Anmelden
Abonnieren
Ausgabe Nr. 05/2026 vom 28.01.2026, Fotos: APA-Images, Constantin Film Vertriebs GmbH
Artikel-Bild
Til Schweiger spielt einen Krebskranken

„Das Beste kommt noch!“,
Montag, 2.2., 20.15 Uhr, Sat.1
Artikel-Bild
Die besten Freunde Felix (Til Schweiger) und Arthur (Michael Maertens, li.) geraten bald in ein Lügengeflecht.
Artikel-Bild
Schweigers Tochter Emma spielt auch mit.
Artikel-Bild
Die letzte Rolle von Peter Simonischek.
Til Schweiger:
Der Tod an seiner Seite
Jetzt neu: Hier klicken
und Artikel an Freunde verschenken.
Als Regisseur wurden ihm Wutausbrüche vorgeworfen. Inzwischen ist Til Schweiger kleinlauter. Er schwebte in Lebensgefahr.
Auf Play drücken
um Artikel vorlesen
zu lassen.
Die Schauspielschule absolvierte der am 19. Dezember 1963 in Freiburg (D) geborene Til Schweiger einst ohne Schwierigkeiten in Köln.

Was manche nicht wissen: Sein Geld verdiente er danach eine Zeitlang als Theaterdar-steller, er arbeitete nebenbei aber auch als Synchronsprecher für Pornofilme. Diese Tätigkeit dürfte sich auf Stöhnen und Keuchen beschränkt haben, weil über eine sonderlich sexy Stimme verfügt der Deutsche – zumindest für heimische Ohren – wohl eher nicht. Zum Glück war er nur kurz darauf angewiesen und wurde schon bald durch die Serie „Lindenstraße“ sowie die Filme „Manta Manta“ und „Der bewegte Mann“ zu dem Schweiger, wie wir ihn seit den neunziger Jahren kennen.

Mittlerweile ist Til Schweiger 62 Jahre alt und spricht nicht ungern über seine Gesundheit. „Mir geht es super“, betonte er kürzlich als Gast in der Kai-Pflaume-Sendung „Klein gegen Groß“. Dass er den Schwerpunkt auf sein körperliches Wohlbefinden legte, verwundert nicht. Denn längere Zeit ging es ihm miserabel. Durch eine kleine und daher nachlässig versorgte Verletzung am Schienbein erkrankte er an einer lebensgefährlichen Blutvergiftung.

„In meine kleine Wunde sind Keime hineingekommen, die Sache entzündete sich, und ich hatte einige Zeit ein sogenanntes ,offenes‘ Bein“, erzählt er. „Ich musste sogar im Spital behandelt werden und eine geplante kleine Herz-OP verschieben.“

Seinen Lebensstil hat Schweiger seither radikal umgestellt. „Ich lebe bewusster, gesünder und bin auch ,trocken‘, das heißt – kein Alkohol.“

Mit seiner Ex-Frau Dana, 57, hat Schweiger vier Kinder, die alle schauspielerisch tätig sind. Auch der Papa arbeitet wieder und plant unter anderem einen Film über Flüchtlinge.

Ins Wohnzimmer kommt er vorläufig auf SAT.1 mit der Tragikomödie „Das Beste kommt noch!“. Schweiger spielt darin einen todkranken Mann, der durch eine Verwechslung der Krankenakten glaubt, bei seinem besten Freund handle es sich um den Todgeweihten. Es darf also auch gelacht werden.
Weitere Inhalte dieser Ausgabe:
Ihre Meinung
Ihre Meinung ist uns wichtig.

Schreiben Sie Ihren Kommentar zu diesem Artikel, den wir dann prüfen und veröffentlichen werden.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Werbung