Ausgabe Nr. 04/2026 vom 21.01.2026, Fotos: Erzdiözese Wien/Stephan Schönlaub, APA-Images, Tim Cavadini, Quelle: Statistk Austria 2021
Theodor Kardinal Innitzer
(1875-1955)
Der Theologe wurde 1932 zum Erzbischof von Wien ernannt.
Vor allem sein Verhalten nach dem Einmarsch deutscher Truppen im Jahr 1938 sorgte für Kritik. Er befürwortete den „Anschluss“ an Hitler-Deutschland öffentlich – unter starkem Druck der Nationalsozialisten.
(1875-1955)
Der Theologe wurde 1932 zum Erzbischof von Wien ernannt.
Vor allem sein Verhalten nach dem Einmarsch deutscher Truppen im Jahr 1938 sorgte für Kritik. Er befürwortete den „Anschluss“ an Hitler-Deutschland öffentlich – unter starkem Druck der Nationalsozialisten.
Franz Kardinal König
(1905-2004)
Der Bauernsohn aus Rabenstein an der Pielach (NÖ) war beigestellter Bischof in St. Pölten, bevor er 1956 zum Erzbischof berufen wurde. König leitete die Diözese fast drei Jahrzehnte. Wegen seiner Aussöhnung mit der Sozialdemokratie wurde er „der rote Kardinal“ genannt.
(1905-2004)
Der Bauernsohn aus Rabenstein an der Pielach (NÖ) war beigestellter Bischof in St. Pölten, bevor er 1956 zum Erzbischof berufen wurde. König leitete die Diözese fast drei Jahrzehnte. Wegen seiner Aussöhnung mit der Sozialdemokratie wurde er „der rote Kardinal“ genannt.
Hans Hermann Kardinal Groer
(1919-2003)
Der Benediktiner-Pater Groer wurde 1986 überraschend zum Wiener Erzbischof ernannt. Er stürzte die Kirche in ihre größte Krise der Nachkriegszeit. Im März 1995 wurden erste Missbrauchsvorwürfe gegen ihn bekannt. Groer trat wenige Monate später zurück.
(1919-2003)
Der Benediktiner-Pater Groer wurde 1986 überraschend zum Wiener Erzbischof ernannt. Er stürzte die Kirche in ihre größte Krise der Nachkriegszeit. Im März 1995 wurden erste Missbrauchsvorwürfe gegen ihn bekannt. Groer trat wenige Monate später zurück.
Christoph Kardinal Schönborn
(geboren 1945)
Der 81jährige aus einem alten Adelsgeschlecht war Student bei Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. Schönborn führte die Erzdiözese Wien von 1995 bis 2025, ab 1998 als Kardinal. Heute lebt er im Kloster der Kleinen Schwestern vom Lamm in Wien-Brigittenau.
(geboren 1945)
Der 81jährige aus einem alten Adelsgeschlecht war Student bei Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. Schönborn führte die Erzdiözese Wien von 1995 bis 2025, ab 1998 als Kardinal. Heute lebt er im Kloster der Kleinen Schwestern vom Lamm in Wien-Brigittenau.
Neuer Bischof, alte Probleme
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Immer weniger Gläubige, leere Kassen und schwindendes Vertrauen – Josef Grünwidl übernimmt ein schweres Erbe. Der neue Erzbischof ist für viele aber ein Hoffnungsträger.
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Wenn Josef Grünwidl am 24. Jänner im Stephansdom den Bischofsring, den Hirtenstab und die Mitra, die Bischofsmütze, in Empfang nimmt, dann ist der 62jährige endgültig der neue Erzbischof von Wien.
