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Neben den klassischen Fasten-Methoden haben sich moderne Formen des bewussten Verzichts etabliert. Das Autofasten und das digitale Fasten dienen dazu, Gewohnheiten zu unterbrechen, um das eigene Wohlbefinden und die Umwelt zu fördern.
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In der heimischen Bevölkerung ist das Thema ,Autofasten‘ in einem relativ überschaubaren Ausmaß angekommen“, bringt es Mag. Harald Jost, ohne etwas schönreden zu wollen, auf den Punkt.
Was ihn nicht verwundert, „denn wir erleben gerade die Renaissance traditioneller fossiler Mobilität“, führt der Leiter des Referates Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung der Katholischen Kirche Kärnten weiter aus.
Das Erreichen der Klimaziele rücke seines Erachtens immer deutlicher in den Hintergrund, „obwohl wir wissen, dass das Erdöl und die nachfolgenden Produkte im Zentrum fürchterlich zerstörerischer Kriege stehen“. Das ist für ihn eine „ernüchternde Tatsache, die verdeutlicht, dass wir als Gesellschaft offensichtlich gut darin geübt sind, im Alltag diese Fakten auszublenden“.
Was ihn jedoch positiv stimmt, sind die Rückmeldungen der „Autofastenden“, die ihm von den Umsteiger-Erfahrungen berichten. „Vielen eröffnen sich dabei neue Perspektiven und das Autofasten wird zur alltäglichen Praxis“, erzählt Jost, der weiß, wie „ansteckend“ Autofasten sein kann.
„Auf umweltfreundliche Alternativen wie Radfahren oder Zufußgehen umzusteigen, tut der Gesundheit gut. Es reduziert CO₂-Emissionen und schont die Geldbörse. Letzteres gewinnt angesichts der weltpolitischen Turbulenzen, die sich bei uns an den Zapfsäulen der Tankstellen widerspiegeln, an Bedeutung“, meint er und gibt zu bedenken, dass wir nach wie vor eine automobile Gesellschaft sind, die immer mehr Zeit im Stau verbringt. In diesem Zusammenhang erwähnt er Ivan Illich (1926–2002).
„Der kluge Jesuit und Philosoph errechnete schon vor fünfzig Jahren, dass sich im Autoverkehr die ,verallgemeinerte Geschwindigkeit‘ der Automobilität auf dem Niveau eines Fahrradfahrers bewegt. Wenn wir die gesamte für das Auto aufgewendete Zeit – also die reine Fahrtzeit, die Zeit für Parkplatzsuche, die Zeit für die notwendigen Reparaturen und die Arbeitszeit, die benötigt wird, um das Geldäquivalent für Autokauf und Kraftstoff zu erhalten – in Bezug zu den zurückgelegten Kilometern setzen, sind wir mit unseren Autos nicht schneller als maximal 15 Stundenkilometer unterwegs“, erklärt er das Gedankenexperiment.
„Auch dieses Ergebnis spricht dafür, zu Fuß zu gehen und das Fahrrad sowie die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, wann immer uns dies möglich ist“, meint Jost, dessen Blick auf die Umwelt durch seine Arbeit als Nebenerwerbsbauer und Hobby-Imker geschärft wurde.
Dementsprechend liegt ihm das Projekt „Autofasten“ am Herzen, das seit 20 Jahren die Menschen dazu motiviert, in der Fastenzeit klimafreundliche Alternativen zum Auto zu nutzen.
Die Träger der Initiative sind die Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche. „Unterstützt wird die Initiative von der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur. Der Rückhalt und die Unterstützung der Aktion Autofasten sind groß. Die ÖBB, die Jufa-Hotels, der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) und viele weitere Organisationen erkennen, wie viel durch das Autofasten bewirkt werden kann. Aber klar, Luft nach oben ist immer, es gibt für uns noch genug zu tun“, sagt Dominik Trenker, der Projektleiter der Initiative „Autofasten“.
