Diane Kruger, 49:
„Mama ist immer dabei“
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Seit der Geburt ihrer Tochter hat sich Diane Krugers Leben stark verändert. Und ohne die Hilfe ihrer Mutter Maria-Theresa wäre sie nur noch selten auf der Leinwand zu sehen.
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Im Jahr 2003 bewarben sich rund 3.000 attraktive Frauen um die Rolle der schönen Helena in dem starbesetzten Hollywood-Epos „Troja“. Es gewann Diane Kruger, die seither in der Traumfabrik zu den meistbeschäftigten Darstellerinnen zählt.
Den Mut, sich einem solchen Bewerb zu stellen, besaß die patente Person bereits in noch jüngeren Jahren. Unter ihrem bürgerlichen Namen Diane Heidkrüger hatte das am 15. Juli 1976 in der Kleinstadt Algermissen in der früheren DDR geborene Mädchen mit 15 Jahren an einem weltweiten Modell-Wettbewerb teilgenommen. Diane gewann nicht, bekam aber in Paris (F) trotzdem eine Stelle als Modell.
„Ich war damit unzufrieden, unglücklich und fühlte mich meist einsam. Aber ich habe dabei viel gelernt und genug verdient, dass ich mir den Unterricht in einer Schau-spielschule leisten konnte“, erinnert sie sich.
Es hat sich gelohnt, nach „Troja“ ging es mit Diane Krugers Karriere jedenfalls stetig bergauf. Rollen in „Oscar“-gekrönten Filmen wie „Inglourious Basterds“ mit Quentin Tarantino im Regie-Sessel trugen dazu bei. Heute kann sie sich die Rollen aussuchen, wobei sie freilich seit 2018 große Zurückhaltung übt.
Es war das Jahr, in dem die Tochter eines Elektronik-Spezialisten und einer Bankangestellten selbst Mutter wurde. Mit ihrem Lebensgefährten Norman Reedus, 57, bekam sie die Tochter Nova und verabschiedete sich eine Zeitlang aus dem Berufsleben. „Ich habe zwei Jahre lang so gut wie kein Angebot angenommen, um immer bei meinem Kind sein zu können“, erzählt sie.
„Inzwischen ist das aus zwei Gründen wieder einfacher geworden. Nova muss als Siebenjährige ja schon in die Schule gehen, und ich habe das Riesenglück, dass ich meine Mama habe. Sie ist immer dabei, wenn ich drehe und Nova bei mir habe. Mama reist mit uns, wohnt bei uns, und das ist für mich das größte Geschenk. Denn ich wollte nie, dass mein Nachwuchs mit Kindermädchen aufwächst.“
Im Juli des heurigen Jahres wird Diane Kruger nun 50 Jahre alt. Eine Zahl, die sie nicht schreckt. „Es geht vorwärts, solche Etappen gehören zum Leben“, meint sie. „Und kein Grund, groß zu feiern. Strenggenommen ist jeder Geburtstag für mich jetzt vor allem eine Erinnerung daran, wie viele Sommer ich mit meiner Tochter noch erleben darf. Bevor Nova auf die Welt kam, habe ich die Zukunft mit anderen Augen gesehen. Diese große Reise kannst du machen, und dieses Projekt darfst du dir natürlich unter keinen Umständen entgehen lassen. So denke ich nicht mehr. Jetzt überlege ich, wie viele Ferien Nova in ihrem Leben wohl noch mit mir wird verbringen wollen.“
Dass sie bei manchen bis heute als „die schöne, kühle Blonde“ gilt, versteht Diane Kruger absolut nicht. „Es kann mich selbstverständlich jeder so einschätzen, wie er will. Wie ich zu dieser Einschätzung komme ist mir allerdings schleierhaft“, erklärt Kruger. „Das hat wahrscheinlich jemand im Netz geschrieben, und es hat dann die Runde gemacht. Doch um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich kann ich, wie vermutlich jeder Mensch, kühl sein, distanziert. Solche Ausnahmesituationen gibt es. Als vorwiegende Eigenschaft ist es in meinem Fall aber ein Unsinn. Ich empfinde mich als freundlich, lustig und kooperativ.“
Wirklich zornig machen solche Fehleinschätzungen Diane Kruger freilich nicht. „Die Gedanken sind frei, heißt es doch so schön“, lacht sie.
