Der Bub, der mit Limonade Hundeleben rettet
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Der Mischlingshund „Pickles“ ist der beste Freund von Henry Bryant, einem neunjährigen Buben aus Michigan (USA). Darum wollte er sofort helfen, als er im Fernsehen auf schwerkranke Hunde aus dem Tierheim aufmerksam wurde. Mit einem Limonadenstand sammelte er mehr als 50.000 Euro. Die spendete er und rettet damit bis heute Hunden das Leben.
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Der schokoladenbraune Mischlingshund „Pickles“ liegt Henry Bryant zusammengerollt zu Füßen, wie so oft. Der Rüde ist für den kleinen Buben mehr als bloß ein Haustier – er ist Vertrauter, Beschützer, bester Freund.
An diesem warmen Sommerabend im Jahr 2022 schliefen sie zusammen vor dem Fernseher ein, erschöpft vom Tag. Doch plötzlich fing „Pickles“ an, laut zu bellen. „Er hat mich geweckt“, erinnert sich der Neunjährige zurück. „Er wollte gar nicht mehr aufhören zu bellen.“ Über den Bildschirm flimmerte ein Beitrag, in dem ein abgemagerter Hund in einem Tierheim zu sehen war.
Der Hund war krank, schwach und es gab keine Aussicht auf Hilfe. Es war, als hätte „Pickles“ verstanden, was dort geschieht und als hätte er gewusst, dass endlich jemand hinschauen muss. Schockiert sprang der Bub auf. „Mama“, rief er. Als seine Mutter Shelley Bryant aus der Küche kam, zeigte er auf den Fernseher. Seine Stimme war fest, fast erwachsen: „Ich werde diesem Hund helfen. Ich bezahle den Tierarzt.“
Henry Bryant hatte an diesem Tag mit einem Limonadenstand vor dem Haus der Familie in South-
gate (Michigan, USA) 202 Dollar (170 Euro) verdient.
Seine Eltern hatten den Rasen gemäht, während der Sohn, eher als Beschäftigung gedacht, den kleinen Limonadenstand betrieb. Zuvor hatte seine Mutter die Limonade vorbereitet und sein Vater den Tisch aufgestellt. Niemand hatte zu diesem Zeitpunkt geahnt, was dieser improvisierte Stand später einmal bewirken würde. Auch, dass an einem einzigen Tag mehr als 200 Dollar zusammenkamen, überraschte alle. Nun wusste Henry Bryant sofort, was er mit dem Geld machen wollte. Am nächsten Tag stand er im Wyandotte-Tierheim vor dem Käfig eines rabenschwarzen Hundes, der schwer an Herzwürmern erkrankt war. Der Bub überreichte dem Tierheim sein Geld, jeden einzelnen Dollar. „Mein Guter“, sagte er leise, „bald wirst du wieder gesund sein.“ Der Hund überlebte und fand später ein neues Zuhause. Für Henry war das erst der Anfang. Der Leiter des Tierheimes erklärte der Familie, wie viele Tiere schwer krank eingeliefert würden und wie oft schlicht das Geld fehle.
Henry hörte still zu. Zu Hause sagte er nur: „Mama, ich will das wieder tun. Die Tiere brauchen meine Hilfe.“ Und so stellte der Neunjährige seinen Limonadenstand immer wieder auf, Tag für Tag, Woche für Woche.
Manchmal half ihm seine ältere Schwester Carleigh beim Einschenken. Oft nahmen die Geschwister bis zu umgerechnet € 500,– täglich ein. Als lokale Medien begannen, darüber zu berichten, kamen die Menschen in Scharen herbei.
Einmal schenkte Henry Bryant an nur einem einzigen Tag 430 Becher Limonade aus. Motorradfahrer des „Iron Mustangs Motorcycle Clubs“ rollten mit ihren schweren, dröhnenden Maschinen an, tranken und spendeten großzügig. Aus Fremden wurden Mitstreiter. Aus einer Idee wurde eine ganze Bewegung.
Mehr als € 50.000,– hat Henry Bryant in den vergangenen drei Jahren gesammelt und an die Tierheime in der Region gespendet. Der Bürgermeister von Southgate ehrte ihn für seine „herausragende Bürgerschaft“. Hunderte Tierleben, so sagt er, seien nur durch ihn gerettet worden.
Doch dann traf das Schicksal den Buben genau dort, wo es am meisten schmerzte. „Pickles“ wurde krank. Erst war es nur ein Bluterguss am Ohr, dann folgte eine schwere Lungenentzündung. „Muss ,Pickles‘ jetzt sterben?“, fragte der Neunjährige seine Mutter. „Ich hoffe nicht“, antwortete Shelley Bryant, die selbst mit den Tränen kämpfen musste. Eine Woche lang musste der Hund in einer Tierklinik verbringen – „Pickles“ überlebte.
Die Freude war grenzenlos, bis die Rechnung über 13.000 Euro eintrudelte. „Oh mein Gott“, sagte die Mutter. „Wie sollen wir das bezahlen?“ Ein Reporter, der die Geschichte des Buben seit Langem mitverfolgte, erfuhr davon und berichtete darüber. Und plötzlich geschah genau das, was Henry Bryant all die Zeit vorgelebt hat.