Dass die neue „Zu-Fuß-Geh-Initiative“ auf dem sozialen Netzwerk Instagram (#1kmzufuss Challenge) regen Zuspruch findet, freut ihn. „Als kleines Zuckerl wird am Ende der Fastenzeit ein regionales Klimaticket verlost“, lädt er zur Teilnahme ein.
Die Aktion Autofasten setzt in diesem Jahr auf mehrere Schwerpunkte im Bereich der Bewusstseinsbildung.
„Es lässt sich zwar nicht alles statistisch erfassen, einige beeindruckende Kennzahlen gibt es dennoch. In diesem Jahr beteiligen sich etwa 30.000 Schüler an unserer Aktion und versuchen, ihren Schulweg ökologisch zurückzulegen. Natürlich funktioniert dies nur über eine gute Kommunikation mit den Eltern beziehungsweise den Familien, die Jahr für Jahr durch diese Fasten-Aktion mit dem Mobilitäts-Thema konfrontiert werden“, sagt er.
Rückmeldungen von Schulen zeigen, dass viele der sogenannten „Elterntaxis“ auch über die Fastenzeit hinaus zuhause stehen bleiben.
„Damit können wir dazu beitragen, neue Gewohnheiten zu etablieren“, ist er überzeugt.
Teresa Vogl, 43, Kultur-Moderatorin
„Ich nehme mir fixe Auszeiten vom Smartphone“
Auszeiten vom Smartphone nehme ich nicht nur in der Fastenzeit. Die Umsetzung gelingt mir einmal besser, einmal schlechter“, sagt die ORF-Kulturmoderatorin Teresa Vogl.
Besonders rund um die Großveranstaltungen wie dem Wiener Opernball oder dem Neujahrskonzert tut sich online viel, da will sie natürlich auf dem aktuellsten Stand sein. „Gleichzeitig wird mir in diesen Phasen das höchste Maß an Konzentration abverlangt, wo jegliche Ablenkung schadet.
Daher versuche ich, mich selbst zu disziplinieren und während einer Sendung beziehungsweise kurz davor sowie danach, mich von sozialen Medien fernzuhalten.“
Die 43jährige ist darauf bedacht, sofern sie nicht beruflich im Einsatz ist, „jeden Abend eine fixe Auszeit vom Smartphone zu nehmen. Ab einer gewissen Uhrzeit ist dieses Gerät für mich tabu. Im Schlafzimmer hat es ohnehin nichts verloren. Ich versuche bewusst, bei einem guten Buch oder einem Gespräch abzuschalten.“
Digitales Fasten hat mehr Bedeutung für ihren Alltag, als eine Fastenkur im klassischen Sinne. „Das ist für mich aus familiären Gründen etwas schwierig, weil mir der Austausch bei den gemeinsamen Mahlzeiten überaus wichtig ist. Außerdem bin ich darum bemüht, meiner Tochter ein gesundes Körperbild zu vermitteln.
Essenseinschränkungen passen da gar nicht gut dazu. Regelmäßig und relativ viel Sport zu betreiben, ist mir wichtig. Den ganzen Tag lang nichts zu essen und mich nur von Wasser und Säften zu ernähren, ist für mich – ehrlich gesagt – unpraktikabel.“
Am ehesten noch kann sich die Mutter einer Zwölfjährigen das Intervallfasten vorstellen, „da ich recht früh zu Abend esse und danach strikt auf Snacks verzichte.
Meine nächste Mahlzeit ist ein ausgewogenes warmes Frühstück. Zudem vermeide ich Zwischenmahlzeiten und Naschen“.
Vogl schaut darauf, halbwegs gesund zu leben und sich ausgewogen zu ernähren. „Wie so oft im Leben kommt es auf die Dosis an. Süßigkeiten und Alkohol in Maßen zu genießen, also nicht mehr als zwei Mal pro Woche, ist meiner Meinung nach in Ordnung.