Der Bauernsohn aus dem niederösterreichischen Weinviertel war bisher Apostolischer Administrator, also der vom Papst eingesetzte Verwalter der Diözese. „Bei uns war kein übertriebener Katholizismus“, erzählte er einmal von seiner Kindheit, „aber ich bin so ganz selbstverständlich hineingewachsen in den Glauben und in ein Leben mit der Kirche.“
Im Jahr 1988 wurde der künftige „Diözesan-Chef“ im Stephansdom von Kardinal König zum Priester geweiht. Dort, auf den Stufen vor dem Altar, wird Josef Grünwidl auch als künftiger Erzbischof die sogenannte „Prostratio“, die Niederwerfung der Weihekandidaten, vollziehen. Dabei legen sie sich auf den Boden.
Rund 3.000 Gläubige können die Weihe im Dom mitfeiern. Ihnen wird danach draußen bei der sogenannten Agape ein Imbiss aufgetischt – Chili mit und ohne Fleisch, Brot, Tee, Wasser und Wein.
Vor neun Jahren hat die Weihe des Innsbrucker Bischofs laut Berichten rund 170.000 Euro gekostet, sie fand nicht im Dom, sondern in der Olympiahalle statt. In Wien sei die Bischofsweihe billiger, heißt es bei der Erzdiözese, es wird schließlich „zuhause“ gefeiert. Trotzdem fallen unter anderem Kosten für die Technik, Musik, die Verpflegung oder die Sonderreinigung des Domes an. Konkrete Zahlen gab es aber zuletzt nicht.
Herbert Bartl von der Organisation „Priester ohne Amt“ wird die Weihe vor dem Fernseh-Apparat verfolgen. Josef Grünwidl ist für ihn „eine Zukunftshoffnung – er war auch der erste, der mir eingefallen ist, als es ernsthaft um die Nachfolgefrage von Kardinal Schönborn gegangen ist“, sagt der verheiratete Priester. „Er ist ein Mann der Seelsorge und der kirchlichen Praxis, nicht primär ein Wissenschaftler.“ Grünwidl kenne Wien, die Erzdiözese und auch die Probleme, die auf ihn zukommen. „Ob er seine Offenheit für Reformen der ,heißen Eisen‘ – trotz der er von Rom ernannt wurde – auch in die Praxis umsetzen kann, oder ob ihn auch das System korrumpiert mit der Zeit, bleibt abzuwarten.“
Schon mehrmals hat sich der neue Wiener Erzbischof für eine Abschaffung des Pflicht-Zölibates ausgesprochen, auch dass Frauen „ins Weiheamt aufgenommen werden“, kann er sich vorstellen. „Das sind sicher dringende Probleme, aber eher das ,Zahnweh‘ der Kirche und sie wären so leicht lösbar“, ist Herbert Bartl überzeugt. „Aber das Krebsgeschwür beginnt bei der Sprache in Theologie und Verkündigung und der Hierarchie.“ Katharina Renner, die Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), wird bei der Bischofsweihe am 24. Jänner dabei sein. Zu „ihrer“ Laienorganisation gehören etwa die Jungschar oder die katholische Frauenbewegung.
Josef Grünwidl sei eine Person, die „mit Hoffnung und Realismus in die Zukunft blickt und nicht von einer Kirche der Vergangenheit träumt“, erklärt Renner. „Wir brauchen jemanden, der schätzt, was da ist, und gemeinsam mit allen Engagierten überlegt, wie eine Kirche der Zukunft gestaltet werden kann.“ Welche Reformen wären in der Kirche dringend nötig? „Weltkirchlich steht die Weihe für Frauen dringend an. Wonach sich viele sehnen, ist die Mitsprache bei wichtigen Entscheidungen, zum Beispiel einer Bischofsernennung.“
Der neue Erzbischof übernimmt ein schweres Erbe. Nicht einmal ein Drittel der Wiener bekennt sich zur katholischen Kirche, der Anteil der Muslime liegt bei 15 Prozent, jener der Bewohner „ohne Bekenntnis“ bei 34 Prozent. Die Kassen der Erzdiözese sind auch deshalb leer. Drei Viertel des Budgets stammen aus dem Kirchenbeitrag. Im Jahr 2024 war die Diözese, die auch weite Teile Niederösterreichs umschließt, wieder im Minus. Rücklagen mussten aufgelöst werden, sogar Gotteshäuser werden verkauft. Zuletzt ging beispielsweise die Kirche „Dreimal Wunderbare Muttergottes“ in Wien-Favoriten an eine Privatperson. Sie wird künftig ein Atelier sein.
