Manfred „Noste“ Obernosterer, 69:
„Jetzt is gnua“
„Jetzt is gnua“
Jetzt neu: Hier klicken
und Artikel an Freunde verschenken.
und Artikel an Freunde verschenken.
Nach 23 Jahren als Villacher Faschingsnarr hängt „Noste“ den Boxhandschuh an den Nagel. Jetzt hat Tischlern Vorrang.
Auf Play drücken
um Artikel vorlesen
zu lassen.
um Artikel vorlesen
zu lassen.
Herr Obernosterer, was machen Sie? Sie sind der Letzte der Villacher „Narren“, den wirklich alle kennen – und ausgerechnet Sie hören auf. Warum?
Ich war der Meinung – jetzt is gnua. Und dafür, dass es vor 23 Jahren nur ein einmaliger Auftritt werden sollte, hab‘ ich‘s ja eh lang g‘macht.
Haben bei Ihrem Abschied vielleicht Streitereien mit „narrischen“ Kollegen eine Rolle gespielt?
Überhaupt nicht, die waren immer lieb zu mir. Und sie haben mich immer machen lassen, was ich wollte. Nie hat sich wer beschwert, wenn ich meinen Text kurzfristig geändert hab‘. Sie fanden sogar, dass ich ohnehin am besten bin, wenn ich improvisiere, also etwas aus dem Ärmel schüttle. Für all das bin ich ihnen dankbar.
Haben Sie gesundheitliche Gründe von
der Bühne gdrängt?
Auch net, i bin 69 Jahre alt – und pumperlg‘sund. Mit einer Einschränkung: Ich hab‘ einen Zwerchfellbruch und muss mich daher gesund ernähren.
Ich darf nur möglichst Fettarmes und nichts Säurehaltiges essen.
Trinken Sie Alkohol und rauchen Sie?
Ich rauche nicht. Und wenn es um Alkohol geht – da trink‘ ich nur a Bierli.
Sie haben einen Sohn, der sich auf der Villacher Bühne einmal als Supertalent herausstellte. Der verschwand so schnell wieder, wie er auftauchte. Was macht er jetzt?
Ich hab‘ zwei Söhne, 34 und 31 Jahre alt. Das war damals der jüngere, der Thomas. Er und sein Bruder Lukas leben in den USA in Santa Monica. Sie arbeiten als Filmkomponisten und Produzenten. Lukas hat vor vier Jahren einen „Emmy“ gewonnen, einen Fernseh-„Oscar“. Und er hat eine Koreanerin geheiratet. Zu Weihnachten kommen die Buben immer nach Hause. Dazwischen telefonieren wir oft.
Sind Sie derzeit auch mit jemandem glücklich?
Was heißt derzeit? Schon seit fast 20 Jahren mit meiner Andrea, einer Pädagogin.
Ihre Söhne stammen somit aus einer früheren Beziehung?
Richtig.
Sie waren Hauptschullehrer für Mathematik und Musik. Was treiben Sie als Pensionist, wenn Sie nicht auf der Bühne stehen? In der Welt herumreisen? Saint-Tropez? Thailand?
Um Himmels willen. Was soll i denn dort? Ich bin kein Reise-Fanatiker, mir g‘fallt‘s bei uns viel besser. Daheim ist es am schönsten.
Und was tun Sie hier in Ihrer Freizeit?
Ich bin selbsternannter Tischler. Mit Holz zu arbeiten, macht mir Freude.
Was raten Sie der heutigen Jugend?
Weg vom Computer. Greift‘s was an, macht‘s söba was. Und diese sozialen Medien. Da weiß man ja gar nimmer, wer echt ist. Ich mag echte Menschen.
Was halten Sie von Selfies?
Das ist eine Unsitte. Im Prinzip ist es ja nett, aber alles viel zu viel. Ich hab‘ früher selbst gerne fotografiert. Heute nimmer.
Haben Sie ein Haustier?
Ja, aus dem Tierheim unseren Kater „Koksi“. Er ist unser Liebling und wird umsorgt.