Da ich auf eine gewisse Regelmäßigkeit achte, verspüre ich kein starkes Bedürfnis nach einer echten Fasten-Auszeit.“ Grundsätzlich kann sie sich die positiven Effekte einer Fastenkur jedoch gut vorstellen. „Dafür ist allerdings Ruhe erforderlich – und die habe ich als berufstätige Mutter bislang nicht gefunden.
Derzeit wäre eine strenge Fastenkur für mich vermutlich eher eine zusätzliche Belastung als eine Entlastung. Aber ich lasse mich in Zukunft gerne eines Besseren
belehren“, meint sie lachend.
Internet, Smartphone und Social-Media-Kanäle bestimmen den Alltag vieler Menschen.
Die Informationsflut und das Gefühl, immer verfügbar sein zu müssen, verursachen aber oft Stress.
Eine digitale Entgiftung hilft, zur Ruhe zu kommen. Der Griff zum Handy in vermeintlichen Pausen ist für viele zur festen Gewohnheit geworden.
Die Flut an Neuigkeiten, speziell negativer Nachrichten, kann ebenfalls zur Belastung werden.
Laut einer Untersuchung des deutschen Portals
„Statista“ verbringen 16- bis 29jährige täglich fast drei Stunden Zeit mit ihrem Handy. Bis zum Alter von 49 Jahren sind es immer noch zweieinhalb Stunden täglich.
Wenn auch Sie gerne einmal digital fasten wollen, haben wir hier sechs Tipps:
1. Bildschirmzeit überwachen:
Analysieren Sie Ihre Nutzungsdauer über die „Einstellungen“ am Smartphone, um
Gewohnheiten zu erkennen.
2. Benachrichtigungen ausschalten,
um ständige Ablenkung zu vermeiden.
3. Legen Sie Smartphone-freie Zonen und Zeiten für sich fest.
Verbannen Sie das Smartphone aus dem Schlafzimmer und lassen Sie beim Essen die Hände weg vom Handy.
4. Benutzen Sie das Smartphone nicht als Wecker.
5. Wenn Sie Bücher lesen oder Sport treiben, stellen Sie in dieser Zeit das Handy lautlos und lassen sich nicht stören.
6. Planen Sie eine „Social-Media-Diät“ ein, in dem Sie Apps, die Sie oft ablenken, in der „Fastenzeit“ stumm stellen und bewusst auch auf Online-Einkäufe verzichten.
Was ihn nicht verwundert, „denn wir erleben gerade die Renaissance traditioneller fossiler Mobilität“, führt der Leiter des Referates Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung der Katholischen Kirche Kärnten weiter aus.
Das Erreichen der Klimaziele rücke seines Erachtens immer deutlicher in den Hintergrund, „obwohl wir wissen, dass das Erdöl und die nachfolgenden Produkte im Zentrum fürchterlich zerstörerischer Kriege stehen“. Das ist für ihn eine „ernüchternde Tatsache, die verdeutlicht, dass wir als Gesellschaft offensichtlich gut darin geübt sind, im Alltag diese Fakten auszublenden“.
Was ihn jedoch positiv stimmt, sind die Rückmeldungen der „Autofastenden“, die ihm von den Umsteiger-Erfahrungen berichten. „Vielen eröffnen sich dabei neue Perspektiven und das Autofasten wird zur alltäglichen Praxis“, erzählt Jost, der weiß, wie „ansteckend“ Autofasten sein kann.
„Auf umweltfreundliche Alternativen wie Radfahren oder Zufußgehen umzusteigen, tut der Gesundheit gut. Es reduziert CO₂-Emissionen und schont die Geldbörse. Letzteres gewinnt angesichts der weltpolitischen Turbulenzen, die sich bei uns an den Zapfsäulen der Tankstellen widerspiegeln, an Bedeutung“, meint er und gibt zu bedenken, dass wir nach wie vor eine automobile Gesellschaft sind, die immer mehr Zeit im Stau verbringt. In diesem Zusammenhang erwähnt er Ivan Illich (1926–2002).