Knapp neun Prozent der Einnahmen in Wien stammen aus den Entschädigungzahlungen des Staates für Vermögen, das die Nationalsozialisten beschlagnahmten. Die Erzdiözese Wien bekam zuletzt den größten Anteil von gut 18 Prozent. Der Fixbetrag wird jeweils dann erhöht, wenn die Teuerung die 20-Prozent-Marke überschreitet. Das passierte zuletzt 2022. Im Jahr 2025 betrug er knapp 25 Millionen Euro. Der zweite Teil wird jährlich angepasst und entspricht den Kosten von 1.250 Bundesbeamten. 2025 wurden dafür mehr als 51 Millionen Euro überwiesen.
Grünwidls Bischofs-Gehalt wird jedoch aus dem bischöflichen Mensalgut bestritten. Das sind Mittel, die dem Bischofsamt zur Verfügung stehen. Dazu gehören etwa etliche Immobilien in Wien. Ein Weihbischof verdient in Wien im Schnitt 5.250 Euro brutto im Monat, ein Diözesanbischof liegt wohl etwas darüber.
Josef Grünwidl wird bald nicht nur Bischof, sondern Erzbischof sein. Er leitet eine von zwei Kirchenprovinzen unseres Landes. Zur Provinz Wien gehören auch die Diözesen Eisenstadt, Linz und St. Pölten. Der Rest des „Kirchen-Landes“ gehört zur Provinz Salzburg. Ob der 62jährige auch Kardinal wird, ist ungewiss. Der Titel wird auf Lebenszeit verliehen – vom Papst, den die Kardinäle unter 80 Jahren wählen. In Afrika und Lateinamerika wächst die katholische Kirche, was für mehr Ernennungen dort spricht.
Die Vorgänger:
Theodor Kardinal Innitzer
(1875-1955)
Der Theologe wurde 1932 zum Erzbischof von Wien ernannt.
Vor allem sein Verhalten nach dem Einmarsch deutscher Truppen im Jahr 1938 sorgte für Kritik. Er befürwortete den „Anschluss“ an Hitler-Deutschland öffentlich – unter starkem Druck der Nationalsozialisten.
Franz Kardinal König
(1905-2004)
Der Bauernsohn aus Rabenstein an der Pielach (NÖ) war beigestellter Bischof in St. Pölten, bevor er 1956 zum Erzbischof berufen wurde. König leitete die Diözese fast drei Jahrzehnte. Wegen seiner Aussöhnung mit der Sozialdemokratie wurde er „der rote Kardinal“ genannt.
Hans Hermann Kardinal Groer
(1919-2003)
Der Benediktiner-Pater Groer wurde 1986 überraschend zum Wiener Erzbischof ernannt. Er stürzte die Kirche in ihre größte Krise der Nachkriegszeit. Im März 1995 wurden erste Missbrauchsvorwürfe gegen ihn bekannt. Groer trat wenige Monate später zurück.
Christoph Kardinal Schönborn
(geboren 1945)
Der 81jährige aus einem alten Adelsgeschlecht war Student bei Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. Schönborn führte die Erzdiözese Wien von 1995 bis 2025, ab 1998 als Kardinal. Heute lebt er im Kloster der Kleinen Schwestern vom Lamm in Wien-Brigittenau.
