Robbie Williams:
„Meine Frau
Ayda fängt mich auf“
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Auf dem Foto seines neuen Albums „Britpop“, das Robbie Williams überraschend drei Wochen vor dem geplanten Termin veröffentlichte, trägt der 51jährige einen ähnlichen roten Trainingsanzug, wie seinerzeit 1995 beim Glastonbury-Festival, kurz nach seinem Rausschmiss bei „Take That“. Das neue Album sei als Hommage an jene Zeit gedacht, so Williams, und in der Tat erinnern manche der Lieder an seine Karriere vor gut einem Vierteljahrhundert. Im Gespräch mit dem WOCHE-Reporter Steffen Rüth erzählt Williams nicht nur vom neuen Werk, sondern auch von seiner Übersiedelung, seiner Familie und den Katzen.
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Herr Williams, auf der Bühne und in der Sportkleidung auf neuen Fotos, auch auf dem neuen Album, wirken Sie fit und durchtrainiert. Sind Sie das?
Nun ja, ich schaffe es, körperlich ein bisschen auf mich acht zu geben. Ich war aber nie ein klassischer Trainierer, der in jedem Hotel, in dem er eincheckt, als Erstes an die Gewichte geht. Allerdings haben sich die Zeiten geändert. Seit etwa zwanzig Jahren sehen Popmusiker aus wie Athleten. Früher war das anders. Da konntest du schon als Teenager ein Bäuchlein haben und niemand hat sich daran gestört.
Bei Ihnen war körperlich über die Jahre ein gewisses Auf
und Ab zu beobachten …
Das stimmt, ich war beim Sport oft zu nachlässig. Wenn ich früher Gewichte gestemmt oder Ausdauer trainiert habe, gab ich mich dem Selbsthass hin. Heute mache ich Sport, um am Leben zu bleiben. Mittlerweile trainiere ich nach einem Plan, der für mich passt. Ich arbeite mit Gewichten, mache viele Situps, und habe intensiv an meiner Beinmuskulatur gearbeitet.
Sie haben nun Ihr neues Album veröffentlicht. Warum haben Sie es „Britpop“ genannt?
Die Aufgabe, die ich mir für „Britpop“ gestellt habe, lautete: Stell‘ dir vor, es ist 1997, und nun schreibe ein Album, das in die Zeit passt, bloß mit dem gesammelten Wissen von heute. Ich würde sagen, der Plan ist halbwegs aufgegangen.
„Britpop“ ist definitiv eine kurzweilige und gutgelaunte Platte.
Danke schön. Ja, ich finde das auch. Da mich die kommerziellen Radiosender sowieso kaum noch spielen, habe ich nicht den Druck gehabt, irgendwie in den Zeitgeist zu passen. Vielmehr habe ich Songs aufgenommen, die mich selbst glücklich machen.
Das Lied „Pretty Face“ klingt wie ein Liebeslied an Ihre Frau und insbesondere an deren Klugheit.
So ist es auch. Wenn ich dieses Lied singe, denke ich jedes Mal an meine Frau. Wenn ich mit Ayda zusammen bin, fühle ich mich geborgen, sicher und glücklich. Sie ist mein Fels. Wir sind jetzt fast 16 Jahre verheiratet. In dieser Zeit bin ich ein großer Anhänger der Idee namens Ehe geworden.
Worin liegt der Verdienst Ihrer Frau?
Ayda hat aus einem Buben einen Mann gemacht. Mit vier wunderbaren Kindern. Sie hat mir ein Sicherheitsnetz gespannt, in dem ich mich gefahrlos bewegen kann. Sie fängt mich auf, wenn nötig.
Ist es wahr, dass Sie nach Miami übersiedeln?
Ja, das ist wahr. Nach 24 Jahren in Kalifornien wollte ich gern von der Westküste Amerikas an die Ostküste. Privat haben wir gerade viel um die Ohren. Wir sind dabei, uns mit dieser für uns neuen Ecke vertraut zu machen. Ayda kümmert sich intensiv darum, Schulen für die Kinder, die zwischen fünf und dreizehn Jahre alt sind, zu finden.
Warum ist Ihre Wahl ausgerechnet auf Miami gefallen?
Ich bin jemand, der die Sonne braucht. Nicht nur, weil ich es gern warm habe, sondern auch für meine mentale Gesundheit. Zuletzt haben wir fünf Jahre in Europa gelebt, und ich habe gemerkt, ich kann das nicht. Nicht auf Dauer. Ich brauche das Gefühl, das die Sonne auslöst, wenn sie mir auf den Pelz brennt. Zudem ist Amerika für die Anonymität besser.
