Dolph Lundgren, 68:
Er schlug den Krebs k. o.
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Bösartige Tumore hinderten Dolph Lundgren nicht daran, regelmäßig vor der Kamera zu stehen. Als er die „Aquaman“- Fortsetzung drehte, die jetzt ins Fernsehen kommt, hatte er den Krebs allerdings schon besiegt.
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Vor der Kamera zog er im Jahr 1985 im „Kampf des Jahrhunderts“ im Boxring gegen „Rocky“ Sylvester Stallone den Kürzeren. Im echten Leben war Dolph Lundgren in seinem eigenen „Kampf des Jahrhunderts“ erfolgreicher.
Dabei sah es lange Zeit eher nach einer tragischen Niederlage aus, 2015 wurde bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. Nach einer Operation schien der am 3. November 1957 geborene Schwede von dem bösartigen Tumor befreit. Doch nach fünf Jahren kam der Krebs zurück. Es fanden sich Metastasen in Magen, Leber, Nieren und Wirbelsäule.
„Als ich die Diagnose hörte, dachte ich: Das war‘s“, erzählt Lundgren. „Ich fragte den Arzt, wie lange ich noch zu leben habe, und er gab mir zwei bis maximal drei Jahre. Seiner Stimme hörte ich an, dass er mit weniger rechnete.“ Darauf entschloss sich der studierte Chemieingenieur und Karatemeister zu kämpfen. „Eine Zeitlang war es schrecklich, ich fühlte mich so schlecht, dass ich sterben wollte“, meint er. „Aber dann ging es mir durch neue Therapien plötzlich von Tag zu Tag besser.“
Heute ist Dolph Lundgren, der mit Vornamen eigentlich Hans heißt, ein Hans im Glück. „Es klingt wie ein Wunder – ich bin krebsfrei“, sagt er, verbunden mit einer Einschränkung. „Ich will nicht behaupten, dass ich geheilt bin, bei Krebs weiß man ja nie. Auch wenn die Ärzte erklären, alle meine bösen Tumore wären weg und ich sei gesund.“
Auf alle Fälle hat ihn die schwere Krankheit etwas gelehrt. „Ich lebe jetzt bewusster, freue mich über jeden Tag, der mir geschenkt wird, verbringe viel mehr Zeit mit meiner Familie als früher und nehme, anders als seinerzeit, nichts mehr als selbstverständlich hin.“
Auch während seiner langen Genesungszeit drehte Lundgren fast jedes Jahr zumindest einen Film. „Die Maskenbildner vollbrachten Meisterleistungen, damit man mir auf der Leinwand nicht ansah, dass ich krank war“, verrät er. „Die Arbeit war für mich ungemein wichtig. Nicht wegen der Gagen, sondern wegen der Ablenkung. Wenn ich vor der Kamera stand, dachte ich nicht daran, was sich wohl gerade in meinem Körper abspielt.“
Eine große Hilfe beim Gesundwerden war für Lundgren seine Familie, die Töchter Ida, 30, und Greta, 25, aus seiner ersten Ehe mit Anette Qviberg, 60. Und natürlich
unterstützte ihn seine Ehefrau Emma Krokdal, 29, die er 2019 kennenlernte und 2023 heiratete. „Sie haben sich alle rührend um mich gekümmert“, meint er. „Wenn ich deprimiert war, bekam ich von ihnen eine Optimismus-Injektion, die immer wirkte.“
Mit Sylvester Stallone, 79, der ihn einst für „Rocky IV“ engagierte und ihm so den Weg zu einer Weltkarriere ebnete, verbindet Lundgren bis heute eine enge Freundschaft. „Wir treffen einander selten, aber es vergeht keine Woche ohne Telefonat.“
Dabei sah es lange Zeit eher nach einer tragischen Niederlage aus, 2015 wurde bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. Nach einer Operation schien der am 3. November 1957 geborene Schwede von dem bösartigen Tumor befreit. Doch nach fünf Jahren kam der Krebs zurück. Es fanden sich Metastasen in Magen, Leber, Nieren und Wirbelsäule.
„Als ich die Diagnose hörte, dachte ich: Das war‘s“, erzählt Lundgren. „Ich fragte den Arzt, wie lange ich noch zu leben habe, und er gab mir zwei bis maximal drei Jahre. Seiner Stimme hörte ich an, dass er mit weniger rechnete.“ Darauf entschloss sich der studierte Chemieingenieur und Karatemeister zu kämpfen. „Eine Zeitlang war es schrecklich, ich fühlte mich so schlecht, dass ich sterben wollte“, meint er. „Aber dann ging es mir durch neue Therapien plötzlich von Tag zu Tag besser.“
Heute ist Dolph Lundgren, der mit Vornamen eigentlich Hans heißt, ein Hans im Glück. „Es klingt wie ein Wunder – ich bin krebsfrei“, sagt er, verbunden mit einer Einschränkung. „Ich will nicht behaupten, dass ich geheilt bin, bei Krebs weiß man ja nie. Auch wenn die Ärzte erklären, alle meine bösen Tumore wären weg und ich sei gesund.“
Auf alle Fälle hat ihn die schwere Krankheit etwas gelehrt. „Ich lebe jetzt bewusster, freue mich über jeden Tag, der mir geschenkt wird, verbringe viel mehr Zeit mit meiner Familie als früher und nehme, anders als seinerzeit, nichts mehr als selbstverständlich hin.“
Auch während seiner langen Genesungszeit drehte Lundgren fast jedes Jahr zumindest einen Film. „Die Maskenbildner vollbrachten Meisterleistungen, damit man mir auf der Leinwand nicht ansah, dass ich krank war“, verrät er. „Die Arbeit war für mich ungemein wichtig. Nicht wegen der Gagen, sondern wegen der Ablenkung. Wenn ich vor der Kamera stand, dachte ich nicht daran, was sich wohl gerade in meinem Körper abspielt.“
Eine große Hilfe beim Gesundwerden war für Lundgren seine Familie, die Töchter Ida, 30, und Greta, 25, aus seiner ersten Ehe mit Anette Qviberg, 60. Und natürlich
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Mit Sylvester Stallone, 79, der ihn einst für „Rocky IV“ engagierte und ihm so den Weg zu einer Weltkarriere ebnete, verbindet Lundgren bis heute eine enge Freundschaft. „Wir treffen einander selten, aber es vergeht keine Woche ohne Telefonat.“
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