„Der kluge Jesuit und Philosoph errechnete schon vor fünfzig Jahren, dass sich im Autoverkehr die ,verallgemeinerte Geschwindigkeit‘ der Automobilität auf dem Niveau eines Fahrradfahrers bewegt. Wenn wir die gesamte für das Auto aufgewendete Zeit – also die reine Fahrtzeit, die Zeit für Parkplatzsuche, die Zeit für die notwendigen Reparaturen und die Arbeitszeit, die benötigt wird, um das Geldäquivalent für Autokauf und Kraftstoff zu erhalten – in Bezug zu den zurückgelegten Kilometern setzen, sind wir mit unseren Autos nicht schneller als maximal 15 Stundenkilometer unterwegs“, erklärt er das Gedankenexperiment.
„Auch dieses Ergebnis spricht dafür, zu Fuß zu gehen und das Fahrrad sowie die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, wann immer uns dies möglich ist“, meint Jost, dessen Blick auf die Umwelt durch seine Arbeit als Nebenerwerbsbauer und Hobby-Imker geschärft wurde.
Dementsprechend liegt ihm das Projekt „Autofasten“ am Herzen, das seit 20 Jahren die Menschen dazu motiviert, in der Fastenzeit klimafreundliche Alternativen zum Auto zu nutzen.
Die Träger der Initiative sind die Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche. „Unterstützt wird die Initiative von der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur. Der Rückhalt und die Unterstützung der Aktion Autofasten sind groß. Die ÖBB, die Jufa-Hotels, der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) und viele weitere Organisationen erkennen, wie viel durch das Autofasten bewirkt werden kann. Aber klar, Luft nach oben ist immer, es gibt für uns noch genug zu tun“, sagt Dominik Trenker, der Projektleiter der Initiative „Autofasten“.
Dass die neue „Zu-Fuß-Geh-Initiative“ auf dem sozialen Netzwerk Instagram (#1kmzufuss Challenge) regen Zuspruch findet, freut ihn. „Als kleines Zuckerl wird am Ende der Fastenzeit ein regionales Klimaticket verlost“, lädt er zur Teilnahme ein.
Die Aktion Autofasten setzt in diesem Jahr auf mehrere Schwerpunkte im Bereich der Bewusstseinsbildung.
„Es lässt sich zwar nicht alles statistisch erfassen, einige beeindruckende Kennzahlen gibt es dennoch. In diesem Jahr beteiligen sich etwa 30.000 Schüler an unserer Aktion und versuchen, ihren Schulweg ökologisch zurückzulegen. Natürlich funktioniert dies nur über eine gute Kommunikation mit den Eltern beziehungsweise den Familien, die Jahr für Jahr durch diese Fasten-Aktion mit dem Mobilitäts-Thema konfrontiert werden“, sagt er.
Rückmeldungen von Schulen zeigen, dass viele der sogenannten „Elterntaxis“ auch über die Fastenzeit hinaus zuhause stehen bleiben.
„Damit können wir dazu beitragen, neue Gewohnheiten zu etablieren“, ist er überzeugt.
Teresa Vogl, 43, Kultur-Moderatorin
„Ich nehme mir fixe Auszeiten vom Smartphone“
Auszeiten vom Smartphone nehme ich nicht nur in der Fastenzeit. Die Umsetzung gelingt mir einmal besser, einmal schlechter“, sagt die ORF-Kulturmoderatorin Teresa Vogl.
Besonders rund um die Großveranstaltungen wie dem Wiener Opernball oder dem Neujahrskonzert tut sich online viel, da will sie natürlich auf dem aktuellsten Stand sein. „Gleichzeitig wird mir in diesen Phasen das höchste Maß an Konzentration abverlangt, wo jegliche Ablenkung schadet.