Sie haben auch zwei Katzen zuhause, „Elvis“ und „Priscilla“. Was können Sie von den beiden lernen?
Mir den Ruhm nicht zu Kopfe steigen zu lassen, meinen eigenen Ängsten zu misstrauen. Cool zu sein. Katzen haben mir voraus, dass sie saucool sind. Sie lassen Aufregung nur an sich heran, wenn es ihnen nützt.
Nun ja, ich schaffe es, körperlich ein bisschen auf mich acht zu geben. Ich war aber nie ein klassischer Trainierer, der in jedem Hotel, in dem er eincheckt, als Erstes an die Gewichte geht. Allerdings haben sich die Zeiten geändert. Seit etwa zwanzig Jahren sehen Popmusiker aus wie Athleten. Früher war das anders. Da konntest du schon als Teenager ein Bäuchlein haben und niemand hat sich daran gestört.
Bei Ihnen war körperlich über die Jahre ein gewisses Auf
und Ab zu beobachten …
Das stimmt, ich war beim Sport oft zu nachlässig. Wenn ich früher Gewichte gestemmt oder Ausdauer trainiert habe, gab ich mich dem Selbsthass hin. Heute mache ich Sport, um am Leben zu bleiben. Mittlerweile trainiere ich nach einem Plan, der für mich passt. Ich arbeite mit Gewichten, mache viele Situps, und habe intensiv an meiner Beinmuskulatur gearbeitet.
Sie haben nun Ihr neues Album veröffentlicht. Warum haben Sie es „Britpop“ genannt?
Die Aufgabe, die ich mir für „Britpop“ gestellt habe, lautete: Stell‘ dir vor, es ist 1997, und nun schreibe ein Album, das in die Zeit passt, bloß mit dem gesammelten Wissen von heute. Ich würde sagen, der Plan ist halbwegs aufgegangen.
„Britpop“ ist definitiv eine kurzweilige und gutgelaunte Platte.
Danke schön. Ja, ich finde das auch. Da mich die kommerziellen Radiosender sowieso kaum noch spielen, habe ich nicht den Druck gehabt, irgendwie in den Zeitgeist zu passen. Vielmehr habe ich Songs aufgenommen, die mich selbst glücklich machen.
Das Lied „Pretty Face“ klingt wie ein Liebeslied an Ihre Frau und insbesondere an deren Klugheit.
So ist es auch. Wenn ich dieses Lied singe, denke ich jedes Mal an meine Frau. Wenn ich mit Ayda zusammen bin, fühle ich mich geborgen, sicher und glücklich. Sie ist mein Fels. Wir sind jetzt fast 16 Jahre verheiratet. In dieser Zeit bin ich ein großer Anhänger der Idee namens Ehe geworden.
Worin liegt der Verdienst Ihrer Frau?
Ayda hat aus einem Buben einen Mann gemacht. Mit vier wunderbaren Kindern. Sie hat mir ein Sicherheitsnetz gespannt, in dem ich mich gefahrlos bewegen kann. Sie fängt mich auf, wenn nötig.
Ist es wahr, dass Sie nach Miami übersiedeln?
Ja, das ist wahr. Nach 24 Jahren in Kalifornien wollte ich gern von der Westküste Amerikas an die Ostküste. Privat haben wir gerade viel um die Ohren. Wir sind dabei, uns mit dieser für uns neuen Ecke vertraut zu machen. Ayda kümmert sich intensiv darum, Schulen für die Kinder, die zwischen fünf und dreizehn Jahre alt sind, zu finden.
Warum ist Ihre Wahl ausgerechnet auf Miami gefallen?
Ich bin jemand, der die Sonne braucht. Nicht nur, weil ich es gern warm habe, sondern auch für meine mentale Gesundheit. Zuletzt haben wir fünf Jahre in Europa gelebt, und ich habe gemerkt, ich kann das nicht. Nicht auf Dauer. Ich brauche das Gefühl, das die Sonne auslöst, wenn sie mir auf den Pelz brennt. Zudem ist Amerika für die Anonymität besser.
Sie haben auch zwei Katzen zuhause, „Elvis“ und „Priscilla“. Was können Sie von den beiden lernen?
Mir den Ruhm nicht zu Kopfe steigen zu lassen, meinen eigenen Ängsten zu misstrauen. Cool zu sein. Katzen haben mir voraus, dass sie saucool sind. Sie lassen Aufregung nur an sich heran, wenn es ihnen nützt.
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