Der Bauernsohn aus dem niederösterreichischen Weinviertel war bisher Apostolischer Administrator, also der vom Papst eingesetzte Verwalter der Diözese. „Bei uns war kein übertriebener Katholizismus“, erzählte er einmal von seiner Kindheit, „aber ich bin so ganz selbstverständlich hineingewachsen in den Glauben und in ein Leben mit der Kirche.“
Im Jahr 1988 wurde der künftige „Diözesan-Chef“ im Stephansdom von Kardinal König zum Priester geweiht. Dort, auf den Stufen vor dem Altar, wird Josef Grünwidl auch als künftiger Erzbischof die sogenannte „Prostratio“, die Niederwerfung der Weihekandidaten, vollziehen. Dabei legen sie sich auf den Boden.
Rund 3.000 Gläubige können die Weihe im Dom mitfeiern. Ihnen wird danach draußen bei der sogenannten Agape ein Imbiss aufgetischt – Chili mit und ohne Fleisch, Brot, Tee, Wasser und Wein.
Vor neun Jahren hat die Weihe des Innsbrucker Bischofs laut Berichten rund 170.000 Euro gekostet, sie fand nicht im Dom, sondern in der Olympiahalle statt. In Wien sei die Bischofsweihe billiger, heißt es bei der Erzdiözese, es wird schließlich „zuhause“ gefeiert. Trotzdem fallen unter anderem Kosten für die Technik, Musik, die Verpflegung oder die Sonderreinigung des Domes an. Konkrete Zahlen gab es aber zuletzt nicht.
Herbert Bartl von der Organisation „Priester ohne Amt“ wird die Weihe vor dem Fernseh-Apparat verfolgen. Josef Grünwidl ist für ihn „eine Zukunftshoffnung – er war auch der erste, der mir eingefallen ist, als es ernsthaft um die Nachfolgefrage von Kardinal Schönborn gegangen ist“, sagt der verheiratete Priester. „Er ist ein Mann der Seelsorge und der kirchlichen Praxis, nicht primär ein Wissenschaftler.“ Grünwidl kenne Wien, die Erzdiözese und auch die Probleme, die auf ihn zukommen. „Ob er seine Offenheit für Reformen der ,heißen Eisen‘ – trotz der er von Rom ernannt wurde – auch in die Praxis umsetzen kann, oder ob ihn auch das System korrumpiert mit der Zeit, bleibt abzuwarten.“
Schon mehrmals hat sich der neue Wiener Erzbischof für eine Abschaffung des Pflicht-Zölibates ausgesprochen, auch dass Frauen „ins Weiheamt aufgenommen werden“, kann er sich vorstellen. „Das sind sicher dringende Probleme, aber eher das ,Zahnweh‘ der Kirche und sie wären so leicht lösbar“, ist Herbert Bartl überzeugt. „Aber das Krebsgeschwür beginnt bei der Sprache in Theologie und Verkündigung und der Hierarchie.“ Katharina Renner, die Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), wird bei der Bischofsweihe am 24. Jänner dabei sein. Zu „ihrer“ Laienorganisation gehören etwa die Jungschar oder die katholische Frauenbewegung.
Josef Grünwidl sei eine Person, die „mit Hoffnung und Realismus in die Zukunft blickt und nicht von einer Kirche der Vergangenheit träumt“, erklärt Renner. „Wir brauchen jemanden, der schätzt, was da ist, und gemeinsam mit allen Engagierten überlegt, wie eine Kirche der Zukunft gestaltet werden kann.“ Welche Reformen wären in der Kirche dringend nötig? „Weltkirchlich steht die Weihe für Frauen dringend an. Wonach sich viele sehnen, ist die Mitsprache bei wichtigen Entscheidungen, zum Beispiel einer Bischofsernennung.“
Der neue Erzbischof übernimmt ein schweres Erbe. Nicht einmal ein Drittel der Wiener bekennt sich zur katholischen Kirche, der Anteil der Muslime liegt bei 15 Prozent, jener der Bewohner „ohne Bekenntnis“ bei 34 Prozent. Die Kassen der Erzdiözese sind auch deshalb leer. Drei Viertel des Budgets stammen aus dem Kirchenbeitrag. Im Jahr 2024 war die Diözese, die auch weite Teile Niederösterreichs umschließt, wieder im Minus. Rücklagen mussten aufgelöst werden, sogar Gotteshäuser werden verkauft. Zuletzt ging beispielsweise die Kirche „Dreimal Wunderbare Muttergottes“ in Wien-Favoriten an eine Privatperson. Sie wird künftig ein Atelier sein.