Daher versuche ich, mich selbst zu disziplinieren und während einer Sendung beziehungsweise kurz davor sowie danach, mich von sozialen Medien fernzuhalten.“
Die 43jährige ist darauf bedacht, sofern sie nicht beruflich im Einsatz ist, „jeden Abend eine fixe Auszeit vom Smartphone zu nehmen. Ab einer gewissen Uhrzeit ist dieses Gerät für mich tabu. Im Schlafzimmer hat es ohnehin nichts verloren. Ich versuche bewusst, bei einem guten Buch oder einem Gespräch abzuschalten.“
Digitales Fasten hat mehr Bedeutung für ihren Alltag, als eine Fastenkur im klassischen Sinne. „Das ist für mich aus familiären Gründen etwas schwierig, weil mir der Austausch bei den gemeinsamen Mahlzeiten überaus wichtig ist. Außerdem bin ich darum bemüht, meiner Tochter ein gesundes Körperbild zu vermitteln.
Essenseinschränkungen passen da gar nicht gut dazu. Regelmäßig und relativ viel Sport zu betreiben, ist mir wichtig. Den ganzen Tag lang nichts zu essen und mich nur von Wasser und Säften zu ernähren, ist für mich – ehrlich gesagt – unpraktikabel.“
Am ehesten noch kann sich die Mutter einer Zwölfjährigen das Intervallfasten vorstellen, „da ich recht früh zu Abend esse und danach strikt auf Snacks verzichte.
Meine nächste Mahlzeit ist ein ausgewogenes warmes Frühstück. Zudem vermeide ich Zwischenmahlzeiten und Naschen“.
Vogl schaut darauf, halbwegs gesund zu leben und sich ausgewogen zu ernähren. „Wie so oft im Leben kommt es auf die Dosis an. Süßigkeiten und Alkohol in Maßen zu genießen, also nicht mehr als zwei Mal pro Woche, ist meiner Meinung nach in Ordnung.
Da ich auf eine gewisse Regelmäßigkeit achte, verspüre ich kein starkes Bedürfnis nach einer echten Fasten-Auszeit.“ Grundsätzlich kann sie sich die positiven Effekte einer Fastenkur jedoch gut vorstellen. „Dafür ist allerdings Ruhe erforderlich – und die habe ich als berufstätige Mutter bislang nicht gefunden.
Derzeit wäre eine strenge Fastenkur für mich vermutlich eher eine zusätzliche Belastung als eine Entlastung. Aber ich lasse mich in Zukunft gerne eines Besseren
belehren“, meint sie lachend.
Internet, Smartphone und Social-Media-Kanäle bestimmen den Alltag vieler Menschen.
Die Informationsflut und das Gefühl, immer verfügbar sein zu müssen, verursachen aber oft Stress.
Eine digitale Entgiftung hilft, zur Ruhe zu kommen. Der Griff zum Handy in vermeintlichen Pausen ist für viele zur festen Gewohnheit geworden.
Die Flut an Neuigkeiten, speziell negativer Nachrichten, kann ebenfalls zur Belastung werden.
Laut einer Untersuchung des deutschen Portals
„Statista“ verbringen 16- bis 29jährige täglich fast drei Stunden Zeit mit ihrem Handy. Bis zum Alter von 49 Jahren sind es immer noch zweieinhalb Stunden täglich.
Wenn auch Sie gerne einmal digital fasten wollen, haben wir hier sechs Tipps:
1. Bildschirmzeit überwachen:
Analysieren Sie Ihre Nutzungsdauer über die „Einstellungen“ am Smartphone, um
Gewohnheiten zu erkennen.
2. Benachrichtigungen ausschalten,
um ständige Ablenkung zu vermeiden.
3. Legen Sie Smartphone-freie Zonen und Zeiten für sich fest.
Verbannen Sie das Smartphone aus dem Schlafzimmer und lassen Sie beim Essen die Hände weg vom Handy.
4. Benutzen Sie das Smartphone nicht als Wecker.
5. Wenn Sie Bücher lesen oder Sport treiben, stellen Sie in dieser Zeit das Handy lautlos und lassen sich nicht stören.
6. Planen Sie eine „Social-Media-Diät“ ein, in dem Sie Apps, die Sie oft ablenken, in der „Fastenzeit“ stumm stellen und bewusst auch auf Online-Einkäufe verzichten.
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