Den Mut, sich einem solchen Bewerb zu stellen, besaß die patente Person bereits in noch jüngeren Jahren. Unter ihrem bürgerlichen Namen Diane Heidkrüger hatte das am 15. Juli 1976 in der Kleinstadt Algermissen in der früheren DDR geborene Mädchen mit 15 Jahren an einem weltweiten Modell-Wettbewerb teilgenommen. Diane gewann nicht, bekam aber in Paris (F) trotzdem eine Stelle als Modell.
„Ich war damit unzufrieden, unglücklich und fühlte mich meist einsam. Aber ich habe dabei viel gelernt und genug verdient, dass ich mir den Unterricht in einer Schau-spielschule leisten konnte“, erinnert sie sich.
Es hat sich gelohnt, nach „Troja“ ging es mit Diane Krugers Karriere jedenfalls stetig bergauf. Rollen in „Oscar“-gekrönten Filmen wie „Inglourious Basterds“ mit Quentin Tarantino im Regie-Sessel trugen dazu bei. Heute kann sie sich die Rollen aussuchen, wobei sie freilich seit 2018 große Zurückhaltung übt.
Es war das Jahr, in dem die Tochter eines Elektronik-Spezialisten und einer Bankangestellten selbst Mutter wurde. Mit ihrem Lebensgefährten Norman Reedus, 57, bekam sie die Tochter Nova und verabschiedete sich eine Zeitlang aus dem Berufsleben. „Ich habe zwei Jahre lang so gut wie kein Angebot angenommen, um immer bei meinem Kind sein zu können“, erzählt sie.
„Inzwischen ist das aus zwei Gründen wieder einfacher geworden. Nova muss als Siebenjährige ja schon in die Schule gehen, und ich habe das Riesenglück, dass ich meine Mama habe. Sie ist immer dabei, wenn ich drehe und Nova bei mir habe. Mama reist mit uns, wohnt bei uns, und das ist für mich das größte Geschenk. Denn ich wollte nie, dass mein Nachwuchs mit Kindermädchen aufwächst.“
Im Juli des heurigen Jahres wird Diane Kruger nun 50 Jahre alt. Eine Zahl, die sie nicht schreckt. „Es geht vorwärts, solche Etappen gehören zum Leben“, meint sie. „Und kein Grund, groß zu feiern. Strenggenommen ist jeder Geburtstag für mich jetzt vor allem eine Erinnerung daran, wie viele Sommer ich mit meiner Tochter noch erleben darf. Bevor Nova auf die Welt kam, habe ich die Zukunft mit anderen Augen gesehen. Diese große Reise kannst du machen, und dieses Projekt darfst du dir natürlich unter keinen Umständen entgehen lassen. So denke ich nicht mehr. Jetzt überlege ich, wie viele Ferien Nova in ihrem Leben wohl noch mit mir wird verbringen wollen.“
Dass sie bei manchen bis heute als „die schöne, kühle Blonde“ gilt, versteht Diane Kruger absolut nicht. „Es kann mich selbstverständlich jeder so einschätzen, wie er will. Wie ich zu dieser Einschätzung komme ist mir allerdings schleierhaft“, erklärt Kruger. „Das hat wahrscheinlich jemand im Netz geschrieben, und es hat dann die Runde gemacht. Doch um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich kann ich, wie vermutlich jeder Mensch, kühl sein, distanziert. Solche Ausnahmesituationen gibt es. Als vorwiegende Eigenschaft ist es in meinem Fall aber ein Unsinn. Ich empfinde mich als freundlich, lustig und kooperativ.“
Wirklich zornig machen solche Fehleinschätzungen Diane Kruger freilich nicht. „Die Gedanken sind frei, heißt es doch so schön“, lacht sie.
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