Haben Sie noch künstlerische Pläne?
I will net zuviel verraten, aber im Sommer kommt was Pantomimisches. m. prack
Ich war der Meinung – jetzt is gnua. Und dafür, dass es vor 23 Jahren nur ein einmaliger Auftritt werden sollte, hab‘ ich‘s ja eh lang g‘macht.
Haben bei Ihrem Abschied vielleicht Streitereien mit „narrischen“ Kollegen eine Rolle gespielt?
Überhaupt nicht, die waren immer lieb zu mir. Und sie haben mich immer machen lassen, was ich wollte. Nie hat sich wer beschwert, wenn ich meinen Text kurzfristig geändert hab‘. Sie fanden sogar, dass ich ohnehin am besten bin, wenn ich improvisiere, also etwas aus dem Ärmel schüttle. Für all das bin ich ihnen dankbar.
Haben Sie gesundheitliche Gründe von
der Bühne gdrängt?
Auch net, i bin 69 Jahre alt – und pumperlg‘sund. Mit einer Einschränkung: Ich hab‘ einen Zwerchfellbruch und muss mich daher gesund ernähren.
Ich darf nur möglichst Fettarmes und nichts Säurehaltiges essen.
Trinken Sie Alkohol und rauchen Sie?
Ich rauche nicht. Und wenn es um Alkohol geht – da trink‘ ich nur a Bierli.
Sie haben einen Sohn, der sich auf der Villacher Bühne einmal als Supertalent herausstellte. Der verschwand so schnell wieder, wie er auftauchte. Was macht er jetzt?
Ich hab‘ zwei Söhne, 34 und 31 Jahre alt. Das war damals der jüngere, der Thomas. Er und sein Bruder Lukas leben in den USA in Santa Monica. Sie arbeiten als Filmkomponisten und Produzenten. Lukas hat vor vier Jahren einen „Emmy“ gewonnen, einen Fernseh-„Oscar“. Und er hat eine Koreanerin geheiratet. Zu Weihnachten kommen die Buben immer nach Hause. Dazwischen telefonieren wir oft.
Sind Sie derzeit auch mit jemandem glücklich?
Was heißt derzeit? Schon seit fast 20 Jahren mit meiner Andrea, einer Pädagogin.
Ihre Söhne stammen somit aus einer früheren Beziehung?
Richtig.
Sie waren Hauptschullehrer für Mathematik und Musik. Was treiben Sie als Pensionist, wenn Sie nicht auf der Bühne stehen? In der Welt herumreisen? Saint-Tropez? Thailand?
Um Himmels willen. Was soll i denn dort? Ich bin kein Reise-Fanatiker, mir g‘fallt‘s bei uns viel besser. Daheim ist es am schönsten.
Und was tun Sie hier in Ihrer Freizeit?
Ich bin selbsternannter Tischler. Mit Holz zu arbeiten, macht mir Freude.
Was raten Sie der heutigen Jugend?
Weg vom Computer. Greift‘s was an, macht‘s söba was. Und diese sozialen Medien. Da weiß man ja gar nimmer, wer echt ist. Ich mag echte Menschen.
Was halten Sie von Selfies?
Das ist eine Unsitte. Im Prinzip ist es ja nett, aber alles viel zu viel. Ich hab‘ früher selbst gerne fotografiert. Heute nimmer.
Haben Sie ein Haustier?
Ja, aus dem Tierheim unseren Kater „Koksi“. Er ist unser Liebling und wird umsorgt.
Haben Sie noch künstlerische Pläne?
I will net zuviel verraten, aber im Sommer kommt was Pantomimisches. m. prack
Weitere Inhalte dieser Ausgabe:
Ihre Meinung
Ihre Meinung ist uns wichtig.
Schreiben Sie Ihren Kommentar zu diesem Artikel, den wir dann prüfen und veröffentlichen werden.
Schreiben Sie Ihren Kommentar zu diesem Artikel, den wir dann prüfen und veröffentlichen werden.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Werbung