Knapp neun Prozent der Einnahmen in Wien stammen aus den Entschädigungzahlungen des Staates für Vermögen, das die Nationalsozialisten beschlagnahmten. Die Erzdiözese Wien bekam zuletzt den größten Anteil von gut 18 Prozent. Der Fixbetrag wird jeweils dann erhöht, wenn die Teuerung die 20-Prozent-Marke überschreitet. Das passierte zuletzt 2022. Im Jahr 2025 betrug er knapp 25 Millionen Euro. Der zweite Teil wird jährlich angepasst und entspricht den Kosten von 1.250 Bundesbeamten. 2025 wurden dafür mehr als 51 Millionen Euro überwiesen.
Grünwidls Bischofs-Gehalt wird jedoch aus dem bischöflichen Mensalgut bestritten. Das sind Mittel, die dem Bischofsamt zur Verfügung stehen. Dazu gehören etwa etliche Immobilien in Wien. Ein Weihbischof verdient in Wien im Schnitt 5.250 Euro brutto im Monat, ein Diözesanbischof liegt wohl etwas darüber.
Josef Grünwidl wird bald nicht nur Bischof, sondern Erzbischof sein. Er leitet eine von zwei Kirchenprovinzen unseres Landes. Zur Provinz Wien gehören auch die Diözesen Eisenstadt, Linz und St. Pölten. Der Rest des „Kirchen-Landes“ gehört zur Provinz Salzburg. Ob der 62jährige auch Kardinal wird, ist ungewiss. Der Titel wird auf Lebenszeit verliehen – vom Papst, den die Kardinäle unter 80 Jahren wählen. In Afrika und Lateinamerika wächst die katholische Kirche, was für mehr Ernennungen dort spricht.
Die Vorgänger:
Theodor Kardinal Innitzer
(1875-1955)
Der Theologe wurde 1932 zum Erzbischof von Wien ernannt.
Vor allem sein Verhalten nach dem Einmarsch deutscher Truppen im Jahr 1938 sorgte für Kritik. Er befürwortete den „Anschluss“ an Hitler-Deutschland öffentlich – unter starkem Druck der Nationalsozialisten.
Franz Kardinal König
(1905-2004)
Der Bauernsohn aus Rabenstein an der Pielach (NÖ) war beigestellter Bischof in St. Pölten, bevor er 1956 zum Erzbischof berufen wurde. König leitete die Diözese fast drei Jahrzehnte. Wegen seiner Aussöhnung mit der Sozialdemokratie wurde er „der rote Kardinal“ genannt.
Hans Hermann Kardinal Groer
(1919-2003)
Der Benediktiner-Pater Groer wurde 1986 überraschend zum Wiener Erzbischof ernannt. Er stürzte die Kirche in ihre größte Krise der Nachkriegszeit. Im März 1995 wurden erste Missbrauchsvorwürfe gegen ihn bekannt. Groer trat wenige Monate später zurück.
Christoph Kardinal Schönborn
(geboren 1945)
Der 81jährige aus einem alten Adelsgeschlecht war Student bei Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. Schönborn führte die Erzdiözese Wien von 1995 bis 2025, ab 1998 als Kardinal. Heute lebt er im Kloster der Kleinen Schwestern vom Lamm in Wien-Brigittenau.
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