Menschen halfen ihm und überwiesen Geld. Schlussendlich konnte die Rechnung bezahlt werden. Heute wedelt „Pickles“ wieder fröhlich und gesund mit dem Schwanz. Sein Herrchen selbst plant bereits den nächsten Sommer und den nächsten Limonadenstand.
Irgendwann, so sagt er, wolle er selbst Tierarzt werden und ehrenamtlich den Tieren helfen.
An diesem warmen Sommerabend im Jahr 2022 schliefen sie zusammen vor dem Fernseher ein, erschöpft vom Tag. Doch plötzlich fing „Pickles“ an, laut zu bellen. „Er hat mich geweckt“, erinnert sich der Neunjährige zurück. „Er wollte gar nicht mehr aufhören zu bellen.“ Über den Bildschirm flimmerte ein Beitrag, in dem ein abgemagerter Hund in einem Tierheim zu sehen war.
Der Hund war krank, schwach und es gab keine Aussicht auf Hilfe. Es war, als hätte „Pickles“ verstanden, was dort geschieht und als hätte er gewusst, dass endlich jemand hinschauen muss. Schockiert sprang der Bub auf. „Mama“, rief er. Als seine Mutter Shelley Bryant aus der Küche kam, zeigte er auf den Fernseher. Seine Stimme war fest, fast erwachsen: „Ich werde diesem Hund helfen. Ich bezahle den Tierarzt.“
Henry Bryant hatte an diesem Tag mit einem Limonadenstand vor dem Haus der Familie in South-
gate (Michigan, USA) 202 Dollar (170 Euro) verdient.
Seine Eltern hatten den Rasen gemäht, während der Sohn, eher als Beschäftigung gedacht, den kleinen Limonadenstand betrieb. Zuvor hatte seine Mutter die Limonade vorbereitet und sein Vater den Tisch aufgestellt. Niemand hatte zu diesem Zeitpunkt geahnt, was dieser improvisierte Stand später einmal bewirken würde. Auch, dass an einem einzigen Tag mehr als 200 Dollar zusammenkamen, überraschte alle. Nun wusste Henry Bryant sofort, was er mit dem Geld machen wollte. Am nächsten Tag stand er im Wyandotte-Tierheim vor dem Käfig eines rabenschwarzen Hundes, der schwer an Herzwürmern erkrankt war. Der Bub überreichte dem Tierheim sein Geld, jeden einzelnen Dollar. „Mein Guter“, sagte er leise, „bald wirst du wieder gesund sein.“ Der Hund überlebte und fand später ein neues Zuhause. Für Henry war das erst der Anfang. Der Leiter des Tierheimes erklärte der Familie, wie viele Tiere schwer krank eingeliefert würden und wie oft schlicht das Geld fehle.
Henry hörte still zu. Zu Hause sagte er nur: „Mama, ich will das wieder tun. Die Tiere brauchen meine Hilfe.“ Und so stellte der Neunjährige seinen Limonadenstand immer wieder auf, Tag für Tag, Woche für Woche.
Manchmal half ihm seine ältere Schwester Carleigh beim Einschenken. Oft nahmen die Geschwister bis zu umgerechnet € 500,– täglich ein. Als lokale Medien begannen, darüber zu berichten, kamen die Menschen in Scharen herbei.
Einmal schenkte Henry Bryant an nur einem einzigen Tag 430 Becher Limonade aus. Motorradfahrer des „Iron Mustangs Motorcycle Clubs“ rollten mit ihren schweren, dröhnenden Maschinen an, tranken und spendeten großzügig. Aus Fremden wurden Mitstreiter. Aus einer Idee wurde eine ganze Bewegung.
Mehr als € 50.000,– hat Henry Bryant in den vergangenen drei Jahren gesammelt und an die Tierheime in der Region gespendet. Der Bürgermeister von Southgate ehrte ihn für seine „herausragende Bürgerschaft“. Hunderte Tierleben, so sagt er, seien nur durch ihn gerettet worden.
Doch dann traf das Schicksal den Buben genau dort, wo es am meisten schmerzte. „Pickles“ wurde krank. Erst war es nur ein Bluterguss am Ohr, dann folgte eine schwere Lungenentzündung. „Muss ,Pickles‘ jetzt sterben?“, fragte der Neunjährige seine Mutter. „Ich hoffe nicht“, antwortete Shelley Bryant, die selbst mit den Tränen kämpfen musste. Eine Woche lang musste der Hund in einer Tierklinik verbringen – „Pickles“ überlebte.
Die Freude war grenzenlos, bis die Rechnung über 13.000 Euro eintrudelte. „Oh mein Gott“, sagte die Mutter. „Wie sollen wir das bezahlen?“ Ein Reporter, der die Geschichte des Buben seit Langem mitverfolgte, erfuhr davon und berichtete darüber. Und plötzlich geschah genau das, was Henry Bryant all die Zeit vorgelebt hat.
Menschen halfen ihm und überwiesen Geld. Schlussendlich konnte die Rechnung bezahlt werden. Heute wedelt „Pickles“ wieder fröhlich und gesund mit dem Schwanz. Sein Herrchen selbst plant bereits den nächsten Sommer und den nächsten Limonadenstand.
Irgendwann, so sagt er, wolle er selbst Tierarzt werden und ehrenamtlich den Tieren helfen.
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